Das Vl. Buch. Tap. I. 539
len , über Conraden zum Greifen / der von der Treuen und ohn alle gevärde. Was aber vormalS Rbeintauffleut Zunfftt wegen ist in dem Rathe, mlübdt undAidt seyn geschehen zu BessetungdtS so smd diinnc fünffe von den Haußgenossen / also Gerichtes/und zuder Cune/die sollen steet bleibt«/ daß ihr nun smdt zween und zwentzig/ so sollen! die« ohn gevärde, es sey beschrieben oder nicht. In gl«« selbe zween und zwentzig mit der meinsten Menge cher Weiß ist ein Aidt oder Glübdt under unser den ln der ihn kiesen und wehlen zu ihn in den Rathe/ von den alten Rath oder dm Haußgenossm/oder un» Seckse uodcr den Haußgenossen / oderunder an« der andern den Erbersten Bürgern geschehen / um dem Eh, samm Bürgern / die sie zu dem Rath die leiblicher Hülffe oder Verbündnuß / tue sollen auch bcstlnundwegestmdunckent / auff ihren Aid/ also auffden Aidabe seyn/ und fürbaß nicht geschehen/ wetdeut ,hr acht und zwentzig , dreitzehen von den in guten Treuen, und ohne alle Gevärde. Und hat» Zunss'cn / die sollen ewig seyn / also davon geschrie. wir allebcyde / der alteRathund der neue Rath/die den stehet, und fünffzehen von den andern Bürgern. Haußgenossen/ die Eechse von den Kunfften/und die Der Funffzehmre sollen vi< r abgehen, also daß man ZMte und die Gemeinde alle gemeinliche öffentlich an ihre statt niemand kiesen soll ^ biß daß ihrwerdent auffdem Hof mit einander geschworen / derStädt tilffc zu den drcytzehen / der smd vier »md zwentzig. Eh» und eine gantze und eine lauten' Sune vor uns In der Ml soll der Rath ewiglich bleiben , und undallediezuunshörent, jedweder Seite/und dem Wenn« darnach/ soih> vierundzvantzig / also wer« Gericht beyständig und beholffm zu seyn / mit guten dcnt der eilftl einer abegshtt/von aufgebellt oder von Treuen und ohn alle Gefärde. DißaMbcydeum stcrbcne, so sollen die drcytzehen von den ZunffttN den Rath und um den Aidt / also davon geschrieben und die übrigen unter den eiiffen , alle mit einan» stat / daß sie ewiglich steetundvest bleiben / darum der, des andern Tags / so der oder die begraben hant wir diesen gegenwärtigen Brief besiegelt mit werden, gehen zu San! Georien in die Capelle / als unsere Stätt Ingesigel / und mit IngeMn dirre te bißher behalten ist / und die Brieff stanl, die Ersamen unftrn Burgern von dem »llm Rathe/unl) trüber gemacht sind / und sollen da kiesen und stant/
wtl)len zu dem Rathe einen andern oder me / da me
abgegangen sind / under dtn Haußgenossen odtt ben/HerrnHemichenKluphels/Herro Cunrad Ret> "nder andern den ersamesten Bürgern / die sie die schelS/ Herrn OotzenLamesbuchS, Herrn Ulnchs zu "Mm duncken / auff ihren Aidt / zu dem demRhorhuß/Herrn SigelmanGuntrams/Herm ^"h, ohne alle gevärde. Und sollen alle Jahr Henrichs von Cülln / Herrn Jacobs v,n luterburtz/ llner von den drevtzehen , und einer von den Herrn Engelmans von Bebmgen/ desMünhmt»« ^'^ " . ^ ^' ' stels/HerrnSchaffszulEcke/undVigelmanHuu«.
Dirre Brief sind sunfzehenPar/ der hat einender Rath/ und einen die haußgenossen/ und jegliche Junfft der dreytzehen Eezünfte auch einen. Der Brieffward geben / da nian zalt von Gottes Geburt/ dreitzehen hundert und vier Jahr /an dem Dünnen« tage nach unser Frauen Tage der Mittelmesse.
^""Wnossm , oder den andern Burgern/ die in «m ^iacht f^^ , Bürgermeister seyn mit elnan- ""> Welchen man auch nun oder hernach undet ^n Haußgenossen / oder under andern den Er» NMesten Bürgern heischet und wehlet zu dem <Xache, der soll drinn gehen / und drinnen >l»n , ohne «lle Gevärde. Eir> jeglicher mag auch dm Rath auffgeben wanne er will , ebne gevärde. ^l lso soll der Rath seyn und bleiben ewiglich / inal
Die acht und zwentzig Personen/ so bey der erste»
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lem dem Rechte und der Gewohnheit , als em Veränderung/blßvlerdaraußabgangen/den Rath
Iiath zu Gpeyr bißher gewesen ist» Das han besessen, findet man also verzeichnet:
wir die Haußgenossen und die ander» trbarn Bür« ^^^^^^^^^^^^
ßtr / und die sechse von den Iunfften / und d,e
Zunsste alle gemeinlich auff dem Hof« öffentlich
Us dee verjeheuund erkannt / daß der Rath also
Mehen ewiglich / ohn allegevmdt. Der Räch
^ 'Io ist / die sechs, von den Zunfften und d.
N3" gemeiniglichen handt auch «liehen alle
"'ff dem Hofe "daß wir nicht ander Aidt gethan
Wt, wann daß wir geschworen ham vu^tädl
Ew und hinder sechse jede Zunsst zu der Städl
^hr/ d«s wollen wir halten/ ohnegevärde. Also
auch wenndas ein Gttat geschehe / dit derStädt
Ehr rührte/ so sollend« Richte« desMandes das
vestlglich richten, nach des Berichtes Recht/ also der
Brlefdes Gerichts besagt Und wäre daß ,hn dann
lemand widerstünde / so solder Rath und die sech,
MondenZunftten darzuhelffenundmänniglich/
wenn sie darzu heischent , ohne gevärde / das soll
"an auch halten. Und wäre daß jemand anders ge,
'chworen hellt/ odersonderGelübdoderVelbünd<
""«gttun hette / um leibliche Hülsfzu thuneinaw
°"mnder ode» samet/ diesollmaussdenAidtgäntz.
N^" ode, samet/ die sollen auff den Aidt gäntz. "lvabtftyn/ undnichtfürbaßgeschehen, ingul«,
Herr Schaff zum Eck- l. Burgemti, Sisried Spden. ^ stire,
Johann Kranich. Cunrad zur Tauben. Henrich Kluphel, Cunrad Retschel. Gotzo Lamesbuch. Werner Sidenschwantz» Ulrich zum Rhorhauß. Si«elm«n Guntram. Henrich von Cülln. Cunrad Neddiger. .. Engelman vonTumttshtllN. Jacob von Lauterburg. Johann Fuchs, henrich vom Galtzhof' Cunrad Vriffen. Normann.
Johann kangenbrunnel^ Hugo von Gchwthelchti«. Henricb Oden, ßritzo Kirschner.
