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In diesem Iah« war der Graf Heinrich I, von Isenburg (S. 1176.) Zeuge eines Tausches zwi­schen dein Stift St. Simeon zu Trier, und zwischen Romcrsdorf mit dem Hof zu Gladbach und den Wein­bergen zu Weiß.

Heinrich I. und Gcrlach V. von Iscnburg, Syfrid von Wcstcrburg, Heinrich von Sayn, Burggraf Ar­nold von Hammcrstcin, Johann von Rheines, und viele andere, unterschrieben in eben dem Jahre die Ur­kunde des Erzbischofs Thiderich von Köln, in welcher er dem Kloster Laach seine Besitzungen und das Wahl­recht eines Dingvoigtes bestätigte (S. bei 1112.) '-).

Der Abtei Romcrsdorf bestätigte der König Otto IV. ihre Besitzungen zu Heimbach, Gladbach, Weiß, Vallcndar, Huningcn, die Zollfrcihcit am Rhein, und sicherte ihr besonderen Schutz zu. Die Urkunde bezeugten Georg von Wicd und Siegfried von Runkcl (Ncnckcl") "). Derselben Abtei erließ in diesem Jahre der Graf Bruno 1l. (S. bei 1179.) die jahrliche Hafcrabgabe von Gütern in der Pfarrei Dierdorf, unter dem Namen Vodcrbcdc (Fnttcrdcdc"), woran auch sein Bruder Thcodorich Theil hatte, und willigte als Voigt des St. Simconshofcs, zu Gladbach, in dessen Ucbcrtrag an die Abtei ^). Als Zeugen unterschrie­ben sich die Brüder, Heinrich I. und Thcodorich von Isenburg, Söhne von Gcrlach IV. (S. bei 1153.) Die­ser Thcodorich blieb wahrscheinlich in ledigem Stande. Bruno's II. Vater, Bruno I., Eidam des Grafen Theodorich von Wicd (S, 1179 und 1190), war, nach seinem ältesten Sohne Ludwig, abgegangen.

Bruno II schrieb sich nun Graf von Iscnburg, Herr zu Braunsbcrg (S. bei 1197), und ward der Stifter der Linie Braunsberg oder Iscnburg - Wied. Sein Ohcim Rcinbold v. und dessen einziger Cohn Salcntin (S. bci 1179) waren jetzt unbeerbt todt. Reinboid V., scin Bruder Bruno I. und Gcrlach von Cobern ncnnen sich noch in ein« Urkunde zu Ende des zwölften Jahrhunderts, die Abtei Himcrode be­treffend 2 2).

Bruno's II. Bruder Thcodorich (S, bei 1179) pflanzte die eine Iscnburg-Grenzauische Linie, die jl'mgcrc genannt, mit der ersten seiner zwei Gemahlinnen, Iuna von Blankcnhcim und Jutta von Zwcibn'ck- ken, fort, in dem Sohne Theodorich dem Jüngern. Ihr Bruder Arnold wurde Geistlicher, ihre Schwester Agnes an Werner von Boland vermahlt.

Durch Bruno II. also und Thcodorich wuchs der Iscnburg-Ncinboldische Stamm in den Iscnburg- Wiedischcn und Iscnburg-Grcnzauischcn Aesten fort.

Der Gcrlachische Stamm wurde von Gerlach's V. und Hcinrich's I. Söhnen fortgesetzt. Graf Gcrlach V. von Isenburg-Kovcrn wird nicht weiter gefunden. Scin ältester Sohn Gcrlach starb vor ihm; scin zweiter Heinrich (S. bei 1175.) führte die Isenburg-Kovernsche Linie fort; der dritte, Lothar, ward Probst zu St. Eunibcrt in Köln.

Heinrich I. ward Stammvater der übrigen Isenburgischen Linien durch seine Söhne (S. 1175.) und Enkel.

52,' Klndlinger, Münft. Veits. Th. III. Urt. 49.

56) NantK. Hi5t, li-ev. 37) Günther, Gesch, u, Romersborf. llaö, 6ipl, lVIanu«c,

33) Qüntlier, lloä. N. 247.

1210.