6O2 Speyrischer Khronick ^. gl,
auch herbykommen/ one alle geferde / und soll auch sie sämptlich an den, feindlichen A^c'« Ml)
den vorgenanten Eyd thun/in alleditMyß/alsda- wcsen/That und Rath daran gehabt/ uno>^.
vor geschrieben steht/ und wer deßnitendutin dem unddieStadt,dasiedenAuffsatzgewu>l/ > / ^
?iel, als davor geschrieben steht / der soll uffdensel» warnet/ als sie Aidt und Pflicht >)"««""'' ^
den Eyd/ Er/ sin Wib/ sineKindt, und sines !»lindts> sondern dieselbe durch Verratherey lynn ^ ^ ^
kind/ nimmer unser Bürger werden/noch sedelhafft nen vom Adel m die Hand zu lttffcrn vc." ^^^
sin in unser Clalt/ohnc alle geferde, Und were es daß überlegt: ^jonbu« ^uurunäam n«>°"'^^ z ^«n-
wir nu oder hernach befunden von jemanne / der un- Damini« praämnnalic« oräm^ ""^ ^^/ daß
ser Bürger oder Inwohnunger ist / daß er an der 5mm irrere. sagen die ^^a. "araun", ^^^.
Getate/ da unser Statt und unser Bürgere jcmerlich eins Theils der Bürgerschaft / l"vora. o'u, ^,^
verrahten würden / schuldig ist/ also daß der Rath / Auffruhr Schaden "litten lchwerenH"« ^^^,.
oder das mehrer theil des Rathes uff ihre Eyd sich billcrung aufdieAußgewichene gewo N "',^^^-
> / daß er schuldig sy / und daß sie das kund» den Hauß und Hoffeingefallcn/und m. M, ^,^,ß,
erkennctem
lich fürwar erfahren haben, den soll man anegrieffen, selben hinterlassener Well, und Kmder aue^ ^^.
und mit ihme thun nack dem Rechten, als wir ocr was sie vorhanden funden/ geplun^ " u> u c^'
Rath oder das mehre Theil des Rathes theilent walt abhändig gemacht/den alten 3Uupsn l'^,^
das recht si, Und deß zu enne wahren Urkundt aller nehmen erlebten Rathmann^, der an oer, ^ ^ ^,
der Ding, die davor geschrieben stehnt, so hant wir schuldhafft befunden / scm ^ohn ««cy °"" ^^ ^t» unser Stätte Inqcsicgelgehencket an diesen Brief,
der wart geben da man zahlt von Christes Gcburte seinengantzcn Haußrath Preil) gemawl/ « ^
dritzehen hundert Jahr/ und darnach in dem drissi- vielleicht gar streng und ernstlich hemaw v" ^^h
gesten Jahre, an dem ncchsten Dienstage vor San- wcglen Bürgerschasst mit der H^u^gcno, /- ^.
te Simons und Sante Juden Tagt derZwclffbot- und Nahrung' Weib/Kinder m^cimo" .'^
len umb Imbis Zyt. gen worden seyn / welches doch nicht«"°'" ^,e
Fernerwirdin.^vermeldt/daßumbdieselbe WeW
Zeit ein Rath und Bürgerschafft die Haußgenossen <«. >M^
der Vcrrätherey und feindlichen Angriffs so wenig N^/ ^ ^ >f
rerargwohnt/oderihnm solcheBoßheitmwertrau. «N,"H^
et/ daß alle die vom alten Rath/ so noch in der ^ ladt N^ und wer 'b" "
kNmaer?^ "^H«
V?Nrn ^?^ ? n.^, ^. 9,..c^..e.-n ^wahrsameOrt gefübrt/dahcr die^t'.'dM ^ ,^
Z^R^N^ ^ ^ V^ lichessehr beschwerliches Beginnen und U K^
D«wan. n./^ha^n^
L Ä cheln ^ rüttung und Beschwerlichkeiten verm M ^ ^
Wo"vN nachbarte Städte, ^ dama .m"H
" , „ . ., lnÄldgenoßschafttundVclbnndnu^^ ^^
Welche sämptlich Mit ihrem NathundGutachten insonders die Obrigkeiten den b^uo«n^ ' ^nnt
die Verdündnuß und 8c2cuta helffen überkommen , allen Theilen mitleidenllich angeleyrn/v ,^ und
schlicssen/und zu Werck befördern/ auchnachdersel. Rath und Hülff / solcher Wlderw"^^^
den Verfassung / als die -^ ürgerschafft uf dem Hoff Schwürigkeitzu begegnen/ ihnen m o"> ^^^l'
zuS.Gcorqenvelsamlet/samptdemneuenRathzu lreuhertziaemEyftrangelegen'")" N> IZorins/
erst den Aidt selbst leiblich geschworen/ hernach die den fünffStädt' , Straßburg / M"^ ^.^^l-
Bürger, unter denen ein grosse Anzahl vom Adel und Francksurt und Oppenheim du'") «" . h ^r«
Haußgenoss?n,gleichfallsdenselbenmitBegierdund lige VergleichungschlifflllchciMN ^«^. ^,f.M
vertraul.cherEinhelligkeit leiblich gcleist. In folgen, gerschasst erinnert / daß
den Tagen seynd lhrer viel von denen/die sich vor der Ernst und mit gutem Fleiß bc.oawr «"Mund
Auffruhr aus derStadt begeben/wieder hinein kom« hätten/ und was Maßen HNttg ,"",. ^vet,
men / und von niemands weder ihres Aidbrüchiqm MißhelliO it / sonderlich die <>W '"" ^gcn,
Anstalts verdächtig gehalten/ noch deßhalben be- Städten'erheben / grossenHaß.un^.^^n-
lheidiat oder beleidigt w»rl>,»». !?>^mn!i<-^<«<>«l«»... ..^^^«.^ ^l.^li^,mr, lckwer warenl«» ^ ^^^^,
bestimmter Zeit den 5
als sie miteinander «hre Sachen überlegt / aus der gern und Innwoynern mv «"'""> v^^jl unc> ^'
Stadt wieder entwichen, auch den alten Rath / Ursachen öffneten zu vielem »"denn " ' ^ M
der zuvorRath undThatzu dem^vdgeben / und sen Handlungen / dardurch man ^ee.g^^^
selbst geschworen, die Stadt zu verlassen bewegt: und Gut verlieren könt«,wH
So meldet der neue Rath ,n obangeregtem schrei» sahrung vernommen / uno >"" , .«„Den an dem ben an den Herrn Bischoff, daß alsdann erst dem jetzo befunden hätten / und nocu i , ^„r Wd und der Burgcrschafft offenbar worden, daß Zustand der Stadt und Bürger^«» ver-
