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und der Stand daraufcrfolgttn allergnädigsten Er« bittm nach etwas zeltlicher zu befurdern ; So aber die Sachen der Wichligtelt befunden / dasi siecher nicht zu nnem Bedcncken gelangen mögen waren sie nunmehr damit gefast / solches in Schrifften be- qrissen/die IH.Maj sie die Verordneten mit unter- lhänigflem Gehorsam /empfangenem Hefelch nach/ hicmit übergebm/ blltendIH. Maj. woll ihnen ein gnädiger Hm seyn

Wo auch sonstm Deciera 5m.'ril!cHrl«»num , M

welchen die Käys Maj. der Stand Bcdencken be­geh't/verfasset jeynd/ mögen diesclb.gcn cmn l^c. c.ttcllianc. was es für Partheyen und Supvlican» len seyn/UN'» cum ,<^c,rum (^apu5.Jh.Ma).da­neben auch übergeben werden.

Darauf lässet die Käys. Maj. gemeinlich durch den Vice Cantzler antworten ; DaßdieStänodie Berathschlaguyg also gcfürdert /vermercktcn siezn freundlichem und gnädigem Gefallen / wolle die Schrifften erfehen/und sich gegen dm Ständen/de­nen sie mit Freundfchafft und Gnaden geneigt i nxe- der zum sürderlichsten relolvirm.

Wann dann Jh. Maj. dero «.clulunan wiede. rum in icripcix verfast / pficgcn sie solches bey der Mäyntzischen Cantzley anzuzeigen / und darauf die Deputirte zu erfordern / und solche Keluluriun ftr- ders den Ständen fürzubringen/übcrgebcn zu lassen.

Und werden aller solcher Schrifften Copien und Originaln bey der Mäyntzischen Cantzley behalten / und zu den Reichs - Acten in guter Ordnung verfas­set / auch ein Reichs»Protocoll .»l, «nix mimen« llßmrt/und darauf/wann sie abgehört und überge­bm/verzeichwt.

^vsn I_eß2r!onll,u5 frembder Potentaten auf den Reichs - Tagen.

^) Tagen außländ.sche Potentaten und Com­munen ihre Legaten und Werbungen an die Käys. Maj- und Stand / oder aber an die Stand allein abfertigen / darum davon zu sagen/ wie dieselben gehört und abgefertigt werden.

Wann Legaten vom Pabji/König in Franck- reich / Venedig / Poylen oder andern ankommen/ und sich bey dem Reichs-Marschalck angeben/haben sie nur allei'i bey der Käys. Majest. zu lhun/ftchtts vor sich/und nimmt sich das Reich derselben nicht an/auch die Stand nicht/es sey dann/daß die Käys. Maj. dieselbe gehört/ un? furtersihre Werbung den Ständen offcnbahret und deren Bedenckm da­runter erfordert < alsdann wird oieselbig in Räthen tractltt / m Schrifften gefast / und Ihrer Majestät übergeben/ wie bey andern Reichs- Sachen brauch» llch/und zuvor angezeigt.

Halten aber die Legaten bey derKäyl.Majest und Ständen sämtlich z u schaffen/ so vfiegcn sie ihre Cre» dentz abaesondertan beyde Orr/alszu KäysMajest. Vitichs- Hos/und d.nnzum Mäyntzischen Cantzler zu ub> lgeben / und darauf benennen d.e Käys. Maj. den Ständen eme Stund/wann sie bey Ih Majest. entweder versöhnlich oder durch eil' AuMMi ^> u nczocü guali«te öc I_cß2ri cligmrare iüIH. M«/cst.

r»l^uo.d«e zu hüren/erschelnen lollcn.

^N^enIH.V^ und Ständ/hören d,c Werbung an / ^»19 den Legaten m.t einer Mtwott ab ^ ^st^ Werbung erwegcn/uno lhn zu g blch.enocro

antworren wolle. ^i>,sMaj. die

Die Stand erbieten sich gegen dc,» ^ ^ ^ Werbung m Berathschl^ung zu i'ch" "0 ^ Bcfin» Jb. Mai. was zu "ncwon "i ^ , dcncken anzuzeigen/ bitte., ^uam d ssen n^ l.c^rux übergeben. Hernach bed mt ' '« ^ Sachen in dreyen Räthen / «"d wclden d r^.« und (^r«lic.°n« hleruber c° NW"'" ^ und darauß ein einhelliger Schluß gemacht /

^n/NsM^ fallen lässet/oder »on.ten etwas 0^ o^rd «n ^, thun achtel / und sich h.crubcr m.t 0 ' ^".n ^ gle.chel/ so benennc man den Legaten clnc^ und w.. d.hnen Bescheid aufd.c ssom^ Proaß/ als sie m ihrer Werbung gehou^'^ und jcl ches elwa mundl.ch / auch nach Ä)M>g der Sachen j. derweilen in Schnfflen.

Wannesauch nichtsohohe legalen stp"^"^ den sie ohne weilcreVerhör nut einem Dec^ic, uuu

"Da'aberdie Legaten allein bey den Stä""" i« thun / werden dieselben m Beyseyn aller ^"'N, Räthen gehört/ailch nach gehabtem und ve,g"^ nem Bedenckm daselbst beantwortet. , <^nd

Doch wo dieSachm a!sowicht.g/dayd 1^ chn Vorwissnder Kays.?)^i.oarlnttw^' ^ Worten Bcoenclens /

weder cm die Kays. Maj. anzuwc.scn / ooer ll"^ uütJh.Maj.einerWitwortzn "crglc'ch «> -. ^

Sonflcn aber wird kein l.<^m« > er le>) g" "/ was Polentaten er wolle/gesandt/so »emA» s, Glied des Reichs ist/ zu einigem Rathn'chl 8^,,

sen/aber in a^uzöc i'r°ccm«ni!,mpud'.cl ^

den ihnen sonderliche luca und Stellen/ den ^ denllne mXjnmcili, eingeben.

Von Beschlüssen und Abschieden eines Reiche-Tags.

N(>Ann allcPuncten dc:Kcips.Maj.l'r«f°^" <vals wie obftchel/berathschlagt/r^em/un"

zwi,chen IH.Mai.und

beschlossen^

als des H Reichs ^r e^mam-m Ertz'EH ",.

solche BeschlußunoHandlungenHoabl^

sen nöth^( dann sonstm dle Rathscl' / V«" «^ ^«r.ven/ auch anders so «e.«« fulkomm«'/ " Abschied nicht gehörig )'"."« Concep^mes ^ schieds bringcnzu lassen/darm d.e Kays. H-^^^^^ cigt / warum si^ diesen Re,chs- Tag au^acOl '"^ Ndem H Re.ch d'aean gele.ewund wHH pro^nirt/ auch allenthalben»/" den S ändm ^ verglichen / nachmahls daselbst samt den <."^ den zu halten ge. eoen / ^r.^ren und !'es inmassn auß den R"chs > Absch eften zu ^ Und damit solches "m May"M^

"o,r lic.cr.rari« so v.tl ltlchtl.cher zu hun 7 s

hat derielbe auf^ Beschluß e.ne5Mn^^ , n ''v'a l, autc Ächtung / was der K^ys'A")'s,,. r3-ri.t / MW Jh. Maj. als beschlossen >t>r gefal.