Das vll.Buch. §ap. nx. 875

lvrlW alles Bischoff Matthis bcdächtlich in Acht Rom. KayserN und Könige erlangt/ und sonderlich gmommen / lüw der Stadt Bctrangnuß und Un- der Rachtung/ so Kayser Sigmund zwischen ihm^ Mqmhcic zu seinen! und seines St'ffcs Natz und dem Stift und der Stadt beschlossen / und dann der) Unheil zu gebrauchen nichts unterlassen. Er sagt Pön 102°. ?)larck Golds/ die arrestim Burgere Kurfürst Fridcrichcn/ dem die Stadt mit höchltcM von Spcyr gleich nach Angesicht des Briefs ohne als Schaden getreulich gedient/ so viel böses unersind- le Enlgeltnuß uiidErstamnlgKojicN/Schadens und uchs Dings vom Rath und derBurMschafft/davon BcrsauniNusi ledig zu lassen / ernstlich ufferlegt und oao dapffere Heldengemüth seincGun,l nn Neigung befohlen. Gleiches Inhalts Mandat ergieng auch gegen dieselben um ein merckliches gewandelt. Pfaltz- an ein Dhomstifft wegen Eberhard Pfeils / der die grase Ottrn bewegt er dahin/daß er ohne Ursach einen Burger von Spcyr mit Arrest auffgchalten / beyde Assags-Brieff untervacn ^nvi^uz^larl^cinein unterDaroamKays.HöfzurNeultan/dcn is.Au.5 ^"h zugeschickt / und nicht allein öffentliche Feind- Mi/ An.i 466, '^^lfc / sondern daneben auch verkündigt/ daß die ^Angeregte Kays. ^tan^nt« siynd wegen Ferrc des

' '^ ........ »etwas langsam

m/unterdessen , .-,^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^>.,. ^ WCleriscy und UM ihnen 'nicht wandeln oder handeln sollen. Rath gcnGsrmcr'oheiin/vcrhött duPartheyen selbst/

., Auß einein Schreiben V-schoffs Matchia/ dessen behandelt sie zu beydenTheilen summ^ncer.vaß sie al- d'ehistorische BeschreibungMeldung thut/erscheint/ lcn Widerwillen wollen fallen lassen / und der Rath M dersclb BifthoffRadan! Handlungen wider die daran seyn / daßdie Kaysi Kl2n<w» abgelban / und ^tadt Spcyr mit Fleiß vor Augen gehabt/ und in auffgehabcn / und zu solcher Verrichtung ohne Gc- Mass» Herr Rabanus / als Churfürst!. Pfältzischer fthr dritthalbhundcrt Gulden darschiesseN / und den Aantzler »nir H ilff und Zusannilcnsctzung 5vönigs Geistlichen ihre entzogene Zinß und Gülten wieder ^upcttl die Stadt uno Burgcrschafft zu Wasser folgen lassen wollen. Die angehaltene Bürger seynd und Land belangt ui,d angefochten/ b ß man sie zu micdcr Bedingung ledig gczehlt/ daß sie den Atz zah> nachtheiligen Verträgen geirungcn. A<<o undgiei- lcn sollen/ unddancbenvcrsprcchcnmüssen/ wann diz cye^cstalc verfuhr auch Bischofs Matthias gegen Kays. Proceß nicht auffgchabm sollen werden / daß o>e Stadt / und silcht alles Unwesen wieder l^crfur/ sie auff solchenZall sich wieder in Verstrickung wol« welches Raban'.is unaußgemacht gelassen. Zuvor ten einstellen. Dieser Vertrag ist gemacht auffdct M aemeldt / was Massen dcrselb ein Meil Wegs von 11 »oo. Jungfrauen / oder uff Ursula Tag / Anne) Speyr bey H.'inhofen ein wchrlich Schloß zu bauen 14^6.

