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(Dietrich) von Arcnfels, Luther von Iscnburg-Büdingen, Gerlach von Iscnburg (von Arenfels), und ei- nige Ritter. Die Quittung über den Empfang des Geldes stellte Wilhelm I. in Heddesdorf aus °').

Jener geistliche Graf Dicther von Katzcnclnbogcn ward um 134U Abt zu Prüm.

Zu Limburg cmpfieng der Graf Gcrlach II. von dein Erzbischof Balduin die Bclehnung mit den Trier- sehen Lehnstücken, welche die Herrfchaft Limburg berühren, es waren die Höfe und Dorfer Elfe, Brechen, Wcrst, Zehnten in Wcrode, Nünburg bei Montabaur, die Voigteien der Kirchen zu Limburg und Netzbach, die Rechte und Gefalle zu Meynsfcld, und das Burglchn zu Montabaur ^). In demselben Jahre nothigte Ger­lach II, von Limburg das Stift und die Bürgerschaft der Stadt Limburg, um deren wachsende Besitzungen und Freiheiten zu beschranken, zu einem Vertrag, in welchem er die Gränzen ihrer Ankaufe an Landereien, die Falle ihrer Freiheit vonUngclt" und ihrer Schuldigkeit zu dessen Entrichtung genau bestimmte 2?). 15Z4. Graf Valentin IL, der hier zum letzteumale handelt, Gerlach II. 'von Isendurg - Arcnfcls, Wilhelm I.

von Ifenburg - Wicd, und Salcntin's Sohn, Salcntin III., errichteten zusammen einen Burgfriedenbinnen den Lehen zu Isenburg", wie sie ihre Ahnherrn an sie gebracht hatten; also dat inbinne den lechin vnser kein an vn- sers keins liff noch unser keins gut mit griffen cnsal, wat wir verantwertin wollin an allcrlcy argclist, die man adcr wiff crdenkin tan Vort mc sprechin wir dat vnser kein an den Hußen zu Isscnburgh keinen vremden cr- veu sttzinn nach vnser kein den anderen cntcrven cnsal were aber dat vnser cinger also bocsse waren, des Got nit cnwille. Die wcren truwcloes vnd crclocszc und mcyneidich, und in des richcs aichte vnd in des paibsis banne, vnd sin magc uerkorin, vnd hctte sin thcill huiß verloren, die Frauwcn die an den Hußin der burgh zu Yssenburgh gcwedemit sin dat wir sy sollin haldin vff irren huißen, mit solichin vorwortin dat sy den burghvrcdcn schweren, were dat sy sich ander verredin so sullcn sie van den Huissin varen.Ei­ner sollte dem andern den entlaufenen Gefangenen ausliefern oder suchen helfen. Keiner sollte wider den an­dernockesune" (Zwietracht) suchen,he indrage is mit bescheiden Heide vsz vor den huiszgenosin vnd vur den burghmanncn. Hatte einer Krieg mit jemand: so sollten die andern ihm helfen zu Iscnburgh binnen dem Burgfrieden, sein und seiner Frcuude Haut, Leib und Gut bewahren. Verordnungen bei Auflauf zwischen Herrn und Gesinde. Wer Thcil an den Häusern zu Iscnburg haben sollte, daß sie dennit gcweldich füllen laissen an dem theil hie cnswcre cyncn rechten burgvreden zu Halden." Nur zum Schilde gcborne soll­ten Burgmannen werden. Ihrewiltbant" und Fischerei wollten sie hegen und halten, wie sie ihre Acltern an sie gebracht.Vort suellin wir vnse Clocster von Romcstorss scmmetlichcn verantwertin vnd hucdenn vnd hicgcn vnse Kirche zu Yssenburgh haldin yn aller der cren vnd in alle dem rechte, als id vnse aldcrn an vns oraicht haindt dat der elfte hcre von Ysscnburg die Kirche zu Yssenburgh gcburen saill, wan sy iruellct." Nun folgen Verordnungen über Rechte und Behandlung der Burgmannen.Me sprechin wir dat wir vns weide die zu Yssenburgh horint mit rodin ensallcn wir enwurdens scmmetlichcn zu rade u. s. w.

Zeugen außer den genannten Herrn waren noch: Crasst von Iscnburg - Arenfcls (S. 1278), Robin von Iscnburg, Salcntin's II. Sohn (S. 1300) Chorbischof zu Trier, Gottfried Herr zu Homburg, und Gis- bcrt Abt zu Romersdorf.

Die Abtei Romersdorf erkannte demnach die Obcrhcrrlichkeit des Isenburg'schen Hauses und die ge­meinschaftliche Voigtci der verbündeten Grafen über sie an ^).

Durch diesen merkwürdigen Burgfrieden sollten, nebst der Stammveste Isenburg und ihrem Bereiche, die Isenburg'schen Lehen überhaupt zu treuer Uebergabe an die rechten Erben zusammengehalten werden; sie wurden Fidcieommiß, Dem Grafen zu Wied, Wilhelm I. insbesondere und feinen Nachkommen war dadurch die Gemeinschaft an den Isenburg'schen Landen und Gütern bestätigt. 1Z35. Kurz darauf belehnte Wilhelm I. zu Wicd mit eigcnthümlichcn Gütern (Activlehcn) acht und achtzig

Vasallen, unter andern: Herr von Altcndorf, Abcntraut, Braunsbcrg, Heddesdorf, Clcbcrg, Deren, Eltz,

25) Ncnk, Th. I. u.f. 199. 27) Grüsner's Diplom. Beitr.

26) Xi-eni«!-, QriFF. ^n55. II. No. 169. 28) Fischer, Urk. llVII.