irgend einen Schaden zufügen wollte, wo er nicht erst angegriffen würbe, ferner ein Unrecht geschehen: so wollte er, bis zu geleisteter Entsch
adigung
sglicdcr Grafin Mcchtild
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Sollte aber durch ihn der Grasin . ^ ,, , . _,^ sich m Andernach stellen. Zeu
gen dieses Versprechens waren: der Erzbischof Konrad von Köln, Gerlach's Vater, Heinrich II., der Graf Gott- fcied von Sayn, der Heinrich's II. Tochter Jutta (S. bei 1232) geehlicht hatte "), und Bruno III von Braunsbcrg '«). Zu gleicher Zeit schloß der Erzbischof Konrad mit mchrcrn Grasen am Niedcrrhcin einen Landfrieden zur Sicherung des Handels, Verkehrs, der Reisenden, und des Güterbesil'cs - die Bunde machten sich durch Eide verbindlich, mit ihrer Macht den Frieden zu behaupten -'). ^Die hatte zu jenen Zwisten wahrscheinlich Anlaß gegeben, theils durch einen Bau auf der Anböhe Alsnack rcn sie 1268 wieder abzureißen gcnothigt wurde, theils durch andere Verhaltnisse, in welche sie zu Hönninaen mit Heinrich II. und Verlach von Arcnscls sich verwickelte. Es wurde in Betreff dieser Streitigkeiten un- ter des Erzbischofs Konrad Vcrmittelung, beurkundet, daß Mcchtild ihren cnff dem Alsnacker Bewe ^°) mr' gefangenen Bau zwar vernichten, aber nicht gehindert werden sollte, sich eine Wohnung in Hönninaen -u bauen. D.cß versprachen Heinrich II. von Isenburg, Gottsried von Sayn, Gerlach von Arenfels, Hcinrich's II Sohn, dem Erzbischof und den Dicnstmannen der Grasin, Rovicus von Nenncnbcrg, Ludwig Walpot -u Ncucrourg, Konrad von Brcisig, und Ludwig von Wied "). Ein Jahr zuvor (126?) hatte Mcchtild ihrem fallen Gerhard von Rcnncnberg und seiner Gemahlin Bcncdicta die schon 12Z8den Uten Mai beurrun- dcte Erlaubmß wiederholt, unweit der Stadt Linz auf dem Platze Hargarden, ihrem Grundeigcnthume, ein Cistcr- cicnscr-Nonnenkloster zu St. Kathrinen, das 1208 bereits angefangen war, vollständig der edlen Pflanze wohlzuthun, und durch ihre Bitten bei Gott unterstützt zn werden", Recht zu fischen, zu jagen, und Weinbau zwischen dem Flüßchcn Steine und dem Orte Nodt. Heinrich II. von Trier übergab das Kloster 1281 der Aufsicht des Abts zu Himmeroth ^°).
Der Graf Gcrlach von Arenfcls vermahlrc sich mit des Grafen Theodorich von Eleve und einer qedor- ucn Herzogin Elisabeth von Brabant und Lothringen Tochter, Elisabeth von Eleve und Dinslaken. Thcodorich von Eleve war todt, und seine Wittwe hatte zum zweiten Gemahl einen Grafen Gerard von Limburg an der Maas, der ihr seine Güter Wasscnbcrg, Sprcmonte und Borne vermacht hatte. Sie verschrieb ihrer Tochter bei deren Verbindung mit Gcrlach, auf Zureden des Erzbischofs Konrad, den dritten Thcil ihrer Güter "). Aus dieser Ehe entsprossen drei Sohne: Johann, Theodorich und Gerlach II.
Um dieselbe Zeit hatte sich Gcrlach I. von Iscnburg - Limburg (S. bei 1267) mit einer Grasin von Blicscastell, Iiuagina (Imyna) vcrheirathet "), und ersah aus dieser Ehe zwei Sohne, Johannes I. und Heinrich, und zwci Töchter, Imagina und Agnes ").
Das Iscnburgsche Haus verlor jetzt, den 6ten Novbr. 1259 an dem Erzbischof Arnold von Trier einen thatigen Gönner, das Erzstift ein eifriges Haupt und einen reichen Haushalter, Teutschland einen in die großen Angclcgenhciten vielfach eingreifenden Fürsten. Sein Thun und Wandel aber war nicht ganz unbescholten. Er beschloß seine Tage zu Montabaur, und wurde in dem Dom zu Trier beigesetzt "). Ucbcr die Wahl seines Nachfolgers brach der Partheigcist in neuen Vcwegungcn aus. Ein Thcil erwählte Arnolden von Slcida in der Eiset, ein anderer den Bischof Heinrich von Volano, cincn Nachkommen Bruno's I. und der Tochter ^beo^r, nch'Z von Wicd und seiner Enkelin Agnes (S. bei 1179). Erst nach sechs Jahren beschwichtigte den Streit Papst Clemens IV. durch Hcinrich's Absetzung; doch bchielt dieser einige weltliche Verwaltungen. Ihm über-
zu erbauen, und „um schenkte sie dazu das Der Erzbischof
37) Günther, Urk. Mansch 38) Fischer, Urkunde No. NXXV1I.
Z9) Kmdlinger, Münstersche Gestrige, B. III. Urk. 73.
40) Es heißt «n Forststück zwischen den Dörfern Goldscheid und Höllig, Arnsnücke; ob dl'eß mit senem Alsnack eins ist2 « Urkunde. V. Anhang N°. 14. 42) Urkunde, S. Anhang Ne. 15. 15. Konrad's Triersche Geschichte'
4-) «,scher, Urkunde I.XXVI. ^
44) Wie c^o«I«» in seiner «l«w^ LimI,. M-inz«., und Wenk, I, 406 nachgewiesen hat. Im,gina's Mutter Agnes, . ""^^ ^^en Grafen Heinrich von Sayn, Tochter aus erster Ehe, der Wittwe Mcchtild Stiftochter. ^1 Mcher ,ft in ^ ganzen Linie Limburg unrichtig, 46) Lro«^. H^ii. I^ov.
IZ60.
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Neck'ß Geschichte.
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