"^ Ayscr oaaviuz ^ucuauz hat zu Beschuln nzung der Fronticr mn Rhcinstrom und in Ober-Temschland wider die 'Alcmannicrge- schicket und verordnet seinen Smff-Schn cl.nmi-
u,n Orutum , von dem l^terc. schreibet / lmile 2<)c». lesceinem rot rainaiunique viriucum, c^unc sc <^n2i^ t2l N2tur2 mnlcalil rcci^ir vel inciuÜria ncrcinic, cuju8 ii^ennim urruni bclliciz MÄ^o^cri^us, an ci- vilinu« lutfccerii »riibnz, in inceicc» l>c. Dieser /
Wie aus dcrMäyntzischcn Chronick und Kliinücru zu vcrnehlncn/ hat dieStadr Mäyntz erbauet/ und sein Winterlager pfleglich daselbst gehalten / welcher Meynung etliche alte monumen« daselbst Beystand und Zeugnuß geben / und sollen nicht allein berührte Stadt Mäyntz / sondern andere m< hr Castcl! und Städte am Rhcinstrom auff der Römer Manier erbauet worden seyn : D.mn/ als i acicu-schreibet
/<^. 4.^i««<l/. silicivulim robui, Kbeimm juxlacoiN' Wune in Qernmnoz Cul!«5>.jue subsiclium oÄn legi-
nnez eram : Dasi Käyscr^uFuauz acht die auserlesenste ^'U'ieü der Röincr zu Beschirmung des Rheinstronls hi>: und wiedcrcmgelägert/ undDru^ t'um darüber zum Obristen verordnet/ l-lur. sagt von
vrulc», ver K!,eni <^uiclcn, ri^m 2mnllu5^nin<^n2- ßinca caliella clirexic. I^insmg cummemirt darzu: <^ni non ^ubi2 orizo noliilinm in e« ciaÄu ufi^i- <!umm. Und Dion.///>. ;6. I_uc2^ucr<i2mlI!l:l:iN2- nilr aKomani« «neninnir nnn limul, 5ec! aliazali» captu. I^l« in lc>ci5 Knluani niilire« nilierni bube- li2nr, civicat« canclebanr. I^ncum mores <^crn>2- ni jam »ccioickanc, in 5uruin cunvcnicbanr, cun- ßreN'u« cui« illiz o2c2tn5nar,el,ant, interim suarum cnnsuecuäinum sc Ilnertal>5 nun nblivilcenc«.
Es haben auch die Römer von ihrem Urheber «.amu- In den Gebrauch lwäiert / und so lange ihr Regiment im Wolstande verblieben/ forcgepfiantzcc / undgchandhabet: Wann sie ein fremdes Volck ihrem Reich untcrthänig gemacht/ daß sie dasselbe ihrer jungen Mannschafft entblöst/ in ihr eigen LaNd geführet/ hingegen ihr Volck in der überwundenen Landen an der ausgeführten statt eingesetzet, und durch diß Mittel die Römischen Sitten/ Gesetze und Gewohnheiten denVölckcmeingebildet/ ihre Macht gebrochen / und in Gehorsam erhalten: Also schreiben 5»«on. und Kutran. ^,7. /,//?<^.daß Drulliz vier hundert tausend aus groß Temschland verändert/ dieselben an diesen Orten am Rheinstrom in Gallien zu wohnen eingetheilet / undhemach die Römische Käyser jederzeit durch und mit Teutschen wider die Teutsche über Rhein in Alemannicn mit grossem Glück und Sieg gestritten^mro^ii Worte.
