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1397

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den jüngeren Grafen Wilhelm zu Wicd, der sich als Chorbischof (zu Trier S. 1369) unterschrieb,mynm leucn Neuen," vcrmuthlich war der Probst Wilhelm des Arnold von Ayrscheit natürlicher Schwiegersohn.

In eben dem Jahre starb Graf Johann I. von Iscnburg-Büdingeneines jähen schnellen Todes zu Koblenz; da hatte er geturnirt und gestochen, auch war er ein gar geschwind übergriffen« Mann gewesen in seinen Tagen ")." Sein Sohn Johann II. folgte ihm in der Regierung (S. b. 1384). 1396. Der Graf Dietrich III. von Runkel, in Streit mit dem Erzbischof Werner von Trier, verglich sich

mit ihm "); dasselbe that er nebst Reinhard von Wcstcrburg, mit Heinrich von Nassau, Herrn zu Weitstem, in Betreff der Herrschaft auf dem Wcstcrwalde, welche Bcilstcin'schcs Lehen war - -). Ein Jahr darauf erbte Dietrich III. die Güter und Gefalle, welche Dietrich Herr zu Kyrpcn, in Dietz hatte, und die Herrschaft Weil- nau, mit Schlössern, Land, Leuten, Burgmannen, Gerichten und Kirchsatzcn ^).

Der Graf Johann II. von Iscnburg-Limburg verlobte seine Tochter Kunegunde (S. b. 1386) mit Adolph von Nassau-Dillcnburg, und bestimmte ihm zur Mitgabe das von Kurmainz lehnrührigc Drittthcil der Herrschaft Limburg. Kurmainz crthciltc auch den Töchtern Iohann's II. die Belehnung. Allein der Wild­graf Gerhard von Kirburg, Iohann's Neffe, Sohn seiner Schwester Uda (S. b. 1336), der schon von Hessen, von Kaiser Karl IV., vielleicht auch von Mainz, frühere Lchcnsvcrsprcchungen erhalten hatte, erhob Streit mit seinem Oheim ^ ^)

Johann II. von Limburg wohnte noch jener Ncichsvcrsammlung zu Frankfurt bei, in welcher Kaiser Wenzel einen Landfrieden auf zehn Jahre errichtete ").

Bon diesem Kaiser erlangte jetzt auch der Graf Wilhelm zu Wicd, Probst zu Aachen, für seine natürli­chen Kinder eine Lcgitimcrklärung '«). Seinen Sohn Bruno (S. b. 1393) übertrug cr die Voigtci der Capclle St. Gregor» zu Wied, welche Philipp von Rode dcßhalb abgegeben hatte "). Kurz darauf muß der Probst gestorben scyn. Scin Bruder Gerlach, Graf zu Wied, erbte seine Besitzungen (S. b. 1386).

Des Grafen Gcrlach zu Wicd Schwester Elisabeth (List) (S. b. 1383), Gemahlin des Grafen Ger­hard von Blanlenhcim, Herrn zu Castclbcrg und Gcrhardstein, hatte eine Tochter List (Elisabeth), die jetzt, noch minderjährig, mit Wilhelm I. von Loin, Herrn zu Gülch verlobt, nachmals auch vermählt wurde ^). Ger- lach's ältester Sohn Wilhelm II. zu Wicd, war kurzc 3cit mit cincr Gräsin Margarctha von Mors vermählt. Sein jüngster Sohn Johann II. verchlichte sich zuerst mit Agnes, Tochter des Grafen Johann III. von Wc- sterburg und Saffcnburg ^), Gcrlack's Tochter Elisabeth (S. b. 1376) scheint unvcrmahlt geblieben zu seyn.

Des Grafen Johann II. von Isenburg-Limburg Töchtern Clara und Kunegunde (S. b. 1383) sprach der Erzbischof Werner zu Trier die Erbfolge auch in seinem Tricrschcn Drittthcil der Herrschaft Limburg zu. Die Urkunde darüber sagt:Wir Iohan Herre zu Lympurg und Hildcgan von Saarwcrdcn sync cliche Huisfrauwe Dun tont wann der Herr Werner Erzbischoff zu Trycre uns soliche gcnade getan hat, Sint wir ytzunt nyt libs Lebens Erben mannes keinen cnhan, und den Edelin Koncgundc und Clären unsen lieben Dochtcren, und yren Libes lcbens Erben, vor sich, sync nachkommen und Styssts von Trycre solich Deil an Burg und Stat zu Lympurg mit allen und «glichen yren Zugchorde, so wy dy von demselben unscrn Hern und syme Styffi zu Lehn rurct, und wir Johann Herr zu Lympurg dy auch ytzunt von dem vorgenannten unserm Herrn zu rechtem mannlichen han und Halden, us besonderer syner Gnade gcgonnct. Wir Wcrnhcr dun kont, daß wir umb nutze gctruwcr Diensten dy der Edel unser liebe Schwager wand cr itzund nyt Libeö Lebens Erben mannes komm cr.hat, so han wir scincr cldcstcn Dochter und vrcm Erben solch Deil" 1401 u. s. w. "). In dem folgcndcn Jahre wurde der Kunegunde Gemahl, Adolph von Nassau-Dillenburg, mit jenem Anthcil an der Herrschaft Limburg'belehnt. Ihre Schwester Clara starb um diese Zeit in ledigen:

1399,

1400.

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11^ ?imb. Chron, 13) cioräen,, 1. o. 1Z) v. Miiüman!,'« Arch. Gamml,

14) Grüßner's dipl. Bcitr. 15) v. Mülmann, ci, a O, 16) ?lrslu>,' z,' Nciiwicb,

17) Krcmer's ac.idem. Bci'tr, Fischer, lüt. ^XllHI LXllV. 18) Wcnk.

19) «üaräon I, c.