js4 K.THeobaldus.

licns gegcncinandcr sich gelägcrt/ und eininabls ihre' Schl^cdc Ordnmig beydcrscits angestellt / u>,d an dein gewesen / daß sie schlagen und tresten solle», / ha­ben sich grosse Win!) und schwache Wolckcn der- Massen schrecklich mic llngewitter / Blitzen / Don­nern und Hageln über König Dielwcrtcn und Ebil- debertcn >ßecr und Lager erregt / daß männiglich vcr- meynt/ Himmel und Erden »vurden zu Grund geben/ aber König Lotharii Heer soll das Wettermchlbc- rührthabcn / daher diese beyde obgcdachle König ih­ren Unfug bchcrtzigr/von ihrem Vorhaben abgestan­den / und sich friedlich hinftirtcr gegen c!lui2rio ver­hallen.t'lc^«l,i'ulc»,./^. j. c, 2>,'<

Anno ssi. hat König Dimvert sich mitgrossr Macht und Bcreitschaffl wider Käysir Julinn». "«in zuEollstantinopelgenist/ lind indem ermitsol- cher Bcrcitschafftdes Kriege umgangen / ist er eins-- mahIsauffcinIagt der wilden Scicr geritten/ de­ren einer/ als er gegen dem König gestrichen/und er sich hinter einem Baumgcschirmet/ undscmcnBo-

daß er des Tags Todts verfahren/ Anno s so. 5,^. ^ert.l^^.^l «^ DicUrsach/daßc, widc> dcnKay' scrMim.mun-> Kriegfurgcnommen/ ist gewesen/ .. daß der Kaystr sich in denen I^iölis und sonstcn des

j.Tituls I i ancici, ^lemanici, nec nuii l^e^iclici öc

,^,u,^"K»räici gebrauchet/ welches König Nie». ,,6nKncu!> als eine grosse mjul ic geachtet/ unddero- ,. wegen solche mit Gewalt abstcllig machen wollen.

^^ilnuz /»^. l. </e,-e^ ^«/,«. /^/».quocirca >X' in5e ^ravicer Hans injnrizm , sicnnlle 2c lic lninelüloc vmnez Kaseezentez suhjugillcc, t'creliHc, ^ aliozut j.cöwmum lecuni injuei» cuncumeliac>uc affc^loz 2cl ,, l>i6l^n2cmniz sncietalem l'ulllcic»liar. Md hat er

dafürgehalten / daß es die beste Zeit seye sein Vor- ,> haben glücklich durchzubringcn / wellen eben da« ,. n,ahls d>e Römer wider den mächtigen König lo- 1, ulain in D icg verwickelt gewesen. «H>

Das v. Lapttck

^ulwilia oder i^eurscdland.,

> önig Thcobaldus/ König Dietweits cintzi- ^5 gcr Sohn / ist blöder baufälliger Gesund- «^ heitgcwesen/uNd iin funfflen Jahr seine,' R'e- gienmqohnc Erben verstorben / hat vor seinem En­de König l.olb.2lium in Franckrcich/scincn Vettern/ Königs ciVxlnvei Sohn / zu Erben dieser Land und Hofs zu Metz eingesetzt. König l.«ll«tn,z hat bey seinem grossen Königreich/ und im erlebten hohen Alter kemen grösser« Feind gehabt/ als seinen leibli­chen Sohn Oannum, 3er den alten Vatter mit aller Macht seines Reichs zu entsetzen/ und sich zum Kö­nig wider ihm und seine Brüder ausszuwcrffen un­terstanden / ist dcrhalbcn wider den Vatter ins Feld und Streit gezogen / als beyde Heer gegeneinander gelegen/ ihre Schlacht-Ordnung gemacht/ und treffen sollen/ halber Vattcr König ^atK»rlU3 Gott anaeruffcn/ daß er ihme wider seinen ungehorsamen Sohn / der ihme so viel und grosse Bcschwärnuß zugefügt / behülfflich wolt erscheinen / und seine <^ach/ wie zwischen David und Absolon richten/

Speyrischer Lhromck

und auffhebcn / wicwol crannu5 von etlichen seincit Räthen abgemahnt/ lind erinnert / daß,hme persön­lich wldcl' seinen kalter zu streiten / für aller Welt lmvcrancworlllch / so hat er doch sein Fm nehmen beharret: Als nun die Schlacht zu beyden Theilen angangcn / ijt c,lauuz überwunden / und sampt Weib linoKinderi,in einen, Baurcn.»'lälißlem ge­fangen / und vom Kriegs-Volck darin n verhaft worden/ damit dann solch bös Fürhabcn nicht in Nachsolg gezogen/ sondern Kinder ihre Eltern zu be- trugen/ beleidigen und zu verfolgen abgehalten wür­den/ hatKönig i,c>c!..nn,5 andern zuinschröcklichen abscheullchen Ercnipel/ gedachten ^.^nnum mit Weib und vier Töchtern/ in der Behausunq/darinn sie ve> hasst/ nt Feuer zu verbrennen befohlen/ wel­che llrchcil auch alsbald ihre Würcklichkcit erlangt.

