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img Graf Salcntin I. (S. bei 1250) von Isenburg die Erbvoigtei des Guts Langendorf (bei Heddcsdorf) und entsagte allem Rechte auf dasselbe ").

Salcntin I. vermählte sich mit einer Agnes, und erzeugte die Söhne Valentin II., Thcodorich und Si- fried, und die Töchter Hedwig und Agnes. Muthmaßlich war auch Hildebold, Conventual zu Hirschcm, ein Sohn Salcntin's I. ").

So glücklich wie die bisherigen Zweige des Iscnbnrg'schen Stammes, war der Koucrn'sche nicht. Des Grafen Heinrich von Kovern (S. bei 1248) Schwester Adelheid hatte mit einem ungenannten Gemahl, mit dein sie auf der neuen Burg wohnte, einen Sohn Friedrich, in welchem allein Heinrich seinen Erben und Nach­folger sah. Dieser Friedrich von der Neuenbürg war bereits mit einer Gemahlin Irmgard, muthmaßlich aus dem Lurcmburg'schen Geschlcchte, Vater von zwei Söhnen, Friedrich und Nodin^'). Heinrich schenkte, nach dem letzten Willen seiner Mutter Jutta und seines Bruders Lothar (S. bei 1235), dem Kloster Nomcrsdorf eine Mühle zu Kovern und zwei Weinberge und seine Schwester Adelheid übergab ihm noch einen zu diesem Zwecke.

Zwei Verwandte des Isenburgschcn und Wicdischen Hauses, der Graf Philipp von Hohenfels (S.

b 1258) und der Erzbischof Werner von Mainz, Graf von Eppstcin, Enkel der Tochter Theodorich's von Wied,

cnt-weiten sich, ungeachtet des zn Worms 1260 erneuerten Landfriedens, bis zn hitzigen Fehden, als jener,

Nb'ciniscbcr Statthalter des in England abwesenden Königs Richard, sich dem Bestreben Wcrncr's, einen Ge-

,. >. gcnkönig aufzustellen, widersetzte. Des Königs Rückkunft brachte Ruhe.

Der König Richard stellte für das Kloster Marienberg bei Boppard eine Urkunde aus, in welcher der Graf von Isenburg-Wied, Bruno III. von Braunsberg (S. b. 1255), als Zeuge steht. Eben dieser Graf 1M>. Bruno erkannte ein Unrecht, das er dem Kloster Dietkirchcn bei Bonn durch Entziehung eines Guts der Ka­pelle des heiligen Nikolaus in Oberbieber gcthan hatte, und gab es dem Kloster auf Bitten der Aebtissin Jutta, die er seine Verwandtin nennt, zurück -°). In dem Jahre 1315 tauschte Nomersdorf das Kirchengut zu Dberbiebcr von Dietkirchcn ein, gegen andere Güter zu Oberwinter (S. 1024).

Ein ähnliches Geständniß legte Heinrich II. von Isenburg (S. d. 1258) der Abtei Nomersdorf, deren Voigt er war ab daß er ihr 76 Mark entzogen, und andere Ncichsuntcrthancn beraubt habe. Zur Vergütung schcnktc er mit Zustimmung seiner Gemahlin Mcchtild, seiner Söhne Gerlach, Ludwig, Heinrich und Eberhard (S.b. 1232) und seiner Schwiegersöhne, Gottfticd's von Sayn (S. b. 1259), und Dicthcr's von Molsberg, der seine Tocl/er "ysa gcehlicht hatte, der Abtei Nomersdorf zwei Höfe zu Rachdorf, und den Drittthcil ihrer Gefalle den beraubten Unterthancn, bis sie entschädigt scyn würden. Als Zeugen bekräftigten dieses Vermächtniß Heinrich von Kovern Bruno HI. von Braunsbcrg, Thcodorich und sein Sohl: Valentin I. (S. b. 1250) von Isenburg. Heinrich l/ ließ auch in der Kirche zu Nomersdorf bei der Grabstatte seines Vaters Heinrich I., wo auch er rubcn wollte einen Altar bauen, und schenkte 1264 der Kirche einen von seiner Gemahlin erkauften Wein­garten bei Bcndorf, von dessen Ertrag an dem Altare für seiner Acltern, für sein und seiner Gemahlin Seelen­heil Messe gelesen, und eine brennende Lampe unterhalten werden sollte ").

Solchen frommen Sinn für seine Zeit belobte an der Wittwe Mcchtild von Sayn der Papst Urban IV. m einer Antwort auf ihr dcmüthigcs Schreiben an ihn. daß sie die Burgen Wied, Windeck, Nennenberg. die Höfe zu Linz, Lupsdorf, Neuentbal, Asbach, Winthar. Gilsdorf und ^echtcnc, die ihr gehörten, mit Vamllen, Ministerialen, Lcibcigencn, Wiesen, Wildbanncn. Wäldern und andern Zugchörungcn, dem Erzstntc Köln nur allem Rechte, das sie an diesen Gütern, auf der Neuerburg in Pfarreu Vreitbach, über dem Wiedflussc, m dem Dorfc Breitbach, und in anderen Höfen dieser Pfarrei gehabt, aber zu ihrem und weiland ihres Gemahls

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U) Günther, Gesch, und Ulk. von Romcrsd. Manns«,