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Von diesem Wilhelm von Neichenstein, dessen Burg Wiedischcs Lehen war (S. 1366), bemerken wir noch, daß er des Burggrafen Wilhelm von Hammerstcin Tochter Irmgard zur Gemahlin hatte, und daher Gü­ter zu Irlich pfandweise besaß, die der Burggraf wieder einlöste. Bald daraus machte er auf Antheil an Ham­merstcin Ansprüche, die ihm auch dcr Burggraf Ludwig gewahrte. In dem Jahre 1419 aber überließ er sei^ ncn Antheil, bis auf einige Hammcrsteinsche Güter, dem Erzbischof Otto von Trier, und auch die Ocffnung sei­ner Burg Neichenstein. Hieraus entstanden zwischen Wieb und Neichenstein Irrungen, die bis in das folgende Jahrhundert dauerten. Jülich und Berg suchte sie beizulegen.

Es vereinigten sich die Grafen Friedrich III. von Nunkel, Reinhard von Wcstcrburg, Johann von Eolms, und Herrn von Vreitcnbach, für den Grafen Johann von Katzenelnbogen, auf ihren eigenen Schaden und Verlust, mn diesem wider den Grafen Adolph von Nassau-Dictz beizustehen, weil derselbe durch den Aus­spruch des Erzbischofs von Mainz an dein Schlosse Ellar nebst Zugehörungcn so lange Theil erhalten hatte, bis ihm Johann von Katzenelnbogen einen Antheil von Dierdorf würde zurückgegeben haben ^).

In dieser Zeit starb dem Grafen Johann II. zu Wicd, Herrn von Iscnburg die erste Gemahlin Agnes von Westcrburg (S. 140N), und hinterließ ihm eine Tochter Anastasia '-). Er vermahlte sich seitdem mit ei­ner andern Tochter Iohann's M. von Westcrburg, Kimigund 2-), die aber kinderlos blieb. Sein Oheim, Graf Wilhelm, Ehorbischof und Archidiaconus zu Trier, findet sich zum letzten Male 14U3 genannt, als er in Boppard den Kirchenzustand untersuchte.

Sein Vatcr, dcr regierende Graf Gerlach zu Wicd, unterschrieb nun (d. 13ten März) die Urkunde, nach welcher die Ehe seiner Schwcstcrtochtcr Elisabeth, die seit 1399 mit Wilhelm von Loen, Herrn zu Heins­berg, verlobt war, vollzogen wurde. Durch ihre Nachkommen kam die Herrschaft Blankcnhcim an die Grafen

von Mandcrscheid ^).

Gcrlach's Söhnc, Wilhelm II. und Johann II. unterzogen sich einer von ihm bestimmten Güterschci- dung. Wilhelm sollte nach des Baters Tode die Grafschaft mit Wicd, Vraunsbcrg, Dierdorf, und zu Iscn­burg den Theil welchen ihr Oheim Wilhelm, Probsszu Achen, von den alten Besitzungen vor dcr Arcnsclsfchen Erwerbung besessen batte, ferner scincs Baters Leibeigene zu Vallendar, erhalten, an der Herrschaft Arcnfcls aber nur mit Iohann's Bewilligung und Absterben Theil nehmen, und nebst seiner Gemahlin Philippe die Pfand­güter einlösen Johann sollte die Herrschaft Iscnburg, und den Schloßtheil daselbst sammt Zugehörungen, wie Gcrlach und scinc Gemahlin Agnes sie durch die Arcnfelsschc Erbschaft besaßen, und dessen Kölm,chcs Mannle- hcn zu "in- bekommen Die beiden Brüder sollten für sich die Burglchcn oder Mannlehcn, die zu ihrer Herr­schaft gehörten verlchncn, und Mannschaft davon nehmen nach Recht und Gewohnheit. Wilhelm sollte seiner Mutter Aqnc^'u Isenburg ein Witthum anweisen, und Johann ihr das Bestimmte mittelsten ").

Graf Gerlach scheint bald nach diesem letzten Willen aus dcr Zeit gegangen, m dein Todtcnverzcichmss« der Abtci Romcrsdorf aber nicht angemerkt worden zu seyn -«). ^, < ^

Seitdem scbricb sich Wilhelm II. Graf zu Wicd und Herr zn Isenburg, ^ohann II. nur Herr zu Isenburg, und hatte auf der Isenburg seinen Sitz. Bon einer Fehde dieses Grafen mit dem Erzbischof von Mainz, wclebe bald C1413) wieder beigelegt wurde, ist nichts weiter bekannt ).

Der N ar unserer Grafen, Graf Gerhard I. auf der Beste Sayn, Sohn Iohann's III. (S. 1374), der 1410 von ssöln mit dem Saynischcn Gute zu Irlich belehnt worden war, empfing jetzt von dem Kaiser Si­gmund die Belebnuna auf zwei Turnos von dem Zolle zu Engers und zu Kaiserswerth, die seine Vorfahren sch° essen ha^c " cs r Graf Gerhard war erst m.t Philipp's von Falkenstein Tochter Anna, dann m.t des

1410,

1411.

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1414,

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3Z 3c" kl . Die Nttttter dieser beiden Schwer» 'rar des Grafen Emicho von Wmnaen-Hartenburg Tochter Ana-

st?sw '' ' 35) Kremer's Gülch - und Bergische Gesch, Urt. 36. 87) Fischer, Url. ix«I ^ Günther, Gcsch, v°n Remersd. Mnscc.

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