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seine Gemahlin nach Lehnrccht von den Erzbischöfcn zu Köln, und alle erbliche Nachfolger Theodorich's beiderlei Geschlechts, ausgenommen seine Tochter, die Gemahlin Bruno's I. von Isenburg, die in Gegenwart des Erzbischoss Philipp durch eine Geldsumme von allem Erbrecht auf bewegliches und unbewegliches Gut N9«, ausgeschlossen wurde, fest als Allodium besitzen, bei keiner Gelegenheit veräußern, sondern von dem Erzstift, ohne eine Leistung und ohne Hcrgewede empfangen sollten. Wenn ein Besitzer sich dieses Guts durch irgend ein Vergehen unwürdig gemacht hätte, so sollte es sein nächster Verwandter, ohne Gcschlechtsunterschicd erhalten. Gegeben zu Holebüchc (l^uco l^U). Zeugen waren: der Erzbischof Philipp, Ulrich Graf von Nurberg, sein Sohn Gcrard von Ar ^), Heinrich und Lucrard Grafen von Sayn, Rupert und Walrain Grafen von Nassau, Florentius von Dorendorf, Neiner, Graf von Vroysberg (Freusburg), Florcntius von Ehrenbreitstcin, Friedrich von Vimeburg, Heinrich ll,) und Neinbold (V.) von Isenburg', und andere Adliche, unter ihnen Hermann Ruftis von Honingcn, Hermann von Hammerstein, Adolph von Engers, Gottfried und Johann von Nynecke u. f. w. Thcodorich von Wicd und sein Sohn Theodorich, Geistlicher, Neinbold und Gcrlach von Kovcrn, unterschrieben die Urkunde des Erzbischofs Philipp von Köln, in welcher er die Voigtci über Vacharach verlchnte ">).
Die Grafen Gcrlach V. von Isenburg-Kovcrn, Neinbold V. und sein Bruder Bruno I. von Isen- 1192, bürg unterzeichneten Urkunden des Erzbischofs Johann I. von Trier für die Abtei Himcrodc. Gerlach und Bruno nennt auch eine Urkunde von 1189, die das Kloster Schönstadt bei Vallcndar angeht ").
Gerlach von Kovcrn hatte auf der Höhe des Berges, an welchem Kovern und das altere Schloß 1134, lag, eine neue feste Burg aufführen lassen, und Altcnburg genannt. Der Lehnsherr Erzbischof Johann I. von Trier war darüber sehr unzufrieden. Es kam zur Fehde, und Gcrlach wurde gesangen. Es wurde nun die Uebcrcinkunft getroffen, daß Gcrlach sowohl die obere als die untere Beste Kovcrn, und alles Ei- genthum in der Gerichtsbarkeit des Ortes Kovern von Trier als Lehen empfing, und Trier Gerlach's ältesten Sohn und dessen Erben als Lchensnachfolger ernannte, wobei Gerlach dem Erzstift Treue und Bei'- 1195. stand, und die Oeffnung der Kovcrnburgcn versprach. Die Urkunde bekräftigten: Neinbold (V.) und Heinrich I. von Isenburg "-). Gerlach V. schien als Voigt des Laachcr Hofs zu Bcndorf nüt der Abtei Laach nicht im besten Vernehmen zu stehen; insbesondere ihre Holzverkaufe zu hindern; sie verkaufte daher alles 1197. in zwei Jahren zu fällende Holz zu Alsdach an den Grafen Bruno I,, der seinen Kauf sichern konnte "). Neinbold v. mid Bruno I. unterzeichneten eine Bestätigungsurkunde über die Privilegien des Klosters Arn- stein, in der unter andern Besitzungen dieser Abtei Höfe ;u Hcimbach mit Weingärten und Feldern, in Nic- derlahnstein, Horchheim, Bubcnhcim und Besclich nebst Zugehörungen und eigenen Leuten, genannt sind ")>
Bruno I. hatte um diese Zeit von der Abtei Nomersdorf unter dem Abte Hclias, der 1201 starb, gegen einen in Ackerland umgewandelten Weingarten bei Langendorf, ein Feld - oder Waldstück, auf steilem Gebirgsvorsprunge nördlich der Altcck, eingetauscht, und die Brunoburg (Braunsberg) dort erbaut '^^ ^ er nun mit seiner Gemahlin von Wied und seinen Kindern lebte (S. bei 1179).
Sein ältester Sohn Ludwig, ist bei diesen Verhandlungen genannt, scheint aber, da er nicht weiter vorkommt, bald gestorben zu scyn.
Die Burgen „Widhe, beide Windeck, Bilestein schei Kempenich), der Wald" Osnicke (S. unter 1162) alle Allodien des Landgrafen von Hessen Ludwig III. auf beiden Rheinsciten, wurden jetzt Eigenthum der Kir<
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9) Von Fischer für Grafen von Wiel>-Neu»rüurg gehalten, und von ihm beßhalb auch von 119Z und 97 die Urkunden
Nr. XQin. und X1.IV. angefügt, die jene Grafen unterschriebe!!. 1«) ?i5^loi-, N. XXVII. Tx llli^wllli-io <ü°1c»i. I'olneii ciocl. äipl. ?li1. ^. I.XVI. 11) Lünlli«-, c^a. ckpi. N. 220. Dort sagt eine Urkunde: kLi>Hu1äu5 er Iraier oju« Lrmis, als» nicht Gerlach'5
Sohn, wie Fischer glaubt, sondern Reüibold's IV. und Emcl der Gräfin von Arnstein. IL) Nnnili. ?rnäiuin. 1Z) Qiinrli«, 606. äipl. ^lanuzcr.
14) Quäen, <üc>6. äi^I. 1>. II. 15) Günther, Romeridorfsche Urkunden, IVIanuscr.
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