Das i.Buch. Kap. XV. 47

^i^atür , 5,5a«i cupiclin« nlc>5cenäi callim i'U^X und Scharnlützel W0l erfahre« / die Römer aber Mit

pl^crenc. I!li mecn, ne ninc K,nman>i5,inä«: (5be- den Teutschen oder Alemanniern über Rhein vor»

tusci. nimqmKu5Xr«lnnn.UlcoräH!ic. cilcnmcli- )nlu Zeiten an / bißsic endlich gar um das Römische ^.Nl.r, i.e^,cc>5 in urbem öi a^s.ciez nulccc, das ist: Reich kommen / immerwährende unauffhörliche Demnach 1.. l'<>!.ipnnm'. der Römische Legat und Kriege geführct / daß man sie gar nicht werde gespa» Obrister die Gefahr und zugefügten Schaden von ret und verschonet/ sondern immer wider die Feinde den Hessen vermerckct / hat er die Wormbser und gebrauchet haben; ^ (Wie d,e Turcken ,n,t denen Speyrcrzur .»'-)ulffe und Zuzug auffgemahnet/ den- überwundenen Christlichen Ländern/ die ihnen i>i- selben eine Rotte Flügel'Reuterzuqeordnct/ undbc- bm geben müssen/ als denen Sicbenbürgern/ Wal­fohlen / daß sie den streiffenden Hessen entweder sol- lachen lind Moldauern / zu verfahren pflegen.) ^ tcn fürbeuqen/ oder so sie zerstreuet anzutreffen mit Wie dann aus angezogenem unwidcrsprechlichcm unversehenem Überfall um und um angrciffen: >-' ol- Texte der Histori ^cn» des Römers / der bey obge- chcin Befelch des Obristcn haben sie mir Geschwin- dachtcr Zeit gclcbet/ klärbch erscheinet / daß dieNe- digkcit qcho, samlich nachgcselzl / sich in zween Haus- me«z, Spcyrcr/ und Va.^lu»«, Wormbser/ auch fen vcrrl)eilct / und absonderliche Wege den Feind ben der grossen Schlacht H. Hcrmans mit dem Rö- anmqrciffcnfürqcnomincn : Es sey aber eben zur sel- mer Varo sind gebrauchet worden / darüber ihre ben Zeit den Hcjsm eiiic <u,te Beute zugestalldel, / Landslcute desto grösser Frolockens hernach gehabt/ darüber sie sich frölich gemacht/ eine gute Zeche an- als sie dieselbe aus der Mmarmier D'enstbarkcit/ gestellct/ und als sie sich nnt dein Truncke ubernom- die ihnen als Teutschen und doch Feinden schwce men / und wol beschenckct ohne Sorgen gcscblaffen/ gnug wird gemacht seyn worden / erlediget / und zrt seyen die / so auffder linckcn Seiten sich gegen sie ge- ihrcll Haab und Gütern wiederbracht haben. Also richtet / zu erst hinter sie kommen / und in die Flucht schreibet auch ^c,n2«5, daß die Nem«« in folgcn- geschlaqen: Indem sind sie dein andern Haussen zur den Zeiten von den Römischen Käsern hin und wie« Rechten in die .Hände gerathen / doch sich alsbald in der gegen derselben Feinde / und in einem Kriege bey eine Ordnung gezogen / eine Schlacht liefern wol- Constcmtinopcl gebrauchet worden: ?2x ^ ^«^ ^ len/ aber gar übel ankommen/ und mit einergrossen ^vs7°,,^««^'!'^>!"»"<^'«c, »>^^°<« >^«><y^«. Niederlage überwunden worden. Die Opeyrer x^el7°s?il^.^^(^>^I°<'^/x^«<ic«xi-.>l,°.)^«» uiid Wormbser/ samt denen die ihnen der ObrW ^«Z^<»«7?7«^ ?««ic^,»^^« «««!»«, /,«^«<3^« ?l»«< ^»» hatte zugegeben / so bey diesem Treffen gewesen/ ha- <s«^«l ^«^»«^ ben sich des crlanssten Sieges destomehr erfreuet/ daß

