Das xvil. Fapitel.
<db unter A.a?sir ^nranino l'io die Hessen die Sradr Wormbs und Sp«vr bckriegcr/ in- Massen lLisingrein schreibet
Speyrischer Lhronict
bet: dluncii sc lirei-cr l,F,nfic2t,ant, «"rrn^i!^^^ Klienum vanul?ium^ue tr2N5ßrelIu5, l^.^m,ln<'<! "5 iinez nnftüner intralle, np>iussnalc^uc cxci'cnln r>- M5 ini><iencex> f»erczue urli« sc vicn« ma^inz cns>»!' excnrrere.Ac. Ipse »«ivcrluzdierm^no'lcuNi omn», müllicuciine 2^rc>neral'».n, cnnfeo^oc^lie celcriccr
Iscngrein saget unter berührtem Käyser von itinere, conttnir 26 Il.neni rip«, 2t^ue >l,l le5 2ä!?el. "der 'Stadt und Landschafft der Nemetcr. lum necesszriaz cump2ral'at.
Fast gleichesInnhaltsschreibet atich^üuxl ^1N1.
vriciiu«, <» >^/^-. ^,ve^e. ttcroäl!,lili'> aber schreibet
vom Ausgange dicsesKriegcs dieses Innbalts: Dast Kayscr Alexander nach etlichen Scharmützeln seine Gesandten zu dcnAlemamuern geschickt/ und sie zu Frieden und Nube bebandeln/ darneben grosse Zusage und Versprechen tbnn lassen/ daß er ihnen in al- lem/ was sie begehrten/ willfahren/ und Geld nach der Schwere auszahlen und erlegen wolle / pccu-
niaz ciatlilum mißn» conia. 8linc enxn (iermani pecunii in^rimil avicli, nun^uzm^uenonalii-n s>^- cem I^amaniz caunnnzruur. t^uare />Icx,n<!ce z,2«m saeclelÄ^ue s>niiu5a!? illi^emercali, ^u^m ne ricli^ri beUo tencleoat. S>NttMal Man aus der
Erfahrung vernommen/daß die Teutschen des Gcl<
des sehr begierig/ und bißber den Frieden gegen die
Römer »^derzeit zu feilem Kaufte gehabt. De'hal-
llap,m1ml>5 nicht saget/ daß die Hessen diese Lande den rs der Käyser auch dißmals für besser und rathsa
(Ü«tlc-2!lia5tum lllumount, l^emeces, V^n- Linn«5, Älc^lie circumiacentiÄ loca VH^znr» K,I«ru5, Viniiclicnl, dlnricoz, v,ri l'ivitia perva^^niur.
das ist: Die Hessen haben damals einen Einfall in c3i»ll>.lm gethan/ die Landschaffc/ darinnen Spcyr und Wormbs gelegen/ beschädiget/ lc. Diß hat er abermals aus ävenlin« geschrieben/ und mit einem Zusatz vermehret. ^venmni5 /<^. 2. /»ö ^«,<»«<«<,
schreibet: lüacri <^uo<^ue ö^ dlianc, lr»n5rnenani (2<lm»m« ma^n« oopuli ^Hll>2« irrumvunr, v»- Kant, item Kliecnx, <3cc. Da hat gleichwol ^ venti-
nuz von den Nemetcrn und Vangionen kein Wort: ^suliuz d»picallnu5»« ^«,«,». /»/,,/«/ schreibet also: Imminer,»c eri»m LricHnnicum dcllum, da«, in (^erm»uiam 2c Knetiam irrunerai«.' Zt uäverlliz Lrinnnoz c^mäem 02l^m,lnu5 ^zricalu m,Nu5 e<5, concr» (üztco; ^uiiciiu, V>6tc>rinl«. Dieweil aber
verwüstet/ sondern<^elm»n«m und Kneri^m. welches das Graubunder-Land genannt/überfallen/ ist die Vermuthung unzweiffelbafft/ daß der Ort von den Teutschen/ die daselbst hemm/und nicht allhic iN Ober-Tcutschland des Rheins zu verstehen / und Ciscngmn wegen seines Zusatzes kein Beyfall zu thun sey.
Das Äix. Capitel.
Was sich unrer HHyser ^lcx. 5evero in (3erMH. ni»orim^ zugetragen/ Und bcrührresAH?. sers löblich« l^egul im Regiment.
