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Höft Bella, Rcida,, Al?cn, Krufft, Vcttcndof mit allem von Heinrich empfangenen Zubehör, vier Hufen von Siegfried zu Krufft, eine ebendaselbst vom Pfalzgrafcn Wilhelm, ein Eigcnthum in Ncv (nevum), eines in Evernach, Weinberge zu Winningcn und Lcy, ein Gut in Wadcnheim, einen Hof in Budchard, Accker und Weinberge zu Lüzing und Mcndich, ein Eigcnthum in Pumer und Glensa, eine Hufe in Willar, ein Allod in Ncderhauscn, Weinberge zu Pumer und Menia, ein Gut von Hermann geschenkt, zwei Hufen in Werkcnröde, Weinberge zu Muedcna, zu Kochcm, Feld in Hcrhagcn.

Diese Bestätigung des Klosters Laach wurde von den Erzbischöfen Arnold, Philipp, Adolph, Bruno 1144. 1184. 1197. 1209 in Urkunden wiederholt. Der Erzbischof von Köln war über das Kloster der welt­liche Nichter, der Erzbischof von Trier der geistliche ").

In der oben angeführten Versicherung Gcrlach's von Covern 1112 geschieht die erste beurkundete Erwähnung von Grafen zu Sayn, Heinrich und Eberhard II., Besitzer der Burg Sayn in unstrm Rhcinthale (S. Lap. 1). Der Vater dieses Heinrich I. und seiner Brüder Eberhard und Gerard, welcher Probst zu Bonn war, ist unbekannt. Unverbürgt erzählt eine Nassauische Gcschlcchtsablcitung von einem Grafen Fried­rich vonSnnc" in dem 10tcn Jahrhundert, der in Spanien wider die Mauren ritterlich gekämpft, und nach seiner Rückkehr die Burg Sayn erbaut habe, um sein Lebenin Frieden" zu beschließen. Ehe die vordere Fclsenvcstc an dem Saynbach erbaut war, soll tiefer in dem Thal der Bröchse eine Saynburg gestanden haben ").

Beeinträchtigungen, die Pfalzgraf Siegfried thcils in unserer Nahe, hauptsächlich aber an seinen müt­terlichen Familicngütern von dem Kaiser Heinrich V. litt, reizten ihn, als Feind gegen den Kaiser aufzutre­ten. Seine Mutter Adelheid nämlich, die jüngste Tochter des Grafen Otto von Orlamünde und Markgrafen von Weimar, schien ihn, nach dem unbeerbten Abgange Ulrich's von Weimar, zu Ansprüchen auf jene Erd­lande zu berechtigen. Der Kaiser aber zog sie als Ncichslchen ein. Da griff Siegfried zu den Waffen. An ihn schloffen sich sein Schwager, der Herzog Lothar von Sachsen, dessen Gemahlin Rigenza die Schwester von Siegfried's Gemahlin Gertrud von Nordheim und Braunschwcig war, ferner der Markgraf Rudolph von Nord­sachsen, der Sächsische Pfalzgraf Friedrich I V., der Graf Wiprccht von Groitsch, der Graf von Thüringen Lud­wig II., der Erzbischof Reinhard von Halbcrstadt, der Erzbischof Friedrich I. von Köln und andere, an. Bei Warcnstädt kam es zu einer Schlacht, in welcher Siegfried siel, und der kaiserliche Feldherr, Graf Hoier von 1113, Mansfeld, siegte. Die Parteinchmcr wider den Kaiser wurden nun einzeln unterworfen; der Erzbischof von Köln aber schlug einen kaiserlichen Hecrhaufen bei Andernach, und legte, um dem Kaiser längeren Widerstand 1114. zu thun, und die Straße nach Köln zu verschließen, die Burgen Wolkcnburg und Drachenfcls auf den sieben Bergen (1117) und Nolandscck über dem rechten Nheinufcr 1120 an. Der Graf von Mansfeld siel in ei­ner Schlacht an der Wippcr durch die Hand des jüugcrn Wiprccht von Groitsch; der Papst und die Erzbi­schöfe am Rhein schlugen den Kaiser mit dem Bannstrahl; seine Gegenpartei erhob sich neu, und immer ge­waltiger, forderte ihn selbst vor Gericht nach Würzburg, und verhaßt von Fürsten und Volk, gestraft für seine Versündigung an dem Vater, starb er zu Utrecht (1125). Mit ihm erlosch auch der kaiserliche Ast des Rhein- fränkischen Stammes. In seinem Dienste als Gesandter war ein Engelbert von Hammerstcin °°).

Von unscrn Grafen wird in dieser Zeit nur Reinbold (III.) von Isenburg als Zeuge in Urkunden 1119-31. genannt, die Klostergütcr betreffen °-). Mit seiner Gemahlin von Arnstein (S. 110?) hatte er einen Theil des Eiurich und des untern Lahngaucs erhalten, und vererbte ihn auf seine Söhne, Reinbold (iv.), Ger­lach (IV.) und Siegfried (S. bei 1093). Jener Theil des Einrich hieß spater das Vierherrische. Reinbold IV. hat späterhin seinen Erbanthcil verkauft, der Gcrlachische ist der Linie Iscnburg-Limburg geblieben, und der Anth il Siegfried's kam an Nunkel. Der vierte Sohn, Ludwig, ward Propst zu St. Florin in Koblenz -°).

1118, 1119.

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18, Kintlinaer's Münstersch, Beiträge V- III. Urkunde 12. 26. 35, 49.

19) Nass. Chronik. V. Keillond«^, ä,nnals5 Ze^no»««« IVbizcr. 20) 8i-<»veri änn.

21) ^ct. .^caä, l'Iienä, ?u1, III, LünNier, <üc>ä. äipl. N. 92. 93. 22) «ontli. kloärom.