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Stephan Schalk, 1669-74,
aus Hattenheim. Er trat die Pfarrei an am 20. März ! 1669 und verwaltete dieselbe bis zum 27. Februar 1674, wo er starb.
Joh. Hugo Sterenberger, 1674-76.
aus Duderstadt im Eichsfelde; er war Zögling des Seminars zum hl. Bonifatius zu Mainz, trat die Pfarrei an am
27. Februar 1674, verwaltete dieselbe aber nur zwei Jahre,
^ wo er, wie es im Sterbeprotokoll heißt, „noch nicht 25 Jahre ^ alt, desselben Todes wie sein Vorgänger Schalk" starb.
Joh. Heinrich Schütz, 1676,
Zögling des Seminars zum hl. Bonifatius. Er kam am 1. März 1676, blieb aber nur bis 17. Mai, wo er mit dem Pfarrer von Bürstadt tauschte.
Peter Flnckle, 1676-82, aus Heiligenstadt, war vorher Pfarrer in Bürstadt. Die Tausregistc: beginnt er mit den Worten: „Durch mich, den unwürdigen Diener Gottes und Pfarrer wurden getauft."
Er machte eine Stiftung in Nieder-Hilbersheim.
Joh. Jodokns Bleh, 1682-89, aus Heiligcnstadt. Am 29.März 1678 bekam er dieFrüh- mefserei zu Geisenheim, er wurde auf diese Stelle präsentiert und ordiniert. 1682 wurde er Pfarrer in Algesheim, verwaltete die Pfarrei sieben Jahre lang und ging dann durch freie Resignation wieder zurück nach Geisenheim. Im Jahre 1692 wurde er Pfarrer zu St. Emmeran in Mainz, später noch Kanonikus am Liebfrauenstifte daselbst und starb am
28. Oktober 1716 plötzlich im Hause eines Juden, bei dem er in seiner Krankheit Hülfe suchte.>)
Ludwig Kremer» 1689—94.
Er schreibt:?) „Ich, Ludwig Kremer, trat die Seelsorge in Algesheim an am 22. Mai 1689 in einer überaus schlim- . men Zeit (stoinporo porioulosissiino). Ich war hier in Algesheim 4 Jahre und 8 Monate, ich habe die Kirche gerettet, die
Zaun, Landkapitel Rheingau, S. 254. 2 ) Im Pfarrbuch.
