gehabt/ mit (^stammn zu reden / und die Sache recht anzubringen/ bat sie/ was sie in guter Kund­schaft'! vernommen/ nachNoibdurfftclnocckct/ dar­über c»!M>numix in sch!ncrl;liche Vckmumernüß gerathen / und grosse Reue gehabt/ daß er seinen Sohn einen so tapffern .Helden zum unvcrschuldtcn Tode verdammet / Verwegen mit Ernst befohlen/ daß man sein Gemahl die kaul^m hinwieder eines bösen Todes solte hinrichten. Die Kxecmnr« ha­ben sie in siedend Wasser gesetzt/ darinnen sie in gros­ser Pein und Schmcrtzen ihr Leben geendet. Diese

tt>Knr>ani beschreiben I'c>,np. 1 «u« 5'^nn. (>'u<s>. lickdnnl^nr. ^l. ^)b nun wohl Conllancinuxfür

eincl, herrlichen Regenten >v rd gerühmct / so siehet man doch/ daß e>-schr tyrannisch hierin verfahren/ und daß grosse fumeffliche >>.V'> ren / die man meynrt daß sie gar in Rostn und wm Glücke im E choß sitzen/ des Uitglücks und Wandels dieses Lebens nichts geübrigct seyn. <K-. Daher schreibet l^icol. OaulH:i.

l<l/. /?e^ /)<^e^. 9s . >s,<l <,^ui auciiuncurIm^elÄcu- rum maximi luuxl«r,uercn2:vc>5, ^uZlMix, Iraj»» nuz, T/beutlulmz, dontiancinux, darolux Kl»- ^nuz, öcc. «^>

An c^rist,i statt ist Anno )22. Conlrantinnx der laust« Sohn zum Regenten über diese Lande gesetzct worden/ die er nach seines Vatters Tode biß ins 5 z 8.Jahr eingehabtund beherrschet/ und demnach er wider scmen Bruder/ Oantt»nxgenant/ einen un- nöthigcn nwthwilligen Krieg sürgenommen / und darinnen u>us Leben kommen/ ist die Landschafft an den dritten Sohn conlKmini, nehmlich cc.nk.in- «m, erwachsen/ den in weniger Zeit seine .hoflcute ermordet haben/ dem istgefolgctstin vierdrer Bru­der ^unstHnnuz, welcher/ als jhmBericht einkom­men/ daß die Landschafft Gallien wegen seiner Ab­wesenheit der Alemannier halben in grosse Gefahr gesetzet/ und von denselben grossen Schaden em­pfangen/ hat er seines Vattern Brüdern Sohn iuliznum zum Mltregenten und Käyser zu sich gezo­gen / von dem schreibet ^MM>2N. I^tarcell. /. 15.

als sie beyde nach verrichteten deremanien und be­stätigter Käyserlichen Hoheit miteinander zum Käy- serlichen Pallast gefahren/ daß )u1i»nux aussml-ic,. mero /,^. 2. //^. diese Verse zu sich selbst geredet/

I^an linnum elt mulcaium ciaminatu« , unux I)o»

minux eko, unuz Il.ex. ^ Es hatte gleichsam die Noth den Kaysercanaanüum getrieben/ und ist er ungern da, zu kommen einen Mitrcgcntcn anzuneh­men/ die Wahldes lulmm aber ist durch der Käy-

senn LuseliiH (c^u«2llHX summa nrirli»b2ierlläl«c>» ne äo6tr>NL, sunraczue mulictirem lexum pruäenz

«rar) Einrathen erfolget/ dann die Francken/ Ale- mannm und Sachsen bereits vierzig am Rhcm ge­legene Städte (darunterauch wohl Spcyr gewe­sen seyn wird) eingenommen/ zerstöret/ und eine unbeschreibliche Menge der Einwohner mit unzehl- barem Gute weggeführet / die Waden und Sar­mater in pannouicn undklvüen einengrossen Ein­fall gethan / auch die Pcrsicr in Orient Händel an­gestellet hatten / wie 7.almim /. 5. meldet, t^un,

2MÜM viäir, omuez Kamaniz äil,äic2X prc»vmc>23 liarl,2ricix incurslanibl« intercel>«5 , rnncoz öc ^lemauiiux Lc 8»xcinez jam ^uaä»Linla ll«l »ä

Das 1. Buch. Cap. xxvn.

