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richt hatte, gab er dem General Neuwied die Anweisung, den 4. October von ^Ppersdorf auszubrechen, m der Gegend von Nimptsch den Prinzen von Bernburg mit 6 Bataillonen zur Verstärkung der Besatzung nach Breslau zu senden, und selbst mit der Reiterei den 6. Octbr. bei Schwcidnitz einzutreffen. Am dritten des Novembers erfolgte die Schlacht bei Torgau, in welcher unser Graf sich dem Könige noch wcrther er­zeigte. Nach errungene,» Siege befahl ihm Friedrich, mit dem Vortrad, bei dem auch das Regiment Neuwied war, den Feind zu verfolgen '-).

Den Winter über bis zum Frühling des folgenden Jahres lagen Französische Heere unter Soubist und Broglio jenseits und dicßseits der Lahn und des Rheins.

Wie sich in diesem Jahre in unserer Grasschaft und Umgebung, und an unfern regierenden Höfen alles gleich blieb: so findet sich auch von dem Leben des Grafen Franz Karl Ludwig in dieser Zeit nichts angemerkt. Desto mehr bekam dieser würdige General in dem nächsten Jahre Gelegenheit, zu Herbeifüh­rung eines für Preußen ruhmvollen und glücklichen Friedens das Seine mitzuwirken. Auch des Grafen zu Wied-Nunkcl, Heinrich Georg Friedrich, Oesterreichischen Generals, können wir jetzt wieder gedenken. Als dcr kaiserliche Fcldmarschall Serbelloni d. 26. Juni den Preußischen General Hülsen d'ei Constapcl an der Elbe zu vertreiben suchte, führte dcr General Wicd die dritte Colonne, bei der sein eigenes Regiment war, an. Der Angriff aber am 27. Juni hatte keinen Erfolg. Ein anderer Versuch gegen Hülsen ge,chah dm 30. Sept. ").

Als der General Neuwied zu Ende des JuniuZ in der Gegend von Brieg mit andern Regimentern auch das eigene dem Könige zugeführt hatte: so übertrug dieser ihm eine Hecrabtheilung^von 23 Batmllo- neu Infanterie,

3 Frei

^, ,........., ,...bataillonen, 10 Schwadronen Dragoner, 4 Schwadronen Husaren, 5 Schwadrunen Bos-

niakcn und iPul' Kosaken. - Der Kaiser von Rußland Peter III. hatte im Januar das Russische Heer u dem Preußischen stoßen lassen. - Mit diesem Corps brach General Nemvied am '-I"l- Abcnds auf;

großen Oesterreichischen Magazins in Braunau. Ein Bosniake, der Vorhaben. Dann zog alsbald seine Armee hinter Frciburg zurück.

die Absicht gieng auf die Wegnahme de

zu Daun überlief, verricth des Feindec ...., ^ . .< ^ . . ,

Am " ^Uli rückte der König nach. Neuwied kam den 4ten des Nachts nach Stngau, und schickte den fol- aei'dcn Morgen den Oberstlicutcnant Rcitzenstcin gegen Hohcnsricdbcrg, um die Stellung des Feindes zu er­kunden Am 5te>, rückte der General bis Neichenau, wo er von dem kaiserlichen General Brentano angc- ariffen' u»d' obalcich von dem Vortrab der Armee des Königs unterstützt, dennoch um einen Tag alisgehalten Wurde' der das Magazin in Brauuau rettete. Er eilte zwar, nach des Königs Verlangen, um den Femd von Bra"nan abzuschneiden, nach Friedland, und ließ die Vorhut bis Conradswalde vordringen, so daß Brentano umaangen wurde. Daun aber erfuhr dieß, und zog sich in das feste Lager bei Dittmaunooorf zurück, ^o lanae er sich a''cr hier behauptete, konnte der König seine Hauptabsicht auf Schwcidnitz nicht erreichen. Am 7 Juli wetteiferte»/die beiden Fcloherrcn, Neuwied und Brentano, um einander den Vorthc.l abzugewinnen, Brentano ad« entgieng den klügsten Nathfchlüsson seines Gegners, und erreichte e.ne feste Stellung )ense>nl Nuppersdorf. Beide erhielten am folgenden Tage Verstärkung; der König schmte auch '«« Ko,a:en Neu­wied berichtete aber wie gefährlich er stand, und bekam nun den Austrag m Böhmen einzufallen, mit allge­meiner Vorschrift über die Unternehmungen. Der Graf gieng darauf den 9ten vor Tagesanbruch mit dem ganzen Corps nach Rosenau zurück, von da nach Trautenau, und sandte am I0ten den O.er,:l,eutcnan 3.. zenstein mit Dragonern, Bosniaken und Kosaken tiefer m das Whm.sche Land Diese Horde r^r . große Verheerungen an und wagte sich bis über die Elbe; da aber kaiserliche Rettern und Kw"t m d Walde. Kömare.ch Silva genannt, diese wilde Schaar abzuschneiden drohte- so zog sie Re.tzenst >n i,r^>me^ zmnck.' De!? er^n suchen Bewegungen des Generals Neuwied der auf d.n Ga^or.r H^en w Trautenau stand, wußte Brentano indeß vorsichtig zu begegnen, und die Verbindung m.t Schwcid...tz zu er.-

1761.

1763.

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1.^

i

32) Tempclhof, Jh. 4. Ieite 22Z ff, Z67. 314.

«eck'ö Geschick,««.

33) Tempelhof, Th. 6-.

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