Das vii. Buch. Kap. 5vm.

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'Achoß-./.Wm seyndgleich mit ihmc nach Häuft ge> Abgeordnete gcantwoi t/ die Pachtung gebe ))iaas/ "Migm/ und haben ein Fäßlein unter einer Lotter« ^ic man beyderseits sch'vötrn soll: Nemlick die Cle- " ^ertladen gcfunden/darim, lagen bey die 40. <5ack- sist» erst und zuvor/ ein Nach aber hernach/mm hät-

^» ">l niauoraeyle/ aucin iccysyawyui^lll ^«»» _________________________________________

nn gezehlet/ dahero zwar die Schoß-Beampte ,,^,/ ^nd aus sonderlicher Freundschafft/ und damit "Mtgeschlossen/ daß er oannoch nicht redlich aufs s^ von der Burgerschafft desto lieber geduldetund '> «nd gegangen seyn müsse/ weil aber der Rath die beschirmet würden/ t 00°. Gülden zu geben verspro< " Z"°t bcjtiinlnct/ so ist es dabey blieben unddas ^^/ dazu sie niemand gttrungen.

"Geldzli der Stadt Bau verwendet worden. Nun "Mag ihn der Verlust solches seines lieben Main- '»Mons zwar sehr gcschmcrtzethaben/ es est aber nicht »zu zwciffeln/ daß seiner Frauen spitzige Rcdcn ihine "höchstempfindlich werden gewesen sey!,/ als die zu " chin in Anwesenheit dcrSchloß<Bcamptcl, gesagt: " Siehe zu/ du hast keinen Feyercag gechret/ soiwern " dich eingeschlossen und Geld gewogen / jetzo nimme "wahr/ dasidie Schoß-Herren auch wiegen können. "Er ware^so karg/ daß er nichtgnug essen oder trin-

Uss dcn ;. Die PfMeit hätte sich ohne eines Raths Verschulden/ frcywillig der Stadt entäus- sert da siebillichin solchen gefährlichen Lauffen mit derselben heben und legen sollen/ und durch ihre Die­ner bmcbcn den Bischöflichen etliche Bürger gefan­gen/ übel gehandelt/ vom Rath und Burgcrschafft ehrenrübrig geredt. Damit dann aus derselben Dhomherrcn und deren Diener und Angehörigen Anwesen und Gegenwart zwischen ihnen und der

^«.'^'«l'>",'-- ......v.^.-.«....... -^ Burqerschafft kein Empörung und Uffstand verur

" s, " ^'^" "' W"n -P'""'/ s» h« er auch weder s^ht möcht werden/ hätt ein Rath solch Vcrbott deß

"!cmerFeauen/!,ochc>n,gcmMc^chen/semGucge- Z«.und Außganqsangelegt undverhofft/daß man

" offcnbahret/ und stehet dabey.- K». <^u« v»Äu» luo ß,^ ^ ^, ^ ^,^ ^q gehabt,

" llerrllxi^ ciiabulus Hbltulir.____________________

Das cviil. Kapitel.

2>le Stadr Spevr komme in grosse Vesihwer- Nu« wegen Churfürst Friedrichs Rriegs/ Und l)le;u geleisten Be>fitands/ «vird erst­lich von BischossIohann und derClerisi^ bcßlagc / und mir denselben vertragen/ Hernacker vom Grase Sckassrldt zu^ei- Nltt«len/ und Henrick ^»olyapftel vorm Rävlerl. Cammer-Gerichr zu Neustart in

Uff den 4. Amcul/ Die Pfaffheit habe eigene und

sonderliche Feindsebafft (Cburfürst Friedrichs) gt"

habt/ dafür sie die Stadt nicht können schUKM/ und

wären diejenige/ so den Germans-C tiffc in Brandt

gesteckt/ der Sachen bekanntlich/ und durch uffgc-

richte Rachtung vertragen. So nun ,emand aus

der Burgerschafft dazu gebolffen/ und einem Räch

angezeigt würde/ solt derselb seilen Wcrth darum

empfangen. Der Mühlen halb hätt ein Räch den

Herrn Churfürsten durch Abgeordnete untcrthcinig

^ ersucht und gebeten/ derselben mit Brandt zu ver-

Oesterreich mir Recke fürgenommen. Nnd schonen/ in Ansehung / daß dadurch die Stadt Nicht

was gestalt die Sachen 5« lLndschaffr ge- weniger als die Pfaffhcit beschädigt würde. Es

»«iche. hätte aber die Cleriscy mit geringem Geld/ so davor

All Ls BischoffJohann mit Churfürst Friedrichen zu zahlen begehrt worden / solchem Schaden und

2Hl in obbcmcldtem Krieg zu Vertrag undAussöy- Brandt vorseyn können/ darum sie die Schuld n>

nung gclanat/hat er die Stadt für demselben nen selbst zuzumessen. ^.^<.,^

wegen zuqefuatcrSchaden und Feindschafft beklagt/ Uff den f. Em Rath habeumv der Stadt höchste

.darumb der Herr Churfürst uffFrancisci Tag im Nothdurfftwillen den Müllern gebotten/ den Bur<

Octob. des 1462. Jahrs zu Neustatt beyde Par< gern zu mahlen/daran derPfaftcheit/als dle mit gutem

theyen selbst verhört- Die Klag-Punctcn des Vi* Vorrath an Meel versehen/ nichts abganqen. Die

schoffs seyno ungefähr folgenden Innhalts: Pistorcy der Clerisey hab ein Rath mt verbotttn/son-

Erstlich/ daß ein Rath in diesem Jahr die Räch- dem dieweil der Pistor vom Germansberg m der

tung/ vermög Königs Sigismunds Satzung/ auf Stadt habe zu werckcn angefangen/ habe man ,hme

Iohannis Baptistä Tag nicht geschworen. solches/als eine Ncmrmig/abgestellt.

2. Daß die Pfaffhcit/ so den Kriegübcrzu Speyc Uff den 6. D'e Muhl vor Smict Ne>dewThor verblieben / der Stadt 100°. fl. zu versprechen / be- sey der Stadt und Burgerschafft zum Besten gc« drangt worden. macht/ das ein Rath zu thun gute Fug gehabt.

über nicht in der Stadt verblieben/ und ihren Ange­hörigen den Zu- und Ausgang verbotten. ^, 4. Daß die Stadt S. Germans Stiffts und der Vfaffhcit zweyer Mühlen Verstörung und Brand verursacht.

..5. Daß ein Räch den Müllern auf der Pfaffhcit Mühlen zu mahlen/und dem Pistor ihnen zubacken verbotten.

Wiewol Cburfürst Friedrich die Partheyen bey angestellter ^usammenkunfft zu vertragen sich bear­beit/so ist doch wegen allerhand einäefallcNerVerhm- derung die Wandlung ohne Frucht abganqen/ und seynd dieClcriscyundBurgcrschafftje mebr und mehr strittig unduneins worden. Sontags l<e>^,scer- Anno 146;. hatcinRath allenBurgern undInwoh- dern qcn Brusselund anderswohin urdesherrnBi» schoffs Land zu reisen/deßgleichenin die Marggrafo Rrr rr » schafft/