Das IV. Buch Lap.lll. 219

l»n der Käyser übermässiger Milde gegen dieKirchen mau zu Zeiten der Carolincr auf unttrjchiedlichcn

mwStifft/istim..und;.Buch bcncht/undhabcn d°nc.« als emunchristlich/abscheulichWerck ver-

dcßhalbcn unsterblich Lob bey derGeistlichkeit erlanqt. betten. ^ . .^ ^.

Demnach aber derselben Nachfolger die Hand zu sich Als KänftlOtto An.? 8; ..nCalabrla m.t denSa.

geMc../und das Reich mit fernern Gaben zu mt. ^entnodcr^urckcn^egge^

blossen nicht rathsm, befunden : endlich die Re- schoffundAebbtlnelnelSchlacht/darmderKayer.n

gierung deß Teutschen Reichs auf die Sachsen ge> d,t Flucht geschlagen / um omlncn. Dalm sagt L«.

langt/und Käyser Ott der Erst berührter dreyer hoch. t«n.^«., 85.«.. ^.von dttsclbcnN'cdellag/dab csdcm

loblichen Regenten l^xempl, offt biß in Himmel er. Blscköffl. Ampt gar nicht gemäß/ den Feind m,t dem

heben gehört /hat er all sein Gemüth und Gedecken Schwe, dt zu bestreuen, pu. r° -,c«u,r acl «ul^m.

darauf gewandt / durch was Mittel er es nicht allein <i""^ l'rcrr^ ju-> t.,^uc ^i^i ^crm-ln^ in euäcm

der Milde der Caroliner gleich / sondern auch bevor i"^° nnIlrÄruur.^oru.n ul.cilnsunr lmerrcNl. und thun möchte/ und dahinauß qangen / daß er den geistlichen Stand mit weltlichem Obrigkeitlichen

Gewalt groß und ansehnlich gemacht/dieBisM ^i<ca^n(,^m^^rc«armac.2libellapr°cc.icrenl.

zu Regenten und Obriakeiten Ul die Land und Stadt >n l.olt« nrucrcnr,c«6crcnlil'loz. K c«6crenlur 2t,

»ingesetzt/ daß es das Ansehen bey den weltlichen Für. ipli«. Lr e« .lererm«,quoä n^.n euam »b c,u5 cempo.

stcn und Grafen gelvonncn/daß steentwederge'stlich l.«8criprc)rib..« l-ua-Nl rep°nur>tur .nom.nc l,cit.«

nenNachfo geVKapje7.ß ich d r^ licher zugleich e n Kr.egs.nam, seyn soll/ gar m°n.

Cunrad/unodessenNachkom.uenze,n.chvermerckt/ "'^zu verfluchen und zu s^

daß solche wolgemeynte Veränderung den Zweck/d«. gleichen thun/HVcrbrecher dtt

zu sie geriche/gar nicht erreichen wollen. Dämmst. deßA'nptsundNa.nen^

lich h,erauß zwischen dm Geistlichen und Weltlichen zu halten - So hat onde, ^H der N^

unversöhnliche Verbitterung / Haß und Widerwär. der Ottonen am Reich verursacht / daß sie hunn ein

ll^eithligefiossen/in dem die Geistliche den Weltli« Einsehen/undAenderungfmgenommen. chencingriften/üddieBcherlschunqLanoundLcutvon Zum ;.daß sie den Gewalt und weltliche Macht

denselben ab/ undzu sichssezoqen/sind auch hierum in nicht dem Reich/Kayiern und Königen zu Nutz/uno

grossno-spea und Veracht gefallen/dergestalt/da Vermehrung ihres Wohlstands/ sondern i" dcrsel.

man bey der Caroliner Regierung / und bey Ansang den Schwächung und Verderben mißbrauch . Und

der Ottonen dem mehrern Theil oenTitul heilig/dem den Anfam, .gleich a.. den, Urheber 'hres wemichen

^!l^lcn 'Aischoss/iuaesHs^be« ; von derselben ^eit GewaltsKäyserOttone dem L> sten selbst /und an-

^ Mteü m auß'H^ d?GeWch. dem dessen Nachfolgern vielfältig lassin HHrbre.

ke t in Teutschland solcher Titul zugemessen worden / chm. Imnassen darvon Exempe zu lesen bey XVmcb.

sondern man hat den l^Ium verändert/und sie als an- "F" '.^^mo z...^«.? s 4. o.rkm.i. j .e> 6. <» //^«.

dere weltliche Fürsten wegen löblicher oder böstr Re- "" """" ^

gicrung/Vcrmchl ung und Btteicl)ung ihres Stiffts oder desselben Verarmung gelobt und bescholten/wie allenthalben bey den ttistc»nci5 Zxcm^Ia zu finden.

Bey DunmÄlo cnlnn/.?.^. I I I. führen die Bi< schöffgi osse Klag über die Weltlichen/ daß sie oie Bi

Weiter/daß sie die Reichs-Städte/darin siegesessk/ als für ihre eigeneStädt gehaltö/üd sich ihresGewalts erhabm/denKömgen üdKäysern dieGerechtigkeitnit mehr verstatten wollen/daß sie die Reichsversamlun- gen darin gehalten : Dal von in den Teutsclien Land.

schöffliche Land rnd Güter beschädigen und schwä' Rechten also geschlH steh /Cap. ^ De> Kön'^

chen'die Unterthanen in ihrer derBischöffGcgenwart sagt/er lo« m allen Stae^

und Angesicht Übel schlagen / oder gar u.nbbringen "^sgebieten/^

lassen/ und dergestalt mit ihnen und der Kuchen Land wieder / d«h^n hr ^

g?g'enV !!^"b'M.7UNd^.ar^

die 5'and und Städt/w i sie den Geistlichen und der b"" Käyser H«^

»ugeeygnet/n.mandwollm K^

^rn/demnacbd,Herhogen.^^^ wudwnsein^e.nde^^^

Ampt obgelegen/ daß sie selbst versöhnlich mit dem ^'^ll5ax.t.",. ^

Käyser oder König wieder die Feinde im Reich außzie. ",rr.5 m°^mr m cul,

hcn/dem Streit beywohnen/und dasLandvolck/als «-°>""" "

Obristcn/zuführen müssen : Und die Bischöffinden

Bisthume»/und Aebbt in den Mbteyen/mit derselben

Ampt und Verrichtun« sich beladen lassen/seynd sie

hin und wicdcr mit den Königen undKäystrn inKrieg

und zu Feld außgezogen/ selbst persöhnlich mildem

Schwcrdt den Feind gcsch'agcn / und von demselben

wieder geschlagen und erschlagen worden / welches

iculu, sc Lpilcopi c^cerilzli«: pi»m.r«excul»renc in vestibulo. f«rur ill« clix.sse «Ul conlcü öc Kucol«««m lu« neqmn« : Lcce itt. wnc «ui re^i m« clivici.« Kabem. öc m° meos^<-

^ic,fmlsem^l2ci. ezo cunÄiciue me. s,m.,.ar« cn«. possenr Kerl clivirtt.^i'ros'rel 5. v.r. cNi5öi<llvirin riabe« cuuicil.ittc), nunc inerm«2rm->ll fort«« in. v,ckre. öc omn« yu« Uli poUiälnr.acc^ue.

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