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fällt und fall uns davor geben alle Jahr fünfzig Malter Korns Binger mazes Auch fall derselbe Johann unser Winmarkt allda habin und uns davon geben alle Jar drizen Mark Pfenige, sechs und drißig schillinge Haller."

Vorher war dieser Johann dem Erzbischof 672 Pfund Heller schuldig geworden, daher hieß es weiter in der Urkunde: und sollte ihm und seinen Erben dieses Schultheisenamt und dieser Pacht des Backhauses, der Mühle und des Weinmarkts verbleiben, bis jene 672 Pfund ganz zurückbezahlt seien." Dieses muß auch bald darauf erfolgt sein, denn schon am Montag nach Martini, am 17. November 1343, verlieh oder versetzte der nämliche Erzbischof Heinrich mit Zustim- mung des Domkapitels einem andern Edelmann, dem Peter Gruele von Bingen, einem der Burgmänner des Schlosses Klopp, dieses Schultheißenamt mit den nämlichen Nutzungen und Bedingungen, den Äckern, Wiesen, dem Backhause, der Mühle und dem Weinmarkt, wie alles dieses dem Ritter Jo­hann von Lorch war verliehen gewesen.')

Auch jetzt zahlt wieder nach drei Jahren ein anderer Edelmann, Heinrich von der Sporen zu Rüdesheim, die Summe von 672 Pfund Heller und derselbe Erzbischof twer- trug oder versetzte ihm mit Zustimmung des Domkapitels das Schultheißenamt mit den nämlichen Nutzungen und Beding­ungen durch eine Urkunde vom 12. Oktober 1346.2)

Nicht lange darnach, am 6. Juli 1348, verleiht Cuno von Falkenstein, Vormünder des Stifts zu Mainzdem Hartwin Schollen von Alginsheim, eim edeln knechte, daz scholtheizin ampt," das er um 672 Pfund Heller von Hentzen von der Sporen gelöst hat.»)

Vier Jahre später, am 2. Dezember 1352, überträgt Cuno von Falkenstein das Schultheißenamt zu Algesheim wieder an Heinrich v. d. Sporen, welcher zugleich seinen Schwager Symon von Cube daran teil nehmen läßt.^)

') Vurätrvein, 0. o. V, 248. Schaab, a. a. O., S, 446.

2) rVürätrrein, 0. e. VI, 234. Schaab, ebendaselbst.

Baue, Hessische Urkunden, III, n. 1218. Die Urkunde ist ausge­stellt zuEltevil, an dem suntag nach s. Vlrichstag.*

4) Vürätrvein, Hör. Lulis. üipl. VI, 349.