Das VII. Buch Lap. (ÜXXl V. 967
ca'illzMddlßbcbM.in lccun^o lic>c Sc illucl.Das referilt werden / im übrigen aber die Einhelligkeil
bcyderRäth.' '. vermeloen gnädigst befohlen/ und wären daraufhin» Daraus werden alsdann der Frey» und NeichS. wlcder ihrcs Bcdenckens erwartend/unV nach Gelc- Stadt Oesandren zu den beyden Räthen/so in ihren genhcit dessen sich mit ihnen zu vergleichen erbietig. 5ciNonibu5 beyeinander bleiben/ erfordert,/ und den» Hinwieder lassen die imFürsten-Ratl) in cunnn-nn ^lben in Gegenwart beyder Chur und Fürsten«Rä» durch Saltzburg oder Oesterreich ihr Bedencken auj then/ was also bey denselben bedacht / verglichen oder den PlopolmttnArliclul auch verMelden/stracks wie nicht verglichen/du' ch den Mäyntzischen Cantzler erste es bey ihnen versasset / und antworten darauf .^,., auch ,n demselben pr°i>on!tten plmQ>>Me «lcht/was vom Mäyntzischen Canylerfürgetragen/ Meynung begehrt.
<?n"H'lK^7?'!."^V-/'^H'^^ HierübetderStcldt Gesandten tbenmäjsig/ wie
stcn.Rathssolchesallesautor^ obengemeldt/vomFülsien-Rathinconrin^ridurch
Nun für ihr Bedencken den Churfürsten nicht ver» ^ . I)jr«,ac,li> im c^!>e^<,sr.5vnllic!lm äffentl'^
^^^?^N chrZedenc^n'^
"W7b^ elAm^^n^Na^'^^^
lati°nvo.gclauffen/dtnderandernochn.chtbebacht/ N„V."'^ 'h""^u Bedacht zuMNm
daraus pfi?gcn die im Fürsten-Rath sich zuerbieten / ^"<t süm?.l?n ^
daßsieoasselbigauch ei wegen/und alsdann darun- ,7«^!^
ter ihr Bedencken e/öffnm wollen. ""^?^^."" ^ usammcn stimmen.
Und pNcqen solche «.ei«.«»« allein mündlich zu ^ Solche Kel^n« sollen n, cht consuncl.rt / son-
geschehen/und nicht in 5c. ipris. aber ehe fi. fü, bracht/ dem m allen Dmgen uoArtlckuln,n bemeldter 0. d>
werdensicinconccpt.5vcrfast/abgehort/undbeyden nunggehMn werden/und ke.n^crtt/Btsch^
Acteneines j.dcnRachs bchalten. der Antwort mMeme^
WannoannbeyoeRachnmcmclc einandcralso p «'ft zuvor m allen dreyen Räthen furtommen, reserirt/psie^en die im>urstm Rath abzutrettcn/sich bedacht/verglichen und abgehört worden, aufdie Puncten / so ,-nderst durch die Lburfürlim/ Was nun in solchen dreyen Räthen tlnhellia begann sie/ bedacht worden/ zu unterreden^ o zu clw dacht/oder auch etwa in einem Pünctlein ein Räch schlicssm/ln weichem sie sich mitchnen vergleichm/ müdem andern sich nit Argleichen tonnen /solches odl r ausihrcr vorigen Meynung bljiehm wollen. wird in der Ordnung/wie es fm komen/ und sonder-
<: olches thu»' auch die imChmfm sten», alh/und lich nach Gelcqenhcit der Käys. Maj. prupusltion «n
da man beyder The'lo gcfast / c» schcincn die im Für- eine Schrisst, durch die Mäyntzische Cantzley verfast,
lien-Rach wieder bey den Churfü« sten / mochen als» und erstlich ,m Churfürsten mach/ hernach auch den
dann sie/ und nicht dir imClMfursten Rath denHn- Städt- Gesandten in gemeiner Reichs - Versamm«
fanq /und eröffnen ihre andere Bedenckei. in dem lung abgelesen.
und dem/ u. einig/ und hielten ^icslbige Puncten/ Gleichwol in gemeinenSächen/und da Manetwch
als verglichen. Abrr ir dem hätten sie wol dafür ge» eylet/ist etlichmaln gelchehcn/ daß wann ein Con-
halten /es sollen ihr Bedencken «lücionll?u,,^c. ceptKclacionizimChurfürsten'Rath pMrt/solches
nicht so gar auß dem Weg seyn/ wären daraufnoch» nachmals den Fürsten» und Stadt, Räthen <u vpr-
maln der Cburfürstcn Erklärung gewärtig / in dem lesen geben worden/die Sach zu bcfürdern. Solches
Übrigen/ob wol ihr Bedencken etwas Mehr eingezo» ConceptKel2ticini,.wannesaIsoins gemein uHlilrt/
gen/so thäten sie doch rmt der Churfürsten Mey» wird es alsdann in der Mäyntzischen Cantzley emen-
nunq / so rcklirt / sich vergleichen. dirt / und wo die Sach gantz hochwichtig per omn«
Hinwieder von wegen der Churfürsten zeigt der tt«u5 der Käys. Maj. zilgeftcllt / ,c.
Mäyntz. Cantzler zu dein andern Bedencken an/daß Wo aber dieChur-üdFürstenin derPerson nicht/
die Churfürsten des Fü> stcn° Raths Bedencken an» wie es gemeinlich beschicht/dassclb verrichten/so wer»
gehört/und änderst nicht vcrmerckt/dann daß manm den devutirt zu Ubergebunq solcher Kelarion auß den
lNNePerson/auß ^ lein
»
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undalsorc^rmLirl/:e.odllcxtcncjirt/undaufden> dergeiftlichen Banck/Bayern und ein ander weltli«
selben rsca und Verstand vergleichen sich die cher Fürst oder Rath/eines Grafen der Schwäbi»
Chu, fllrsten mit ihnen «. l« l°l^.w wäre man e,- schen und Wctterauischen Grafen Rath/vonStäV-
Mg/ohnnöthig zu erholen. ^, . ,, ten zwo Personen/von jeder Banck einer.
Wo dann den Ständen des Fürsten» Raths sol» Solche Deputirte lasten sich bey der Käys. Mm' che t-imirarionauch gefällig/so konnt man Mit den
Städten auch zurkei»rion kommen. yefast/bitten ihnen eine Stund zu benenen/ba solches
Daraufertlären sich die vom Fürsten- Rath wie» beschicht/ erscheinen sie vor Jh. Maj. und zeigt der
herum fürs dritte Bedencken/ob sie aufchrem V«ru Mäyntzische Cantzler an/daß Churfürsten/Msien
beliehcn wollen / oder sich mit der Churfürsten Be» und anwesende Sland/auch der Abwesenden Rät»
dencken vergleichen. Bestehet ein jeder Rath auf Bottschafften undOesandten/IH.Maj.pr«pol!rion
seiner Mcy' ung / und können in einem oder mehr zu berathschlagen/in dem und dem Artickul fürae-
Puncten nicht einig werden/ so müssen denStädten nommen / wären wol alleruntertbänigst gewillt ge-
solche gespaltene Meynungen ^,oall illum punötum wesen/solch,Berathschlagung Ih.Mni.Heaehren/
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