Das vil. Buch. tap. cx. 877
tUlMPncfdarübtr gemacht / uffdaß dann w,r und won hafft^g oder gesessen ist. Doch was Eigen oder v'c unsern zu beyden Thcilcn/Gciiilich undWelllich/ Erb berühre», wäre / da.) soll verrecht werden an den Muro desto baß in Einigkeit / Frieden und gutem Enden/ da dir Guter gelegen seyn/ an denselben Ew- H!!Ic»geseyn ulw vcrl)leioen mögcn.So haben wir do, / und zu jeglichen Zeilen den Klägern Rechtens auß guter :cicigcr VorbetraclNung / uns und den un- gestaltet / und unverzüglich ve» holffen werden soll/ >"n zu beyden Theilen zu Nutz/ Frieden und Gc- ungefährlich. Und ob in den bcnantcn 6. Jahren 'nach/ uns einer gütlichen/ freundlichen Verstand- von Bürgern oder Inwohner», zu Spcyr/ in unser nuß unterredt/vereint und verpacht in nachfolgender B»schoft Matthias Schlossen odcrGcbicten/ oder ^aß. Zu dem ersten / daß wir BischoffMatthis/ von unsern Bischoff Mcmhis Angehöngen in der und wir Burgermeister und Rath gemcinlich der Stadt Speyr einiger Frevel begangen oder über" I)tadtzu Speyr/6. Jabr lang ga»w auß die nach- fahren würde/ derselbe Frevel soll vcnhcidingtwcl" "en nach Datum diß Brief folgende / einander mit den a>l dem Ende/ da er begangen ist. Es sollen auch Mm wahren Treuen meynen / hadcn und halten/ beyde geistlich und weltlich Gericht zu Spcyr gehal- und jeder Theil den andern bey seinen Herrlichkeiten/ tm werden / als von Alter herkommen und Gcwon-» Gerechtigkeiten / Freyheiten und altem Herkommen heit gewcst ist. Und wir haben zu beyden Theilen verbleibe'» lassen/ und kein Theil micdcm andern/ die hierin außgenommcn unsern Heiligen Vattcr den Zenieldte 6. Jahr gantz auß / zu Uffruhrcn / Vchden Babst / unsern allergnädigsien Herrn den Rom. oderFcindschafft kommen/ und wider einander ge- Kavftr/auch uisser», gnädigen Herrn den Pfaltzgra» Weinlich nicht seyn oder thun / auch den unsern wir fen/ und die Fürstenthum der Pfaltz bey Rnein. Es ungefährlich mächtig sind / solches zu thun nichtgc- solle auch die freundliche Verständnuß unser jeden« Mten/ auch kein Theil des alwcrn Feind wissentlich den Theil cm allen und jeden Rachtungen/ Vcrträ- enthalten sollen oder wollen. Und ob in den berühr- gen/ Außsprüchen und Verschreibungen / zwischen ten6. Jahren einige Irrung odcrZwitracht zwischen uns BischoffMatthis/unscrn Vorfal-ren/und unser Uns / es wäre von welchem Theil die entstehen wür- Pfasihlit und Sllfflcn in u> d außwendigSpeyr/ den. Darum sollen und wollen wir vo»»bl»3en The- auch m»s Bürgermeister und Räch zu Speyr/ und» «n unser schltdliche Freund/ so dick des not!) wird/ an unsern Vorfahren vormals geschehen/ und vor Da- gelegen End zusammen schicken/ Fleiß zu thun/ die tum diß Briefs außaangen / und auch an der gegütlich hinzulegen / und ob die Gültigkeit nicht fot- schwornen Huldung unsBischosi Matthiö/und den Zen würde / uns dann sreundlichs rechtlichs Auß- von Speyr / und der ^c»itl^,.^,on st.nc von uns ge- tragsdarum vereinen. Iren, es sollen auch die ge> schehcn / gantz unverencifflich und unschädlich siyn/ nannten e. Jahr auß / Bürger und Inwohner zu dann dieselben Rachtungen / Svrücb / Vcrträqe/ Speyr/die ihren und das ihre in unserBischoff-Mat- Verschrcibu»igen / Huldunge und (^.»