Vicic 2Mem (Hu^nttuz) orucliig vacol , (icr- M2NUIUM in^ente« copiag ceciclir, ir>sc>5 ^liuque tran5>UKim ^uviumsubmnvic.qui in b^rbaric lnn- ^c ulcra Kbeuum eli. l luc camen per Drulum vri- vi^nllm lluim aäministrH'ic, <^nci belln c^lü. mil- liac^civarmnex Germania lrankulic, sc üipra ri- P2M I^beni in <^all>2 collocavit. !Z I^i^lniz </, <lli»!i>. /, »7<^»««^. ^g», ,,,. </<, dg/o»<». Komani «c^ion« vel civilutez exun3N2i2z tecerunc crinuca. liaz.colnniiz vel oravinci25. 1'clbul2ri28, qu2n- cl" leli<^iz inn2l,iit2tc>rit,ux rn^ulum impclical^i.!,: (!c,Ic>ni2z c,u2n<in pulliz N20tt2cc»rit,nz 2>>n' »ntro. «luxcrum: piovinci»z. ^uanäo ?l»i'läen, seu
Das 1. Buch. Cap. Xlt. ^
?l2?lec.i>,im aä numine« rezenänz sc re^itnz colli^. ^enclux mi«el,2nr< <-^> kluruz /,/>. ,o. /I/>^. sagt/
daß l> nlux endlich in einer Schlacht wider die Teutschen mit seinem Gcml gestm tzt/ einen Schenckel vcw brechen/ sichwieder nach Mäyntz begeben/ und in wenig Tagen sein Ende genommen/ v-Iahrvor des 'VEn n C Hristi Geburt / daselbst ihme auch ein besonders Grab und mmmmencum, so heutiges Tages noch vorhanden / und der Eichclstein genant wird/
aussgrlicht. Kmrno. /,ö. 7. ^nucl ^loßunuam cnlN liliu lnumiinentum N2l?ec.
Das xill. Kapitel.
Ob Kliiedll<zu5 der Schwaben ^>eryog uMel 2xäyiers 'liberii Reglerung Gpe'sr und Wormbe geplündert/ wleHljenZrelNda- vc n schreibet:.
^I.2u6ili8 7'ioeiiuz >>ser« hat im Reich gcfolget
^ Kayjer ONavi» ^ugnttu, unter dessen Regierung ist in seinen Historien beyden alten bewährten Scribenten von dieser Stadt oder den Nemetern nichls ausdrückliches zu finden. Allein schreibet Eisengrein in der Speyrischen Chwnick: ^l^reno.
liu« li^ievorum I^,ex cunrr2 tÜ2u«iium 1/iberium ex-" eccicnm muvcn5, inulm ^.nm2nix clgclc ill2l2 K^-^ veniiic äuocievi^inci »nnix cunienuic, rnurilciue li^ micil?n5 Impern Kbeno 2r^ne Danubio, (i2ll>z5^ pannoniax, ^«-lmzserrc», tlamm2, f>r<ccl26ev2li2t. I>Iemecum arc^ue Van^ianum urbex ^iripic, incen» 6it, vccor2, c2s»nvc»z2bißen5 M2^nc» Imneciiclecie. core, nec minuri äilcrimuie. I'anäem anucl Ivlo^ ßunriacaz un» can^relHi calliäc circumvencu5 , in lleäirionem^uc tunintu« cr^cic!«ur. 8ic tulil ^2.» rebaciu« u6^uum lii^NHx f>crn25 , lac2c,ine l^!icn2ii2. <iennc> in ncleni I^.om2Nt»rnni recli^uncur: Das ist/
Iln Jahr nach des HEnn CH> isti Geburt habe Ki2< reboclu«! der Schwaben König wider Käyser<2>2u. clinm l'ibcrinm Krieg geführet/ und nachdem er den Römern grossen Schaden zugefüget / sey er zu ^. vennainsachtzehcnde Jahr verblieben/ undaus des Römischen ReichsGrmtzcn dcnNhcin-und Donau- ström/ in Franckrcich/ Ungarn und Bulgarcy eingefallen/ und habe alles mit Feuer und Schwcrdt ver- hcrget/ die Stadt Spcyr und Wormbs geplündert und ins Feuer geseket/ Menschen und Vieh / nm Schimpff und Schaden des Römischen Regiments/ mit sich hinweg geführct: Endlich sey er in einem Treffen bey Mäyntz mit List hintcrgangen/ gefangen und erschlagen worden; also sey seinem Verschulden gebührender Lohn wiedersah««. Diese Erzchlung und was von Bekriegung der Stadt Speyr von Eiscngrein gcsaget/ ist aus der Homer Historien nickt zu behaupten / sondern hat man aus denselben so vielgewWr Nachnchtung / daß König Marbodt Fürstlichen Standes der -ßcrtzogen in Schwaben gewesen/ von seinen Eltern in der Jugend an Känstr äuzlW Hof geschickt / daselb,t in aller Tugend und ritterlichen Thaten erzogen/ und ein sehr verständiger tapffcrer Held und Fürst worden: Als er wieder in Teutschland zu seinem Volck den Normannen und Schwaben kommen/ dieda> mals in Missen/ Thüringen / und daselbst umligen-> den ^Örten gewohnet/ und die Regierung seines- D Vattcrs
