,,. Speyrischer Lhronick

Graben auszuführen / und mit gross« Arbeit solche damals furnehmcn .Hauptstadt in Ober - Telttsch-

Wasserleitung anzustellen für eine Unchre/ und ihrer land/ dessen Worte hernach angezogen- ^nenicin

Freyheit verkleinerlich ermessen hatten / w,e sie da»m alten Buche so zu St. Gallen munden / jcnm von

^«, ql^,!.<i ,mn «il-.^'md 3lrbeu nn ^^!>,n« den alten Römischen Käysern die Städlc und ?an-

vom Ackerbau uno allerhand Arbeit ein Schcuens gehabt/ wie^iKr, i^ciruz, und andere zeugen.

yI (^uotielbellilnonineunr, non mullum venati» bul, olul ver otmm tranlizunt, äecliu lnmnc» cinc». «ue, kortiEmul czui5<^ue öc KellicolMmu« nilnl »«N5, clelee2tallc»muz scpen2«um si a^ioium cu- « kormim«, lembuz<^ue ö^ intirmillimo cuic^ue ex samilia, ivlinebent, mira äivelücacc naruri, cum iillem l^Gminez llcamencinertiam, scoäerinteime»

tem. Wann sie keinen Krieg haben / achten sie des jagens nicht viel / sondern bringen ihre Zeit meistens mitMüssiggang/ schlaffen/ essen und trinckcn zu/ die Vornehmste und Streitbarste Überlassen die ^aus-^orge und Bestellung des 'Ackerbaues den Weibern/ Alten und Schwachen / sie aber sitzen stil­le; dahero sich wol zu verwundern ist / daß diejeni­ge / welche nicht ruhig leben können / dannocy die

der mit folgenden Worten abgctbeilct.

prima l'lovinci» (Armani« Kabel civicace, »u- mer. 11.

KletlQpnliz ci^icaz Hzri^in», iäelt, ^olunü. 8ecunäa f,r»vincia lieber civiiatez num. 6.

ci vit28 ^r^mor2«n<. i«l ett. Straßbura.

^""z^^F,«nmii. icl etf. XVocm2t>2. (<lvit«>^iltxKuri;enli5.

c^rum «.ul'ilocu«. qnocl Eithstätt clicicur. <^'vic« ^U8ult2V>u^clic«.um. clt, älmc5<

. ?"no CHristi 276. nach Käyser ^ur<-!> haben die Alemannier dicFrontier

nun

ode/

>^tädccin0bcr-

Faulheit so lieben mögen. ^ acic. <K »»^. c?e^»».

,<^. i ^. Z! Teutschland/ als Mäynk) Wom,li^/'c^,'>pn's,'V und

"DieRömeraberhabenzusolehennützlichenWasi Etraßburg mit Krieg übttfMnude2^^^^^^^^^^^^^^^^^

serlettungcn sondere Lust und Ne'gung gehabt / und welche damals dcrBürqcrmeister u ^>m m ^larb/

der Bach aussnGe^eeüien Graben und Gang alsstarcke/ wehrliche/berüh!ntt^^Äädle

^>^«. ,^ . - ^ -.«Hütteund reicheScädic gelobet / davon unter Käyser i»c>ro hernach mehr

Zu Zeiten Käyser ).,Ii,m. der ungefehr ums Jahr n^'.'H^^''.' ^^"stiGeblnt reqieret / und ^V?.. .^" ""e Kriege in Ober- Deutschland V5^^Zemann,craefuhret / hat gclcbct der be'

auffund durch die Stadt gcführet / deren Arbeit man sich noch heutiges Tages wegen der furtrcffli- chcn guten Nutzbarkeit zu erfreuen / und solches für ein köstlich Kleinod zu halten hat. Und daß die Römer Mit solchen Erfindungen gern umgangen / zeuget Herr Wclsser/ und schreibet/ /»ö 5. >-^. ^«5

so/. 9?. Kivn5cmHuämK.om2mz cnbuim!2z reÄiuz? «^ui^ulkoc zenmo^elz mire usilara, m 2 äuHiskos» lis nannull« urr>ez nnm«n invenerim.das ist/ die

Erfindung und Leitung der Bache kan man mit gu­tem Grunde niemanden als den Römern zuschreiben/ die es gar sehr im Brauch gehabt / daß sie mit solchen Wasserwerckcn umgangen / und von solchen Grä­ben und Bächen eins theils Städte benamset haben. Also ist auch die Stadt Sveycr / da sie noch in ihrem alten Wesen und Teutschen wcitläufftigcm ^«vier bestanden/ als die Römer/ um höchster der Stadt

derBach «ppiä.m. qichtdamit m'vn'mm^«7^.^^ SolcherNahme "?5

ist auch dem äussersten Theile/ als man die Stadt bäue^/Gräben/N^^^!!!"^!^^ mtt Gräben und Mauren beschlossen / verblieben/ und wird derselbe Theil/jo jetzo ciile Vorstadt i>t/ noch heutiges Tages Alt-Spcyr gcncnnet. Käyser 0«o der Dritte nennet dieselbe Vorstadt in einem erivile^io. dem ThumstisstAnno?8?. ertheilet/ vil. Km 8f.ir»m / Spcyerdol-ff.^ Also haben von der

cin^mc>pmm/ das ist/ eine Römische Fn yjtadt/ und deren Bürger eben der Freyheit f!il iq und theil- hafftig gewesen/ als d,c so in Ro,ngewöhnet. E ei­ne Worte scynd /«b. >s. wie folqct: P>>m2<^e>ma.

N'2, l,b.pri«r-lli» mumc>^X5«8NM>2cu5 öc

cwäldu« n«t,. und wiederum nennet er Spcyr

Hach desgleichen etliche Dörffcr / dardurch dieselbe rinnet/ ihren Nahmen/als Hochspeyr/ darobun-

aewescn / dann ^"^erMauren wol versehen 3«^ /> " ^ " Gelehrten bewust / da!> c'^

tt nd baben '^ ?'^" "?""'" «.tgleichen Vcr'

stand haben. c.vu« l>8N.si«r r«cmn a'/rmn. °mn« .Ilorum l,2b>r2c«r« «Ilenc ^ civ.^ce 3^

serndieBachihren Ursprunghat/undSpeyrdorff Humelt, quu.jc2nci^,n«. " . . <-<- iine Meil Wegs von Speyr gelegen. Daßdann l^e« ^nIr.^nm^ /"^^^'^ 'ävers.' die Stadt zu Zeiten der Römer zu bauen und zu ver- " ' bessern angefangen/ und damals berühmt und an­gesehen gewesen / ist ferner aus folgenden Zeugnüssen zu vernehmen. -

Käyser 4nwninu5 pius, so gelebet Anno 140. nachdes HErrn Christi Geburt/ und diese Lande und Frontm-Städte selbst durchreist / besichtiqet/ und mit Volck und anderer Nochvurfft bestellet/ ge- hencket gusNücklich der Stadt Speycr als einer

en^.7 ^ ""' Wom lauten also: /^^-

^'m cu2ce. b2rb«o, PoM^nte^errirori^oruM IM f !'""" >^" °^'^ M cncnm^t. «ribu-l

"Ml2 <1«,N'2M ) ^.MUM «MNium LN'U'.N2^"N

«ccus>2v,c.

Als aber zu Zeiten ^nttaniini cbl»r> und ^'"' "»nun.^azm beyder Käyser / so ums^abr )0C

nach