Das Vll. Buch Kap. ^XXüI. 951

"Holtz gehauen/ Wcydcn geschnitten/oder gcvo- biß Mitternacht geblieben/da nun der Bürger sol-''

"gelt / habe fangen und ihnen ihr GcsclM nehmen ches elcwahr worden/seye er mit zween Knechttn m"

«lassen. die Stub gegangen und sie gefragt/ wassie in jei»"

" antwort : So lange sich der Wörth erhaben / nem Haule <o spät ohne sem Wissen und Willen "

». wäre er an ihrer Bürger eigenthumliche Wiesen machten ? Darüber der eine Pfaffalsobaloen vom <

.. und an ihrer Gemarckung angewachsen/ der Rath Lcder gezuckt und einen Knecht hart verwunde/und "

»auch solchen jederzeit bißhero genossen üd gebraucht/ obwol die Knecht solche hätten tootschlage» kön^i/"

i. und seye ihnen langer/ dann Menschen- Gedacht- sche es doch nicht geschehen/sondern d,'r eine.^ticcht"

"Nuß sich erstrecke/nie Eintrag geschehen/er habe ihn den Vicarnim nur ein wenig getroffen/ wcraufdic"

"jährlich auflgewisse Zeit verbannet und verholten / Pfaffen den Bürger mit den Knchtcn vor dem vi."

..daraufnichts zu hauen oder zu schneiden/auch nach «>w Jacob vöGochtsheim verklagt/sie wol vexirt/"

..vcrfiosscner Zeit wieder erlaubet/ und wann der als wann sie in dem Bannwaren/und ob wol der»

..Wörth ausSt. Michels Tag aufgcthan würde / Rarh begehren ließ eines gegen das ander aufzuhe-"

»gebrauchten sich dessen die Bürger allein/und sonst ben und den Bürger mit seinen zweyen Knechten"

,' niemand/so seyen auch dieUbertrttcerderGebott mitdemBannnichtzubcschweren/woltedochder"

., oder Verbott von dein Rath / denen 4. Richtern / Vlc2lm- sie in dem Bann halten / und darauf be» >

.. auchFischer.undGärtner-Zünfflenjcocrzeit scharff harren / daß sie öffentlich büssen sollen / wovon er °>

,. gestrafft worden / das übrige Angeben seye uner- auch nicht absieben und weichen wollen / biß die"

„weißlich/ und wann auch je einer dergleichen gethan Knecht so wol dem Vicario als denen zwce<iD^ss, n»

„hätte/so wäre es ohneWissm dcsRathS/als der dürrinsAnyesichtaesagt: Wolan/sollmunom.!» ^

,. Obrigkeit/ und heimlich geschehen / also dem Rath ft« wir im Bann seyn/so wollen wir euch todtschla-"

>, und der Stadt nicht nachtheilig, gen/und den Bann recht verdiene,?/ dm nucd richtet"

,. Wcgcll dieses Streits seynd unterschiedliche ^ch : Daliesse man die Arme in tausend Teuf-"

„hierauf/doch nicht in Reckten abgehört worden/ fcl Namen ferncrs unbekümme, t/und blieben die«

..auch ist man zum gütlichen Gespräch indcnAugen- Pfaffen wegen ihres Muchwillevs ungestraffl. °

.. schein kommen / aber nichts außgcrichtet worden / , > «^. ^„ Bischoff die l^lauß:u ^ Martin "

»!"."!!', . .^» .^.........^>». ..,.^^^...«.,/-^^«> richten ^!>!ni!^^i»«.c^««^««^.^e^..' ^ "^

^_____

„warm

Des Raths Btschwärnusse wider den B'schoff lichten heimlich ohne Beyseyn des Raths oder des." ,rm gleicher Gestalt zum meisten Theil fol- >en verordneten m.t Gelübden und Epd aufgc->

gende: ^mcnwurden/wie mit Adam Wißhar dem

.. (») Daß die Bürgere zu vielen malen von des ^chulthcijsen geschehen. .. StifftS Angehörigen uubilllch geschmähee / und (?) Habe sich der Bischoff unterstanden einige"

., ohne Ursach beschädigt und gefangen würden. Appell«»«»«, von Urtheilen/ die ei'nNach zwi'"

.. (^>Daß man der Stadt Feind und Wider- sehen ihren und"

.. wärtlge in des Stiffts Gebiethen unterhielte/dar« die Partheyen darüber zu vertagen / da dock der»

.. durch den Bürgern nurcklicher Schaden wieder» ^arh kemen anoem Oberhm n als Käys. Ma»."

.. führe. Alten; solches seye hiebevor (ausser daß Blft>off'

.. sz' Daß lx'e Bürgere zum öfftem zu UdcnhtlM / Matthias sich dessen/jedoch vergeblich / umc, slan.'

.. «öausen/Brususal und anderswo mehr mit Zollen den) mc gehört oder vernomen woroen/del B'lchoff"

., und unerhörr, Mcuerungen anders dann sich ge- wuzte auch selbsten woldaß es ihme nicht gebührte/'

,. bührt und vonÄlters herkommen/auch wlder der dawider dann in öffentlichem Rath slorett.m/"

„ Stadt Freyheiten beschwert und sonsten ihre Per« auch solches dem Bischoff geschrieben worden. - ., sonen und Güter unbilllchbekümmert und ausgc- Als nun diese Irrungen eine Zeitlang gewähret/"

..halten würden. . . ^. haben etlichedesBischoffsRäth/Hr.Kenrich von''

« l»Daß aufderBurger Guter,m Blsthum ^»temefelß/undHannß von Helmstatt/des Bi<"

..Beth und Schätzung gelegt würden. M^Bruder/als srommcErbarekeutunddeS"

'. (s)Schenckten di'ePfaffen über die bestimmte Friedens Liebhaber/und von Seiten der Stadt"

..Zeit heimlich Wein auß/und geben den jcmgen Friderich Fritz der alte/Bürgermeister/Debolt"

..welche ihnen arbeiten/solchen anZahlung/daldmch Börlin / Allermeister/ und Paul Hiltenbrand als "

^ geschehe dem Rath grosscrAbbmch/und seye wider ^chiedslcut sich freundlich unterredet und bettach,"

« die Rachtung/ und ob man wol solches zum öfftern tet/daß beyde Theileinander gelegen seyen/ und ei- '<

., geklagt / und die Uberfahrer benennet / würde doch nes dem andern tub und GuteS/und hingegen auch"

.. nicht geholffen/sondern nachlässig Übergängen. Böses thun könte/ und dochderFriede besserund"

« (<l) Müsten die Bürger viel Muthwlllens von nützlicher / dann Streit / Zcmck und Feindschafft /'

». den Pfaffen leiden / wie sich dann neulich begeben / derohalben sich lang darüber bemühet/und endlich «

..daß zween Vl«lii zu 5. Cuicim, bey Nacht m eines es dahin gctheidigt / daß bevderTheil Gebrechen"

"Burgn s Hauß(darauß sie die vorhergegangene und Forderungen/so lange BischoffLudwia im Le-"

" N«cht eine Magd gefüh, et) gegangen/ und darin ben seyn / und das St'fft m Handen haben wmde/"

Ddd ddd z rühm,