fürgcnonnncn/ aber hernachcr ausAußspruch Ertzbi- Demnach aber den Beschwerungen hiedurch auß scbosss Conrads zu Mcntz/ daß es den l'nv.i^im der der Wurtzel nicht abgeholffen/ und immlttelst die Stadt/ die er zu erhalten gelobt / nachthrillgund zu- Kayserl. ernste Befelchschrciben ankommen / ist die- wider/davon abgelianden/und durch versiegelten Rc- ses Slimmarischen Vertrags würckliche Folg zu al« vers denselben nimer zu vollführen verlprochm. Sol- lcn Theilen allcnilAnsebcn Nach gäntzlich ersiOcn blie- chcn Bul h.uBiscyoffMattbls ni obberuhrtcmIahr den/ dann in selben, Jahr etliche Tag vor Thomci hat durch Beystand Churfürst Fndmchs m währender Churfürst Fridcrich ci,i neue Tagsatzung gen Hevdel- S ritcigkeitwieder angefangen/ und wlgcnds mit bcrg beschrieben / undcincnVettrag über alle und Mauren/ Thürnen und Graben bevestigt / den ein jedcIrrungcn bey den Partheyen erhandelt/ des In- Nach nach damahliger Beschaffenheit der Zeit / und Halls:

UM des Bischosss starckcn Rückens willen mit Gc- Erstlich / daßder Bischoffdie Sach mit Petet walt nicht hindern noch abstellen können: Jedoch ge- Schreyern am Kays. Hofaußtragen / ein Rath aber: braucht der Rath die Mittel die man haben tunt/und verbrieffre und besiegelte Kundschafft geben soll/ daß sandte ein Bottschafft an Kays.Hos/welche die Vcr- B'schoff Matthis die Irrung Schreyern und die strickunq der Bürgermeister und Rachs-Perwnen Stulbrüder betreffend / Mit der Stadt allerdings Kl Udenbeim lind andere thätliche Handlungen wi- vereinigt / und durch ihre sonderbare Beförderung^ der der Sndt Freyheit der Kays. Majest und dcro Bricfdcn Bischoff bey Kaps. Vlaj. wieder zur Auß- Cammer-Gericht klagend ftrgcti agcn/ lind oevsclbm söhnung bringen solten. Gchutzund B.'ystaildunterthanii,st gebeten. Der Zumandern/ daß der Rath Peter Schreyern irt Kayser har ziiforderst die Ierstrickang gedachlerPer- seiner Sach keine Hülffnoch Förderung thun/ noch soncn ungnädig vernommen/ und oieBeschwcrung durch andere zu geschehen verschaffen / und zu dessen

daß derselben Kays. Bcfricdigung26o.fi. zahlen solle. Hülffnii zu verweigcrn.Derhalbcn ernste Schreiben Zum drittcn/daß die Fcindschafft zwischen Eber- erstlich an den Bischoffergehen lassen / darinnen die harv Pfeilen und seinem Beystand uffgchabcn und Kays. Mai. vermelden/daß sie die Icrhaffrungder hingelegt / die arrestirte Bürgermeister und ihre

Consortcn ledig / und alle Gebot auffder Bürge»: chcBeleDdigungde.'Kays.Älaj.selbst/indeilldicBü:- von Spcyr Haab und Güter abgeschafft seyn / die ger in dero und des H. Reichs Gleidt bey angestellter Bach auch wieder in ihren Runsen geführt/ die Zu« ^ommi lNc,',zu Udcnhcim bckü il^'.lert und angenom- fuhr der Vlttualien zu Wassr und Land verstattet Men/ vcrmcrckcn köntcn. Hierum bey Vcrlust/Entsc- werden soll.

ßung und Vernichtiguig aller Gnaden/ Freyheiten/ Zum vierdten soll alle Ungnad und Unwillen zwi- Vrivile^ien/ Zinsen/ Nutzen/ Gulccn und Gichtig- schell dem Churfürsten / Pfaltzgrafen zu Veldentz/ «itcn/ so er und seine Vorfahren und das Stifftvon HertzogOtten/und dem Bischoff zu Spcyraufei"

Sss ss mm/