'>s ^nmnina pnilosapnn seyn MI.ssäysitthuM ^lV^» gcfolgct <ü«mmoällz peilliiix, t)läl!,l5 ^u- liHNU« , 8everu5, L^llianus, X<acrinu5, l^el,nl;.ll,a.
Wz. Unter diesen allen ist bey den alten Smbcnten von den Geschichten und Läufften am Rhemstrom und dieser »«-vier nichts dcnckwürdiqes verzeichnet: Hernach unter ^lex. 8«vero schreiben etliche neue
l^iltarici, als äveminug, Spangcnbcrg/ Crul»,8
und Eiscngrcin/ daß sich ums Jahr 2.) 7. die Aleman- nicr wider die Römische Besatzungen in ^2llia und am Rheinstrom empöret/ dieselbe überfallen/ und feindlich mit ihnen gehandelt/ daß die Obristen verursachet worden/ den Käyscr/ so stch damals in Ey.
nen zu ^miacni» aufgehalten/ umHülffe und Zu- neuen äm»otez alle ihre Muthmasslinq gcsböpffr zug anzulangen / welcher auch nach empfangener beym Liecbt wurde besebcn/ erscheinet daraus/ als Bottscbafft il, wenig Tagen daselbst aufgebrochen/ Kabe derselbe selbst keinen Grund und Gewißheit ge- und mit einem mächtigen grossen Aolck sich »n diese babt / dat,n seine Worte lauten also : »eniciu« 5ande / und fürnehmlich in die Hauptstadt dieses ^emem e.im cum pauc,, m »rl^nni», m »üi vc- Ober Temschlandcs/ Ncmlickgcn Mayntz/ begeben/ luni in c^lü2, m vico cu> 8>c,l» nome» ett. 5cc. c>^> und sein Volck daselbst wider die Alemannier zu ciclerunr. I^mpli<l!l,5 schreibet vom."cwstr ^>ex. streiten angeordnet/ und zu etlichen mahlen mit ihnen 5-v«ro, ^ M er einen zur offeNtlicben Snaffe verlassen scharmützeln / da dann bißweilen die Römer/ dann/ habe er allezeit lassen darzu öffentlich ausruft dann die Teutschen die Oberhand behalten. Diß fcn : ()lwä M >,on v>5 tieri. »icen r>nn ^c«-ri<-. ttifft fast allepdings zu nnt dc«n/ was l leruä<2nuz der Was du will/ daß dir nicht geschehe/ dos soltu einem Historienschmbtt / so damals aelcbet/ /^- 6. schrei« andern auch nicht thun. Diesen Spruch hat er voll
det»
mrr gehalten/ den Frieden mit Geld von ihnen zu er<» kauffcn/ als nntgrosscr Gefahr wider siezn tilgen.
Dß Furnehmcn des Kaysers ist dem Kriegs* Volck/ so in der Besatzung gelegen/ zu qwss'M 'Verdruß und ÄZißfallcn gereichet/ alsdie ibmn Hofflnuig geinacht/ sie wnrden dißnial 0>elegenbeit haben/ ihren Lustund Muthandcn Alcma'm,ern z»l erkühlen/ und sich nackWohlgefallen weqen ihres trutzigcn Überfalls zu räcbei»: Dclnn^h aber der Friede mit Gelde von ihnen erkaufft/ scynd sie g'"' aufrührssch worden / und haben ^ximimim. einen tapftern hertzhafftcn H?ann/ so vor Zeiten ein Schaas->ßirte gewesen/ aber wegen seiner mannlichen Thaten vom Käyscr zum Hauptmalm qcmacl't worden / zum ^gyscr erwählet. Diesem groben Mann ist der Muth bey solcher Ebre und Hoben der" Massen erwachsen/ daß cralsobald der arossm R>obl< that seinesHerm und Kcwsers vergessen/ eclicbe ab^ gefcrtiget/die denselben in seinem Gczclt zämmerlich ermordet haben.
Obgedachte ^ml«il« alic/ ^venci»^, c'>i,,.n«> Spangcnbcrg und E'sengrein stl)rciben/daß solcbcr Todtschlag beyMäyntz/und im Flecken Sicklig genant/ soll begangen seyn.
Wann aber der Ort bey Lampri^io, daraus die