sie viele deren / so m der qewaltiqen Schlacht des 5>/»s XV ssamtel Römischen Obristen v.n .nitHertzogHmNanvon """ ^ v. ^apllll. den Teutschen gefangen worden/ aus der Dienstbar wle die GeraßburLer/ M^nyer/ N)«lml>l keit/ da, innei, sie viertziq Jahre biß auff diese ^inpreß l" und Speyrer m leubschland Vuellmin und Nicdcrlagegehalten/wiederum aus den Hän- s""' 2.^l«r wlder 'Kä^sir c^^i^m er­den der Alemannier errettet und ledig gemacht: wehlet- Sind Verwegen mit grossen: Lobe und stattlicher «Lc^ Vls JahrCHristi s6. regieretdas Römische

Bellte zu ihrem Obristcn zum Berge i'aum verru- ?vH Käyftrthum Domiliuz l^eru, widerden em

cket / dabey derselbe ihrer mit seinem gantzen Kriegs- ^«^ pömn sich erstlich in ttispznia zer^ms Cal-

Heer gewartet/ ob vielleicht die Hessen sich solchen da. und )ul,u5 vinäex in l^llia, beyde Obrisien/

Überfalls halben wollen llliterstehcn zu rächen / aber und mästen sich des Käyscnhums an / wie ^urci.

sie haben sich cincs grossem Schadens so wol vonRö- ViÄur«» ^/"t. /«i> M?-<,»e schreibet: <^alba m «i-

mcrn als ihren benachbarten Feinden / den dl'erulciz, l^ania ^rucul öc Ililiuz imucrium coriipuere. ?1n.

dcnftaricklndcrn/ befahret/ und vonRömerttdurch tarcbuüin ^t.'^/i'.e schreibet also davon: Als^suli- ihreGcsandtcn Frieden begehret/ und zu Erlangung u3 Vinä«dcrRömerObrister vomiiü^eronisun- dessen ihnen ihre Geissel zugeschickt. »nelischlichen Wandel und Tyrannei) vernommen/ Wiewol nun 7Vvent»niz /,ö. ^. ^ <7^«^s. hat er den c^alb^m in Hispanicn durch Schreiben zu Spangenberg im ; 7. C. Die Elsassische Chronick bewegen unterstanden / daß er sich des Käyserthums im 1. Buch am 14. Cap. und viele andere dieser solle unterfangen / er hätte in 6»!l>H auf 100000. Schlacht der Römer mit den Hessen Meldung thun/ Mann in Rüstung/ und solchen, grossen Cörpcr solle so gcdencken sie doch dabey dcrWormbser undSvey- rrsich zum Hauptstellcn. Es war abernoch ein an> rcr gar nicht / welche diesen Sieg von den Hessen er- derer Römischer Hauptmann übcrOber-und Unter­langet haben / dann es hatten die Römer vor lulio Teutschland in ^ll,,, mit Nahmen Vi^imu« Kul- <lXla« also ttuämt und hergebracht / daß die Teut- ku«, den hätte das Kricgs-Volck offtermals für ei­schen nicht leichter / als durch Teutsche zu überwin- ncn Käyscr ausgcruffen / welches derselbe doch nicht den / darum l,. pompanmz auch allhie seiner Vor- wollen hören noch annehmen / sondern erkläret sich fahren Lebrund Exempel gcsolgct/ wider die Hessen/ rund/ daß er ohne Befehl eines Raths zu Rom nie- als Teutsche/ die Wormbser und Speyrcr am mandcnwolle gestatten/ dasKayserthum anzubie- Rhcinstrom / Ober - Teutschen zum Scharmützel ten und auffzutragen. ful"« v,n«j« hat diese des ausgeführet / und durch derselben Tilgend den Feind Vir^mi Erklärung dahin gedeutet /als wolle er überwunden. Daraus unfehlbar abzunehmen/ den Tyrannen ^cronem verfechten/ sindderhalben dieweil gedachte beyde Völckcr an der Fromm der so hart darüber in Uneinigkeit «'wachsen / daß sie ib- Teutschen über Rhein gesessen/ und selbst Teutschen re Heere und Kriegs - Volck wider einander / und gewesen / derselben Sitten und Mcmicrim Smit vmäex die Q'll«,«, hingegen Vlrzinwz die Ober-

D l. Tcul-