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»erkauffen müssen / und demnach sie solcher Bc- schwcrnüß keine Erledigung finden können/ haben sie sich cinmüthiglich zum 'Aussstand verbunden / die- Mige/so der Römische Obristedcnliibuc zuerhe- den geschickt/ öffentlich an Galgen gehencket/und mit gewehrter -Hand solche Last und Joch von sich abzuwenden unterstanden. Und saget l2cuu5, daß die Teutschen zur Wehr gegriffen / sey allein dem Geitz der Römer zuzumessen / prim« Kov« ipl«5.

niux»Zro5, ool^remc» cnr^ura conju^um 2Utlil?«n- rum sccvicio ir2<^eb2nr.- liinc ira öc ^uestn5, sc fiali- Hu^in nnn lubvemeKacur, rcmeäimn exl>c!lo, r2s^ti c^ni criliuin aclerant miliccz, 3: ^,»ci!»<llc> Z^ixi.

Tas dritte Einkommen haben die Römer genant l<,e^ini5, auffTcutsch Rcnt und Zinß / diese haben sie eingenommen in allen ihren Landen / von allerley Metall/ Gold-und Silber-Gruben/ vonSaltz/ ton Viehe / von Wein und Frucht / Flachs / und von gemeinerWciber Häuser/ davon!-«>«« weit- läufftigzu lesenc^.,;./,/'. ^. undi->piiu5t/e»,^«/'

t^<//«e ^o»?<l»<l,5uecoliju5 und ^lnrl^iuz /«^.s.schvei-

bcn/ daß ?»>'U5der erste Käyser/ demnach er diese Lande des Rhcinstwms überwunden/ gantz Gallien üuffzehcn Millionen Goldes jährlich genossen/ das dann nicht so gar unglaublich / weil l>lm,rcbuz in Beschreibung gedachtes Kcmscrs Leben und Thaten/ meldet/ daß erin<^l»ja auss 8oo. Städte/und;oo. Völckcr dem Römischen Reiche zugefüget habe, vio im 2.6. Buche «Vm Käyser ^>,'8uac, und von ihme angestellten Relitcn und.,Zinscn / saget: ^l,

^.uzlilU morce c^uacuor prnl2i5 luin iutm« vo!umm2, cz»c>tuin telcium cam^loIebacur , c^lix aä mi!i«l, t,^l,.i:csuc2clreclilU8 5^ml)mlciue lmKIicozuercmelnnc: icem<^U2NlX s>eclinlir lumm2 inlilcaell«, ilc ciua> cun<^l!ee^u5mc>^> aclim^>einun sl,ieit2r>2M. H<Iclcin i»c./. l. <,»», Xu^uKu5l>l3«lllim m2nu lu»lci,>licu!N srn^eln,recic2rlc>ue jullic, in^>.lc>c,l,«uul)Iic2:cc)n- tmekamur, cza^ntum civium, lnciorlim^ue in 2rn,,5, qunrcl2sscz,re^n2.f>lovinc!X, triduta 2ur veÄizalia

Das xi. Kapitel.

Wie und mit waserle? Bestallung die Römer ihre Heryogen/ Grafen/ und andere Sol­daten unterhalten.

H) Uvor ist angezeiget / daß die Römische Käyser ih- ^ re Obristen in allem / was zum ciusserlichcm An- ^^ sehen gehörig/ stattlich versehen/ doch haben sie nicht allein in Verwaltung der Landschaften/ son­dern auch im ^var - Wesen ihre vorgeschriebene Maß gehabt, renellrell» im Buch </e m^/?^,. Kom, c^. I I. schreibet/ daß ihnen Geschenck und Gaben zu empfahen/ desgleichen auch erb-und ei­genthümliche Güter zu erkauffen/ verboten gewesen/ ohne was sie zum täglichen Unterhalt vonnöthen ge­habt. ' Wenn ihnen aber an Essen - Speiß etwas verehret worden/haben sie es mögen annehmen/ doch daß sie niemand darum ersucht und angemahnt.