^ 57

Kbenum urbex cer>ille, prursu« ea5cie:u clevaltzrle, civex öc inculax innnit« multimäiuiz culn innume» ra^ili s^oliaruin copia secun, Hbclnxille, (^uailoz cum ^Hlinatix maßna licenria öc icculic«e per I'an- noniam, f»er^ue I^villun lur>crjorem ßr2Ni»r!, I'er- lax Orienri moletio« elle non äeüncre, scc. tolurn le minime lnllicere polle pmabar, Imr>elü verc» con- surrem äeüzere non »uäeb« , l^uurn ob imnerznlji libi^inem lnnuam, tum czuoä c»mnex 5usf>e«Hoz b»- Kercc, ac neminem proilüx übi Käuin 5c»re <iuce» rec, öcc- Zz

Das xxvil. Zapitel.

Von R/^ser Ililiani Regierung/ und wie w'e Scadr Speyr 1ä,«t Mäyuy / Ulormbs / Gerafiburg und andern von den 2lleman> lnerneingenommen/ ^uli-lnux dleselbe n?ie- derzum^xömlschenRelcl? erc»bertund VHN lhine verbellert und befestige« norden» ^-»l^Elnnach )ull.inlix von Käyser donftanrio in ^^) tt2!ll2m wider die Alemannier abgefertiget/ l-^"" und derselbe zu Bisantz angelanget / ist ibme Bottschaffc kommen/ daß d,eAIemann!>rm!t Ein- nchmung der Römer Grcntz-Stäote ernstlich und strenge verfahren / Maontz/ Wormbs/ Spcyr/ Scltz/ Zabern/ Brumac / Straßburg in ih« Macht und Gewalt bezwungen/ doch in den Städ­ten gar nicht Hausen wollen/ in Ansehung daß sie dar­innen wie das Wild in Wäldern mit Gamm / also sie mit den Stadtmaurcn beschlossen und versperret seyn würden: Dcrhalbcn ihre Wohnungen und La­ger-Städte aufffreyem Felde in der Städte cern- tnlüx Gcmarckcn angestellet: ^l>trc>p. ^ucllenx ^r»

^encolÄcum , Nrocoma^um, I^emcrex öc Van^ic,^ licx ö^ X4oAnml3cu5n civicarex bacriÄlnx nosliäenc« terriinria corum ^ablrare. d^am iplä onnic!» uc ciic^imclaca reubux lnlrr» 6ec1in2nr, daher vermah­net Kbermnuz W0l /«^.; /«^ t«>. /^e</«W^»',<7i. ttoü lcirecleuec iluäiolux, nanularum anuellaiionex uibi- r»ux «rribut«, lic l^emernm öc VanA'unuin voca» bnla pro 8uira A ^oiinaria accipiuncur.

5l,Ii!lnul. als er aus gnugsamerKundschafft und etlichen Scharmützeln befunden / daß die Aleman­nier ihre grosse Macht zusammen gesetzt / und zu Lande und Wasscrdie Pässe gegen sie zu streiten sehr

gefährlich/ uctuic nrnviäuzÜccunH^coc, hat«' sich/

den Feind anzugreiffen/ nicht übcrcylct/ sondern zu- fördcrst »»ach solchen Leuten getrachtet/ die alle Passe und Furtb entdecken und sein Volck sicher anführen können/ durch deren Anweisung er vor Brumat zwo Meilwegs von Straßburg/ gegen dem Gebürgt zu gelegen/ verrucket/ und dasselbe Städtlcin einge­nommen : Nach solcher Eroberung im Fortrucken scynd ihme die Alemannier entgegen kommen/ ha-- ben eine Schlacht geliefert/ darinnen sie ^lianux al­so mit 'Anstellung der Ordnung umfast / daß ihrer viel gefangen / viel erschlagen / der übrige Hausse zer­trennet/ und zur Flucht gewendet / Straßburg/ Seltz/ Weissenbmg/ Bergzabeln/Rhcinzabern/ Spcyr/"Mäyntz und Worbms alle wieder erobert worden/ diese Erzchlung ist ausä,mi.u»lüXi2l«Ni.