8?4 Spcyrischer Lhwnick
chls vcrmittcn blieben / daß der Stadt zu Schaden oder' den unsem / die wir darzu ordnen werden /j» ,d Verocrbcn gereichen tonne». und fuglich Sicherheit gegeben werde. 'llö>^
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siensund Weitlaufftigteltan, 5^ayscrl.Hof/ wegen mcindezu
Wicwol ein .Rath zu Crspahrung grossn Ko- wollen wir Bürgermeister'/ Rath und ganß" ^
erre des Wegs und langsaincr Proceß / qern gest' lassen Herkommen dieser Irrunge/ und w'e l" u
Yen / daß die ?ukunfft des >/>errn Cburfurjll no sich sialr/ und was Hochmuths / Gewalts und un,c^
bcfürdcrt / und von derselben die Sach verhört und uns begegnet sey/ / auff daß Glimpffund Ung'"' ^
»crgliä^n worden/,edoch da »ichs damit verweilt/bat geöffnet/ und die Warheit an den TaglmMw
man ben Kays. Ma,. Beyltand und Abhclffung sol- den nwgc / und thue hierin als wir dir wol MM ,
«her Beschwerden gesticht und ei Hairen / wie hernach wollen wir in Gnaden gegen dir erkennen / Mw "
zuvcrnehmcn. Immittel? legt der Räch Verbot! han diese Vleynung auch etwa manchem zu ^/
»ndcr Stadt uff alleZinß un.' (Kulten der Clerise»/ zu dem wir uns Lrbarkctt versehen/gcsch» leben-^"
und begegnet denselben von der Bürgerschaffc viel tun,UdenhcimuffMitwochnach unserl'cl""«)'".
Bcschwcrllcbs / dessen sie lieber verschont gewesen, m Tag/ ^!mnpl!o.„5. A„n.:c. Lrvj. Uff ociuy
Des Stiffts angehörige Unterthanenmusten dieser Zuschreiben haben «Z... die Zünffte und ",A»"'
Widerwärtigkeit in der Stadt in einemund andern 2.6. Bürger sämptlich/ und nicht absondcmcp/ ">
entgelten. Ccl'che Tag vor Maria Himmelfahrt Herrn B'schoffbcantwort/wie folgt. , .,.^ ist der Cburfurst zu Heidelberg wieder angelangt/ a« Ehrwürdiger in GOtt Vatter / gnadM l ^
der B'schoff Matthis begab sich nach Udenhcim zu Herr/ E. G. seyn unser unterthänigDienli z?"^
seiner bofstacc/ und sucht Mittel / dardurch er einen gnädiger Herr / E. Gn. Kat uns thun sch«'"" ^
Rath und Bürgerschaffc zu seinem Vortheil zu in- rung halb / so zwischen E Gn. und den 6W "'.
nerlicher Feindschaffc möcht gegen einander verhetzen/ Weisen BurgermcilicrundRathdelSlad^p^
darzu er diesen Weg erfunden. Er sandte üV' so- unsern liebe», Hern, sey/ solch Irrungen unsM'""
„ wol an alle und ,ede Zünffte/ als auch «Q» an sechs billichist/ wieder und nicht lieb seyn/han a"W, 7
und zwanzig furnehme Bürger/ undancin,cdcnm» dafür/ sie seyen unscm Herren von dcnRchM "^
sondcrhcit ein sonderbahres Schreiben/ doch ei- nicht lieb/und ohne ihr Vcrst^
nes Inhalts / wie auß folgender Copcy zu vcrneh- diesen Dingen nit verhandelt ohne der Rach/H.^,
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n. , der Gcmcinoe darzu gegeben / Wissen und ^"
Unserm lieben Getreuen / Anthomo zmn Kopff/ und sich hierin so crbarlich und glimpfM bcwt^ "
Bürgern ;u Spwr. Matthisvon Gattes (^na- daß >vir meynen/ E.Gn, zu gut joltbau aMeno«»
den Bljcboffzu Speyr/ unlcrn Gruß zuvor/ lieber mcn/ und nickt noth wäre/ uns mit SH"«'
Getreuer / sich begeben etwa merckliche Irrunge zwi- suchen/in der Gestalt als man sagen möchteM ^'
fthcn uns und Bürgermeister und Rath zu Speyr/ nung solches Schreibens geschehe un, den M ^
und leyngantz ungc;we,ffelc / dir und andern von der uns/ und uns gen dem Rath zu
Gemeindwerdesolche Irrunge fürgehalten/uns zu billichsFlirnchinens undzweyträchtigzuniach^.