^p. Ninc/e^r 18F.</e »F«o /»^/ plekAiw concine» Mr, ut nequil?»liäum munu« äanum^ue caperer, nislesculentum potulencumve, c>uo<i inli2 äie5pro- ximnz prn6i^,rur. <^> Käyser ^Iexan^«r 8eve-

rul, so imIahr CHnsti ^^4. zu regieren angefan-

Speyrischer Lhrowck

gen / hat den Hertzogcn u»id alwern Obristen in den Frontier-Stadtem was sie von den Feinden erobert/ eines Theils eigenthümlich aeschenctet/ angesehen/ daß sie solche Güter/ als die ihre/ desto mehr zu schü­tzen/ zu erhalten und handzubabcn/ ihnen würden angelegen sei'N lassen; doch wenn ihre Kinder und Erben sich nicht wollen zu Kriegs-Lcuten lassen ge­brauchen / seyn ihnen dieselbigc Güter nicht blieben/ sondern andern/ die darzuqu^likciret/ einaeraumct worden. Es hat auch gedachter Känser zu Erbau­ung der Feld-Güter scincn.hcrtzogen viele Knechte und Vieheverordnet/ damit sie im Mangel solcher Nothwendigkeit weder im Alter Armuth leiden/ noch dieselbe in Unbau und Abgang aeratben mögen, i^mpncw Worte»» ^/c.v.,«< lauten also : ^«la,

qux c!e bottil)U5 capca üun, limitanci« Vl>c,l,u8 öc inilltiku« 6nnavir, it2,ncurum>t,ellc!it, 5, berre^ez illorum nnlit2ient» ncclin^u2M2ci l,riv2lc>5 oerti- nerem, <iicen5-. 2t«nul,8e 5 mi!tt2tur«5, <i cci.im sli2 rul-2 (lelci^erenr. ^«jcliliit s»ne li>8 öc animali« 6cl«vo5, utf»oN'entcc>Icrc^uoä2c«uer2nr, «cf>er inof>i2m linmlnum, vel per ^neHmcm polllclenci» um clelcreremur rur2 vicin2 Ü2ll,2l!X. qlinä culpik- simrnii ille «ju«l,2c. DaMM ftvnddie?l27li^cuteN

und Herzogen / so das Klicgs-Wescn und die M'tz verwaltet/ nicht leichtlich verderbet und abgewech­selt worden : Hingegen diejenige so die Gcftlle und Einkommen verwaltet/ selten ein gantz ^sahr bestän­dig an solchem Amt verblieben/wie an gemcldtcn Or­ten zu lesen. Käyser CmiU2m»,u5 x^nm der An­no; 06. zu regieren angefangen/ hat obberührlcn al­ten Gebrauch/ daß die von Feinden eroberte Güter an den Frontieren / den Hcrtzogen / Hauptlcuten und Rottmcistcrn die Zeit ihres Lebens überlassen/ auffdercn Kinder erblich gemacht / und wird darfür gehalten/ daß das Lehn-Rccht daher seinen Ursprung und Anfang habe. ?ump.i^mz«»v«,«c«>«/s«l»«" schreibctdaron also: illuä co«tt2t m ininc» l2n>ill'e,

ur 2^ri , viüx, «Ppicl2 , qux 2cl Vlülim emell» torum contrikut» er2nt, 2a r>«re«iez tranllrenr. Vnäe m>Ii«5 ül?i rna^il c>c>noxio5 2c «le<i>t«8 recl<li- 6it. Prinz « vecere cunsuelu<li»e, trikuuiz. vr«- teÄ!5, <2nmitir,ul si vucibuz.^uj nlu auecnäci lm. feno c^nn^nr. «I^mul^rj. v.II^ue.ut n«- «ll2r,2 ll.pr'clerenr <^y viverent, r>2r«cln2<-vu«.

^."' D>e gcmeme Soldaten bat man alle von Zöllen und Schätzungen besoldet und unterhalten/ davon beyni Uvi« «nd andern hin und wieder Be­richt zu finden.

Von Geschichten und Handlungen/so

sich zu Zrittn der Römischen Küyfcr iM qimmg am Rheinstrom und bey dcrStadt Speyrzugetrassen/ und welche Küyscr et­was denctwürdiges tu diesen fanden begangen.

Das xii. Kapitel.

Von Sacken / so un«r Rävser äueusto am RheinstrHM »n c!elM2ni» plünu sssZaNLeN.

Käy-