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lcnburg, Johann von Solms, Adolph von Nassau, Johann von Limburg, Johann von Sayn, Werner von Konigstcin, Wilhelm von Wicd, die Erzbischofe von Mainz und von Trier, und andere. In der Fastenzeit l388. des folgenden Jahres begannen die Verbündeten, Dortmund zu belagern, diese Stadt aber war wohl versorgt; es stritten in ihr mit den Bürgern viele Ritter, unter andernBitter Herr zu Naeßfeld, Schulcnourg. Obgleich die Belagerer große Kugeln hineinschossen; so vermochten sie doch nichts, litten durch Ausfalle großen Scha­den, und zu Ende des nächsten Jahres traf man eine» Vergleich, nach welchem Dortmund 14,000 Goldgulden bezahlte und frei blieb °).

Der Graf von Nunkcl, Dietrich III. hatte zu derselben Zeit, nebst seinem Bruder Siegfried (S. b. 1322), mit der Stadt Wetzlar, über das von Kaisern dem Haufe Nunkcl crthcilte Burglchen zu Calzmont und über die Iudcnstcucr zu Wetzlar, eine Fehde, die nun verglichen wurde. Dietrich III. war in dem Jahre 1585 durch ein Darlehen von 6,000 Gulden, das er jcinem Schwiegervater Valentin zu Sayn und Wittgenstein (S. b. 13?N), geleistet hatte, Pfandhcrr über Beste und Dorf Vallendar, über Weltersberg, Horte, Endelbach, Hcrschrict, Voltcrshausen u. m. geworden °). Er verschrieb jetzt seiner Gemahlin Jutta zum Witthnm den vierten Thcil der Herrschaft Nunkcl, und die Halste dcr Herrschaft Vallendar '). Einen besonderen Vertrag zwischen jcncs Salcntin's Sohn Johann lll. von Sayn und Wittgenstein, und dem Grafen Johann von Nassau, besiegelte Graf Dietrich III. von Nunkcl in dem Jahre 1392.

Dcr geistliche Herrscher unseres Landes, Erzbischof Cuno von Trier, hatte die Welt gesegnet, und sein Ncffc, Wcrncr, ward sein Nachfolger. Dieser verlegte in dem Jahre 1402 dcn Nhcinzoll von Capellen nach Engcrs, das seitdem Haupturt dcr Kurtrierschcn Bcrgpflege blieb; und baute in dcn crstcn Iahrcn des fünfzehnten Jahrhunderts die Best: Wcrncrscck auf reizender Fclsenhohc, um deren Fuß die Ncttc in cincm anmuthigcn Thalc sich nach dcm nahm linken Rheinufcr himvindct °).

Dcr Graf Wilhelm zu Wied, Probst zu Aachen, überließ seinem Bruder Gcrlach, dcm regierenden Grafen zu Wicd, seine Leibeigenen zu Vallendar.

Eben dieser Wilhelm hatte sich 1388 mit dcm Burggrafen Ludwig von Hammcrstein wider dessen Bruder Wilhelm, die sich über den Besitz dcr Burg stritten, verbunden, und Ludwig hatte seinen Bruder ge­fangen genommen. Auf die Klage Wilhclm's von Hammcrstein waren Wilhelm uon Wicd und Ludwig in die Acht und Obcracht erklärt worden, wurden aber jetzt von dcm Kaiser Wenzel freigesprochen und in Schutz genommen (S. b. 1374).

Derselbe Probst Wilhelm hatte sieben natürliche Kinder, Wilhelm, Bruno, Gerhard, Johanna, Agncs, Lysa und Grethe '). Dem ersten gab er das Burglehcn zu Dicrdorf, das Mannlchen und die Zehntenzu Wecnrode und zu Duyffcnbach," nachdem Arnold vonAyrfchcit," dessen Vater bisher dort Wiedische Lehnst manncr gewesen waren, für sich und seine Erben verzichtet hatten. Arnold ncnnt in dcr Urkunde darüber")

5) Auf den Graft» Engelbert von der Mark hatte man ein Glicht verbreitet, in welchem es heißt:

Graf Engelbert voü der Marke Mactt sict mit frombden Gtte starke Hey en het nein hilgcn Henden Hey l!>t nict liggen of hangen an den Wenden Hey dort tho den Vogelen ins Nest gripen Fraget nit darna off sn schreycn off pipen Met siner Hand Mund und Segel Dar en hell Hey niet mit Regel. Ein Verlader Hey im Grunde Ein heutig Engel in dem Munde

Hey woldc gern twie lieben vcrraden Dortmunde u. s. w. V. Geschichte von Westvhalen und der Grafschaft Mark uon Ioh. Diedrich oon Steinen.

6 Von Mülmin», Archival. Samml. 7> Arch. zu Neun,.

8) Vi-o'vei-i ^.nn^I. 9) Archiv zu Neuwied. 10) Fischer, Urk. 6I.XXXVI.

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1Z92,

1Z33-

1Z35,

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