^i m^.un'ist this / und unsers Stiffts Schlossen und Städten ihren Klafften vejt/ 'olidcr Abbruch/ und durch die so frey/strack sicher Gleidt/und in unsern Landen un Gc- Verständnuß unverletzt und unge?cidigt seyn und bieten/ vor uns/den unsern/ und der wir ungefährlich bleiben sollen/ sonder alle Gefärde. Und wirBischoff mächtig siyn. Dcrqleichen unser BischoffMatthis Matthis bey unsern Fürst!. Ehren und Würden / Mgchörigen/GeistlichundWeltlich/dasihrunddie undwir Burgcimcister und Rathobgcnantbeygu- ihren in der Stadt Speyr mit ihrem B egnffauch si- tcn wahren Treucn/gcredcn/geloben u»-.d versprechen/ el)er frey strack Gleidt haben/ und kein Theil/ auch die alles und jeglichs/ so obgemeldt ist/ vcst / stet, unver- ihren / den andern/ die ihren oder das ihre an den ge> brüchlich/getreulich und ungefährlich zu hallen/ und meldten/ oder an andern Enden und Gebieten/ um darwidcrnichtzuscnn/ zuchunoder anzunebmcn/in dhcinSach diegenante6.Ichrlangauß/ uffhalren keine Weise/alle Argel, st hierin gäntzlchaußgcsihie. oder bekümmern / es wäre dann um vcr,chr,eben den. Und des zuUrkund/so haben wir BischoffMat« Schuld/ darum soll es gehalttnwcrden / Inhalt der this obgeuant unserIngesigcl thun hcncfen.Un'd wir Verschreibung darüber sage/ doch hierin außgmom- Bürgermeister und Rath der Stadt Speyr gr»5 wen offen vcrtündte Echter. Es sollm und wollen Ingcsiqel gehengt an diesen Brief. Derqcben ist uff auch wir BischoffMatthis in unsern Städten und Samstag nach S. Michels des '7eil. E>K Engels Gebieten/ den Bürgern und Inwohnern zu cHpeyr. Tag/ an dem Jahr / als man zahlte nach Christi un- DergleichenwirBurgermeistcrundRathzuSpeyr/ sersHerrn Peburt/1467. Jahr, und sofcrrwirzu gebieten haben/ unsers obgenantcn ^»ulcripcum.
gnädigen Herren Angehörigen/ Gcistl. und Weltli- An. 1467.
chen/niemand anders/wer der sey/ gestatten/ das ih« B'schofMatthis erlangt vom Ilath Bewilligung re/ Ligends oder Fahrcnds / uffzuhaltcn / zu entwen- an statt derKirch zu S-MoritzdieStiffts-Kirch S. den/ oder zu cntwältigcn/ es geschehe dann nachGe- Germanizu baucn/ unddaßdieSt'ffcsherrenHgu- l'chts Recht/ als an dem Ende / da solches umerstan- ser und Gärten von der Burgerschafft zu kauffen/und den »vürde/Herkommen/ Gewonheit mW Recht ist. m der Stadt zu woh»,en Macht haben. Wäre es auch/ daß die benanten s. Jahr auß unser 1468.
Bischoff Matthis Angehörigen einer odermehran „<K, Hieroben unterm Jahr 14)0. istbefindlich/ einen oder mehrB ürgcr odcrIlrwohner zuSpeyr:o- „ daß vermög des damals gemachten 5«r,nz d,z ^,.^ der einer oder mehrVürgcr oderImvohncrzuSpeyr/ » sprechen alnSchultheissen undCamerergerichs s,^»» c»n einen oder mehr unser Bischoffs Matthis Angc- ,. Rath die Helffte ihres Verdienst - Geldes haben hörigen zu fordern / oder zu sprechen hätten oder gt< ..entrichten müssen. Nachdem aber sich dieselbe zum Wonnen/ so solle ein jeder dem andern nachfolgen und „öfftem darüber beschwert auch säumig worden/ Rechtspflegen/ an dem Ende/ da der Antworter „sich jedesmals bey den Genchtstägm einzulmden/
Sss s« » soha«