Vergleichen Straff haben alle die bestanden/ so z" angeregter Rebellion Rath und That geben. 6«-

8"l. l ur«u. ^.4. ^. ^. ??/,. «»./>. ^«.^^

^^./,<,^. /^ Wann^ciam c?«»?en, dicsem'd" dcrgll-lchel, Exempel von den Fränckijchcn Könl-» gen gclcien hatte/ würde er sicunzweiffcntlichan-" gezogen habm/ n^chdcme abcr nicht wol glaub-" ich/ daß er gar keine Nachricht davon gehabt ha-« bei, solle/ ,o ist Wunder/ warumb er ihrer nichtgc-" dacht / dann sonstcn lchmbter^ ^,^ ^/^»<".

<,<7«,^/,c.I ,. >f. 4. l^UMHNll52NimU5, sotten! "

leg,«.»,!, ^,!(.ccl. .:<»ll,^c»5cst. N2rma,n v»>l,c, ^ " u!c>., i'eil ,,,«,i,^c,»umc^e«l,n. (.,'ain in f"-,, tiem, /U l»!uu m l'.men>, ptol^,^! in f^trc«,,, ""'"'^ !'">«, !,n»<?c m2tt«, s2,'viunc- ^nwi'».,, nliz (.-ra^.ÜH p.-,rcnlem nun icmcl «cciclere HN'U-" llnc i. vmccme n^l.^m re^nanäi Iil'lcline. Es"

,st abcrhöchjt scltzan, / daß Xzatli^ das Wider-" spiel von diesen Franckischcn Königen schreibt:"

^u celcccu^I«ncuz)culn «Kalia 6<in^ cum c>b mutllam inier lc concorliiani üimmnper« nnwr;,, lrequenceremm pm^olim. öcmeaH'c3l,e, mocl«»» inrcrir«, m<,cll>ncr nlurez ciivilo inUz ims»«!«"' nuixMu, ,äverll,z sele mmuo billun, inoville,,, ne^l.c ^ivili 52!.gl,i!,e o«riam in^umalle conttac,,, »tq», ^ lcr«. n! ,i,^n, ^^ cx«ciru5 . «qn'll5 -"N^nl^.mer leriurcm^. ,bi «j^ ut^nimie-" lal,m« >nl^«c)!e^ue evaäanr . 6c amlimolS" -e'nnl.ci^tt, öc cle nlunu^nnoriz^cln cc,n«n-" Non«. aln^e imnnneri »ffeiluz mmu!ubu5 cV.. ^""""^'3'Lnenä.l 2pMm.lutx>l>»nc^. 2^.. ilio8 «men. i^m«l'l in czuamplurimnz princi^» " tn«ec,5 elle ä.v>so. concinz«. n.Inl talc u5n ve>.. n.c.öcc. ^2 Komg I.ocl«rmz ist bey (-re^no ^uw'

ncnsi, umbdaßersich an zwo Schwestern zugleich/

undnach sc'nes Bruderscbil^o'nU w '" dessen hinterlassene Wittib ^ul<i<,cjr,<1c.n ehelichen bestattet/ alich dzcreinsmahls ein GebottP^lic'lt/ ^dcrdritttTheilallcrGcistlichcnE'nkomlnenoer Kömg lchcn Kammer solle geliefert werden / M b scho ten/ hat aber doch solch.a auffder B'scboff Anhalten wieder abgethan / ist mit Todt abgangcn An. s6s. als er nach seinem Vatter ciaäoveo s i. ^ahrregicrt. Anffscinem Todtbett soll er gesagt ha­ben : V2li.^unl p>l«ci5 i <^u2li5 ett l!le N.cx ca-Ielw, <ju> 5ic t2in m2Znc>5 «.ezez intecücit? In liac cssciio P«»lunz soilirn,n cxnal2vit.'I ulon./«^.4.c- 11. Sellll

3/mbolum ist gewesen eine Wassermühl/ mit der