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Gerlach's II. (S. 1212), durch dessen Vermählung mit Knnegunde („Cone") von Werthcim, welche Mutter von 9 Kindern ward; sie hießen: Uda, Gerlach III., Hermann, Johann It., Rudolph, Kuncgund, Elisabeth, Otto und Gcrlach der Jüngere »). Sein Sohn Johann aus der ersten Ehe (S. 1312) wurde mit Wilhclm's von Katzenelnbogen Tochter Anna, und Jutta mit dem jungen Grafen Johann von Katzcncln- bogen verlobt. Jene Verbindung wurde in dem Jahre 1329 vollzogen ').
Dreizehntes Kapitel.
Von 1326 bis 1383.
Des Grafen Johann I. von Braunsberg, Herrn zu Isenburg Enkel, Wilhelm I. wurde jetzt, etwa is^«, 20 Jahre alt, von dem Kaiser Ludwig in allen Lehen bestätigt, die „Ihn — den Edelen Manne Wilhelm von Brunßbcrg, des Kdclcn Manneß Sälig Brun von Brunßbcrg Sohne ancrdcnt, nach des Edelen Mannes Todt, Iohanßcn von Vraunsbcrg seines Anhcrrcn, vnd die derselbe Iohans hatt zu Lehen von vnß vnd von der Pfalz, vnd sonderlich die Herrschaft zu Wicdt, mit allein dem, das dartzu gchöerct, darumb daß vnß furkomen waß, daß dersclb sein Anher an alle redlich fache vnd an Recht der vorgenannten Lehenschaft ihn cnt- erbett wollt haben, daß vnß, noch der Pfalz nicht nutzlich gewesen wcre, doch wollten wir daß derselbe Wilhelm den vorgenannten seinen Anhcrren an der vorgeschrieben Lehenschaft, diewcil er lebe, nicht irre, er muß sie nach dem rechte Nutzen und niesen, als er bisher gcthan hatt, vnd darüber zu Urkunde geben wir ihm diesen Brief mit vnscrn Insiegel, der geben ist zu Ehude (Caub) ^).
Johann I. lebte noch bis 1327 d. 10. April, und wurde in Nomersdorf beigesetzt °).
Der hohe Gönner des jungen Grafen Wilhelm, der Kaiser Ludwig, wäre im Jahre zuvor in der Kur- fürstenucrsammlung zu Reuse wahrscheinlich abgesetzt und der Konig von Frankreich zum Oberhaupt der Tcut- schcn erwählt worden, hatte nicht des Kurfürsten von Mainz Bruder, der edle Graf Bcrthold von Bucheck, Or- dcnscommenthur zu Koblenz, die unvatcrländische Unterhandlung zu hintertreiben gewußt ^).
Die Wittwe des Grafen Johann I. von Braunsberg, Margarctha von Wickerodc (S. 1315) ^) be- 1327. urkundete: „daz ich dy Lofunge van deine Hus zu Durdorf, die da horte zo mymc wvzlichcn Wudomme, hayn gegeben vnd geben — vmmc lybc, gunst vnd truwc Wilhelme Hcrc zo Brunsbcrg vnd Vsenburg vnd verzym drof bit Halme bit munde u. f. w." °).
Wilhelms I. Mutter Heilwige, geborne Gräfin von Katzenelnbogen (S. 1305), verzichtete mit ihm auf die Allodialgütcr ihres Vaters. Wilhelm nahm aber, nach seines Großvaters Ableben, gegen seinen Oheim Wilhelm II. von Katzenelnbogen einen Thcil dieser Grafschaft in Anspruch. Der Rechtsstreit währte bis 1333 «).
Wilhelm machte auch die Erbschaft seiner Tante Isalda (S. 1316), der Gemahlin des Burggrafen Ludwig von Hammcrstein, streitig, worüber dieser Klage führte ?).
Graf Wilhelm I. nahm, nach seinen vier Ahnherren aus dem Isenburg'schcn Geschlechte, zuerst wic-
8) 5oräen I. 0. N!„,k 1, c, I, 405, 9) Wcnk I. 41Z ff, Ulk. 177.
1) Fischcr, Urk, lüQXXVI,, vergl. von Mülmanü, Cop. der Urk. zu Runlcl.
2) Günther, Gesch. v. Ncmersdclf Müscr. ö) Hcinrich's Gesch. der Tcutschen, 4) Wilhelm's Ctiefgroßmutter. 5) Fischcr, Urk. Nr. 5I.XXVIII.
6) Wenk Nh. I. 7) Gür.tlicr: die BurZgrafsch. Hammcrstcin n.
1Z
ff
