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Hcms auf dem Iscnburger Berge zwischen dem Hause „zu Wcidte" und dem Hause von Kovcrn, mit allem Gut, Gefällen und Gerechte!,, jahrlich 40 Malter Korn in dem Kirchspiel, den Zehnten im Dorfe Urbach und zu Nicdcrhovcn, den Drittel-Zehnten zu Mcyschcidt, 5 Fuder Wein, den Hof zu Vallcndar, den er noch zur Zeit seiner Mutter besaß, ^20 Hühner jahrlich zu Mundcrspach, 40 zu Maricnhnßcn, 36 ganze Gulden, von welchen 12 von den Zehnten zu Mundcrspach, 9 zu Frigcnrachdorf, 15 zu Marienhußen fallig waren «').
Salcntin's II. Gemahlin erlebte dieses Vermächtnis) nicht. Er vermählte sich zum zweitenmal mir Mechald, einer von den Erbtöchtcrn des Grafen Nobin von Kovcrn (S. 1281); diese gab ihm dem Sohn Salcntin III. , einen zweiten Nobin, und einc Tochter Jutta.
In diesem Jahre stiftete ein Albert von Hannnerstcin in der Kirche zu Feldkirchen, wo er Pfarrer war, dem heiligen Georg einen Altar, mit der Verordnung, daß ein Graf, der das Wappen von Hannnerstcin, drci rothe Hämmer in goldncm Schilde, führte, Patron des Altars seyn sollte "). -
Der Anfang des vierzehnten Jahrhunderts drohte unseren Rheingcgendcn mit Krieg. Der Tcutsche Kaiser Albrccht I. hatte seine Erhebung den Rheinischen Kurfürsten zu danken. Dafür glaubten diese sich willkührlichc Erhöhung und Vermehrung der Rhcinzölle erlauben zu dürfen. Diese Verletzung ausdrückli' chcr Landfticdcnsgcsctze gestattete Albrecht nicht. Er verlangte Abstellung des Ungerechten. Gerhard von Mainz verlor dadurch am meisten. Er entwarf daher einen Vcrschwörungsplan gegen den Kaiser; dieser aber brach mit starker Macht in die Pfalz ein, durchzog erobernd und verwüstend das Erzstift Mainz, und iZni, wendete sich sofort gegen das Tricr'sche. Der Kurfürst Gerhard mußte harte Bedingungen eingehen, den Eid der Treue schworen, auch den Nhcinzoll zu Lahnstein, den er widerrechtlich dahin verlegt hatte, mit die; fem Orte dem Kaiser überlassen. Die Kurfürsten von der Pfalz, von Trier und Köln, unterwarfen sich, und versprachen die Rhcinschifffahrt offen zn lassen. Vor dieser, schnellen und glücklichen Entscheidung hatten sich die Städte Koblenz und Andernach mit mchrcrn andern zu gegenseitiger Beschirmung und Hülfe, und zn Aufrechthaltnng des Landfriedens verbündet. Andernach versprach 10NN Mann, Koblenz 20U0 zn stellen^).
Der Graf Nobin von Isenbnrg-Kovern fügte jetzt'sterbend zu seinen frühern Beweisen von Crge- I2ü2. bcnheit an die Kirche, und um seine Seele von frühem Verschuldungen als Voigt des Laachcr Hofes bci Hcimbach, den Romcrsdorf angckanft hatte, zu retten, noch die Rückgabe einer Mühle zu Kovern (S. 1260), und anderer Güter an diese Abtei (S. 129?) °,5). Seine Gemahlin Lysa überlebte ihn. Von den drei Töchtern (S. 1281) ward Jutta die Gemahlin eines Arnold von Pöttingcn ").
Das Kloster Romersdorf hatte sich ferner über seinen Schirmvoigt, den Grafen Gerlach von Isen- 130Z. burg-Arenfcls (S. 1288, 1253) zu beklagen, Er hatte von Gütern bci Hcimbach, die ihm sein Vater, Heinrick II. als TrK'r'sckc Lehen hinterlassen, die Zehnten bis innerhalb der Ringmauer des Klosters ausdehnen wollen, Möncbc außerhalb der Mauern durch Knappen gefangen nehmen, und Ackcrpferde raube» las- s"', zuletzt auch die Zchnncheucr und das Kclterhans der Abtei in Besitz genommen. Der Bannspruck des Abtes Phllipp gegen Gerlach wurde nicht geachtet. Als aber der Erzbifchof von Trier ihn mit Waffengewalt bedrohte, da fügte sich Gerlach. Er verzichtete mit seinen Söhnen: Johannes/ Gerlach, Probstc zu Münstcrmeyfcld, und Theodorich, nicht allein auf jene Zebnten, sondern zum Heil seiner und ihrer Seelen, auch auf andere Rechte. Dafür gestattete ihnen der Abt Philipp den ferneren Gebrauch einer Scheune und des Kelterhauses, und wollte aus der Abtei einen Priester an der Kapelle zu Höningen anstellen, der »n der Bnrg Arcnfels den Gottesdienst halten sollte «°). Gerlack's I. von Arnfcls Gemahlin Elisabeth (S. 1259, 1265) lebte nicht mebr. Sein Sohn Theodorich, der die Herrschaft Arenfels übernahm, cri'iel: in der oben (129U) berührten Theitung in die Verlassenschaft^ des Oheims Eberhard von Isenbnrg-Grenz,in, die Dörfer Nansbach, Almsbach, Grenzhauscn, und andere Besitzungen in den Pfarreien Rachdorf, Brei-
65) Fischer, Ulk, dieselbe, 64) Günther.' 7Die Viirggrafschaft Hllmmersiem ?c, Koblenz 1821,
65) Giinthcr's Tovoarapbic der Stadt Koblenz, 63) Gnntbe^i Geschichte uo» Romersdorf, Mnscr, 6?) Günther, Gesch, von Ronicrsd, Nenk Hess. Landehgesch, Hb, 15, 66) Fischer, Urk. No, X(.'VI Handschrift!, Nachrichten
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