Ungllinpff/ und mcl>t,n der Gejtalt/ als die an ihr scl- wir zu GOtt getrauen nimmer von uns M u '.
der seynd / und Ursprung haben. Nun soll du wis- werden. Wir wissen uns auch unser W^ «"„-
sin in Warheit/ daß uns solch Irrung nicht lieb und gen dem Räch und Rächen zu halten/ als "b"" ^<
fast wider seynd/ und wir seyn auch der kein Ursach/ ten gebührt undwolansteht.
und ungern senn wollen / dmm wir han uns in Zeit den, nun Bürgermeister/ Mermcister/ RatPW"^
wirblßhermRegierung des Stiffts gewcst seyn/ge- dc/ undanderevon Speyr etlich Zeit in E-G'H.
fllsscn/ W'llen und Freundschafft den von Speyr zu tung ,;u Udenhcim gehalten seynd/alldardoch ^ "
beweisen / undhan das auch m.t Wcrcken also ge- den, Rath oder den ihren einer Kays. """Mu- than/ abcruns und unsi'rm St-fft,st so vielHoch-
muchs/ Gewalt und Unrechts von den Gewaltigen bei, der Rath die Zeit gen E. Gn. gestanden'»c / . m Speyr begegnet / daß unser und unser Stiffts ten wir dieselbe E. Gn.mit allem Ernst/ von «> Nochdurffc grünlich erfordert hat darwidcr zu stre- und der gantzrn Gemeinde wegen/ solches bcom" ben/mitGottes/unsererHerrenundFreundtHülff/ und die'gemeldten zu Udenhcim und anderswo so bestwn mögen/ unddcrsclbcnGewaltigenunzicm- und nach a,Miehaltcn / ohncEntgeltnußled'A l.^ l,ch / ungebührlich handeln gen uns und den unsern und lassen wolten/ als wir meynen / nach vo'ge'" ^ mannigfaltig geübt/ han uns beweget zu dem Für- tcr Verhandlung E. Gn. wol gebühren M ur" uchnien/darin wir gen ihnen stehen/und uns hätte all- des ein Getrauen han / hat alsdann E. ^"'"Eiszeit mit allein gleichem/billign Rechten vorzugeben Rath unsere Herren obgcmc^ und nacbzunehmen/wol genügt/ und noch thun sol- felt uns nicht/ sie seyn euch gleiches undgcvuy' le/wann uns das gedeyen oder widerfahren möchte/ Rcchtcn nicht vor. Geben unter :c. ,cg?estcl wolten wir den von Speyr lieber Freundschafft und Um diese ^eit bestund der Stadt SM "^1.- guten Willen / dann Widerwärtigkeit beweisen / in augenscheinlicher Gefahr und Ungelcgenycu/ ^ ^ undwiesichdic Irrungbegcbcn hat/wäre viel zu lang ebe von Churfürst Friderichs Kmgen hclssn ^^ zuschreiben/ darzu verstehen wir/ ob unser Schrifft dann in denselben der Rath und BuA«^lN derGemeinde zugesandt wl,rde/dic komme den, Rath benachbarte Fürsten/ Grafen und Ritcr !"^ ^ und ihm nicht fu,'. Darum begehren wirmitgünst- Churfürstenzu Dienst und Gefallen u^ llchemEmstdlchblttend/solcheunsereguteMeynung beleidigt/und wiewol dieselbe zum The« au^'.^ deinen Nachbaurn/Zünfften und Gemeinden fürzu- so waren doch die frische Zeichen ^o'^sse,,/ hgltm/und daran zu seyn/ so ferran dir ist/daß uns Schadens allenthalben vor Augen/«""""" "nxl-
