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erweiterten im Januar, die 16Z4 «richtete Verbindung, durch den Beitritt des Landgrafen von Hessen, der 5er>oac von Braunschweig, des Königs von Schweden und des Königs von Frankreich, zu einer rhe»„,chen Allian- auf drei Jahre „gegen alle gewaltthätigc Angriffe, Einquartierungen, Durchzüge, Mustcrplätze. Kriegs- cractionen, Contributioncn, und andere Zuuöthigung. wie auch innerliche Empörungen. Doch gicng der Kurfürst Kar/Kaspar von Trier von dem unnützen Bündnisse ab ").
In der Zwischenzeit hatten die Niedlichen Aufwiegler in einem von mehren, Kirchspielen unterschriebenen Klaaschrcibcn an Kurpfalz sich über die drückenden Abgaben und Erccutioncn beschwert, die der Graf ^ric^rick ihnen aufbürde, und Kurtrier bedrohte ibn im Mai mit Auspfändung seiner Unterthancn, wofern er nicht bald die Lcyen'sche Forderung befriedige. Friedrich verglich sich nun im September mit Leyen. in fünf I'bren die Schuld zu tilgen, und gab eine Vcrschreibung auf das Dorf Fahr. In denselben Monate noch Richteten Georg Bräuber und Johann Dierdorf, Bürgermeister zu Fahr, an den Waschen Amtmann Pi- eart- Trier habe sie durch den Schultheißen von Engers aufgefordert, sich, nach dem Vorgänge des Ortes Ir- M, ' an Knrtner zu übergeben; Fahr werde dabei wohl fahren. Kurpfalz hatte in einem Nescnpt den Grafen Friedrich zu Recht und Billigkeit crmahnt. Er ließ darauf den Hergang der Sache der Pfauchen Neaierung genau erklären und sie bitten, hinfort keine Beschwerden aufrührerischer Untcrthanen anzunehmen. ?>icse dekamen nun im November von Kurpfalz einen Verweis über ihre Empörung wider den angeborncn Landesherr«, und wurden zur Fügsamkeit in die, unter Bedingungen billigen, Anfodernngen desselben zuruck- aennen Die Kirchspiele aber stellten in einem zweiten Schreiben ihre Plagen in noch grelleren Schildcrun- aen dar sin, Deccmber). und gaben sogar ihr Mißfallen an dem Kurpfalzischen Decret zu erkennen. Gleich k ram w de M ^ angehalten, daß er keine Strafen mehr auflegen solle D.eß war se.-
n lande^berrchen Rechten zu nahe getreten, und bewog ihn, sowohl gegen Kurpfalz als gegen Kurtr.er h dem ^ Ä"fa"ge des Jahres 16.0. Sein Schloß Friedrichstein wahrscheinlich deß-
v aen a ^cleat m die ftüber schon bemerkte und nun offenbare Absicht der Tr.eri,chen Negierung des gan- "" he IvonHönningen bis an die Lahn Herr zu werden, zu vereiteln, strebte nun Fnedruh zur Vol- -ndm a u besclleuniaen. Er foderte von seinen Unterthanen zwei und fünfzig Frohntage »n Jahre, such e ss aber auch von dem Grunde und der Notwendigkeit seiner Auflagen soweit zu überzeugen, als es noth- endi schien Diejenigen, erklarte er im April, die bis zur Tilgung der Leyen'schen Schuld monatlich em und e.n Wiertheil Monatsgeld erlegen würden, sollten keine andere außerordentliche Steuer ezahen und aufhören. Der kaiserliche Reichshofrath ernannte auch für diese Angelegenheit des Grafen 3^chmuCom'nission ">f Kurköln. Pfalz fühlte sich beleidigt, und ersuchte Köln, den Grafen vo Wi d al. MUMM Lehnsträger von dem kaiserlichen Hofe an seinen Lehensherrn zu verwegen uber- ^ vt flch in d.ese Zwistigkeiten nicht einzulassen. An Trier schrieb die Pfälzische Regierung ,m Na,: e« 2est,eLeN^tthanen im Wiedischen'nicht langer mißhandeln lassen. In demselben Monate widmen sich ferneren Diensten und Abgaben die Gemeinden in Segendorf, so w,e Ober- und N.e- Da! unl gleichen Ungehorsam zeigten bis in den Herbst Fahr, Gönnersdorf, Nodewch
h"de3rf Nun nahm sich aber der Kmfürst Marimilian Heinrich von Köln des Grafen Friedrich mit Nachdruck an Er befand sich im August auf den, erzbischöflichen Schlosse zu Linz, von wo er dem Gmfen meldete, 'daß die Schwester desselben Elisabeth Katharina (S 1628. 165«) verwitwete von Paland, wegen ihres noch rückständigen Heirathsguts zu ein.,, Vergleiche gene.gr ey.') ^ ka^ ' cher Commiss!>rius über die Wiedischen Streitsachen sandte er Sub eleg.rre nach Leudeodorf, und eß lle H derlpenstigen mit Strafe bedrohen. Die Bewohner des Kirchspiels Feldküchen fürchteten Gewalt und ent. M^cw zmn Thel aus ihren Dörfern. Die Kölnischen Untercommissarien erl.eßen daher »" September e.ne E ^l "sich^mg s Gericht zu Feldküchen, daß den Zurückkehrenden keine Leibesstrafe w.dersa ren
sollt . nur die Rädelsfübrcr ausgenommen. Zu Anfang des Novembers verlangte Fnednch von Kurtuer
16S9.
1660.
24) Wyttcnb. Gesch v. Trier, B. IV.
25) Fischer, N. ÜQI.XVIII.
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