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1655,

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i dem Heimbacher Kirchspiele, das Dadenberger Gut genannt ''). Er lebte wahrscheinlich auch jetzt zu Aren-

fcls, wie 1631, und von dort aus machte er 1656 über Gctraidc auf dem Hofe Mmkclfay gewisse Bc-

"'^Dcm Grafen Friedrich zu Wieb wurde auf Braunsberg oder in dem neuen Schlosse zu Neuwied, um diese Zeit die Tochter Ernestina, und im folgenden Jahre Francis« Erdmanna, geboren, diese aber bald wieder entnommen. Sie wurde in der Kirche zu Heddcsdorf begraben.

Seine Gemahlin, Maria Julian«, Grafin zu Leiningen und Westerburg. hatte der Auszahlung der ihr 1639 vermachten, und auf das Schloß, die Stadt und das Land Westerburg versicherten, Geldsumme muh se.t 1644 vergebens entgegengesehen. Im Jahre 1652 drang sie ernstlich darauf, und letzt erbot sich der Fürst Moritz Heinrich zu Nassau-Hadamar. nöthigen Falls den Grasen Friedrich zur Besitzergreifung von Westerburg nur qewaffneter Hand zu helfen. Gegen diesen Schritt erklarte sich Kurtrier an Wied mit Drohungen. Em 1655. Jahr nachher kam es zwischen ihm und dem Grafen Georg Wilhelm zu Leimngen zu e.nem vergleiche m welchem Maria Julian« aus der Westerburgischen Erbtheilung mit 15,0U0 Thalern. und unbeweglichen Gutern

Ernst von Wied-Runkel schenkte zu Neugarten seine Gemahlin (S. 1652) im April den Sohn Ludwig Friedrich, mit dem sie am Ende desselben Monats, wah^d eine^ Krieges zwischen 1657 meden und Polen, bei dem Gerüchte vom Anzug der Polen und Losaten, nach Stettin fluchteten "). ^n dem folgenden Frühjahre erfreuten sie sich auf kurze Zeit einer Tochter Juliana Margaretha ° °)

Auf der Burg Wied entschlief den 2. April die achtzigjährige Wittwe Grasin Magdalena, Wittwe Jo­hann Wilhclm's (S. 1606), und fand ihre Grabstatte in der Kirche zu Gräfenwicd, wo sie eine einfache Aus-

"^Friedrich drängten sich in diesem Jahre traurige und bekümmernde Falle zusammen. Er ver­lor am sechzehnten des Iunius seine Gemahlin, Maria Juliana, nach der Geburt des fünfzehnten K.ndes«,- bvlla Elimb^ Mit gro em Unwillen ersah Friedrich aus einem Schreiben des Kurfürsten von Köln,

daß sein Sohn Ferdinand Franz (S. 1641) zum Römisch-katholischen Glauben m Itta u" mw Capitularherr zu Straßburg und Köln geworden war. Der Bischof von Stras­

burg Graf Egon von Fürstenberg, unterhandelte nun mit Friedrich wegen e.neö Iahrgeldev sur diesen ^ohn,

und Friedrich ^sich^^ ^ ^ ,^, , ^,^ 1646 aufgekündigte Schnld-

s,.mme ab-utraaen nöthigte ihn, seinen Unterthanen eine neue Abgabe zuzumuthen. Diese Auflage reizte d.e Un s -edmh ,'d e ber . s w im Kirchspielen über die Frohndienste herrschte, die sie bei dem Bau des Schlof­ft Frechste n thun mußteu, immer mehr zu offenem Ungehorsam, der durch Zwang un Strafen die sich w derMicher ward, je gewisser sie bei Kurtrier Schutz zu sinden wähnten, da Friedrich aüä !t d m Kost St T omas über Grundgüter bei Fahr und an derHoheley," folglich auch schon !^a b n t Tr^w S^itiÄeiten gerieth. Indem diese Funken einer verderblichen Empörung in der Graf- 3t m sich g iff ?): Mte d« Tod des Kaisers Ferdinand III., und die Besorgmß, es möchte dem Fran­cs: chen Minister Mazarini gelingen, seinem Könige Ludwig Xl V. die Kaiserkrone zu gewinnen d.e dre. ge.st- ich n Kurfürsten in dem Lustschlosse bei Kärlich iu der Näbe von Neuwied zusa.nmen, um de.n Kurfur.ten von B iern. Ferdinand Maria, der sich als Neichsverweser angekündigt hatte, d.e Teut,che Ka.,erwurde anz.itragen. 1653. Da di selber sie ablehnte: so erhielt sie der König Leopold von Ungarn und Böhmen. Dieselben Fürsten

1?) Fischer, N. 5XXIX. 13) Arch. zu Neuw,

3 Uer' !' ^3^' ..^^533 M^e^n .onddle^^ ^,«gba^ .n ^ aus Altenkirchen, wahrscheinlich einer T°,«er Johann Wilhelm'« (V. 1606). Fischer ha.t ste für eme leibliche Schwer st.-r Friedrichs. die aber in Hermanns II, Kmdcrvcrzci'chmsse nicht vorkommt.

Z3) Arch. zu Neuwied.