Das l V.Buch Lap.M. 241

einen selbst gcsscn, den andern dem Käyser in Mund Hcrm in weltlicher Regierung erkennen und wissen /

m essen «bcn/M't diesen Worten : 5icur l'.^5. v» rann die Kayserl- Mai- das obnste Haupt deh ga».

vilicic^uris6ivila<.-a.ica^vllu5 ln ä l^nod>ni<U. tzc>, Reichs und aller derselben zugehörigen Stande

alnpHälimiNucllumpereöcviolHrcicnr^vcrn: pcrr. UNb Glieder. ^. , ^. .. ^ ......

viacon. i.b. 4. c./>, 4/. L->r«n. ^»«° ^c.^'/. das i,i - Und nach beschehencr Erledigung alle Hmllchkelt,

Unmassen der Theil deß lebc.'dmachenden i!c!bs zer- Recht / Gerechtigkeit/sampt allen Gefallen / undNu. theilt ist / also soll der von dem Reich deß H^nn oder

Christi abgesondert seyn/ der diesen Vertrag zu zcr- Grasen gehabt / mit 'olchen allen die freye Reichs-

brechen/und darwiderzu thun unierstchen wird. Auß staoce m, ltlgllch begabt / und m den StarH erhöhet / welcher gantzen Handlung zu sehen , daß berührter

Ka'yscr alle weltliche Regierung dcrMisilichen wi^ gefolgt seynd. Damußdcrteser zuvm'chmen/ dal,

der zum Reich und seiner Gewalt gezogen. Umb bc- mal. von Ampt und Verwaltung der Grafen m den

rührler und andern mchr Ursachen willen / haben die Reichsstädten allhie rede / und nicht von der versöhn»

König und Käyser den Städten stattliche Frcydci» liehen Würdigkeit Graffl. Stammes oder Namens,

ten eingeräumt. Und an den schuldigen LeisteM' Daher s>gt Kayscr5>ssUmun.,r I<cs°lM2«c.n.^nno

gen deß Reichs jederweilen Nachlaß nckaethcilt / »4,6.1«, i°.Cap. Dawurdcn dieH Relchsstad-

darmit die Stadt desto träfftiger wachsen können, te gefreyet und geordnet / darum stehen sie ge^nebm

Um welcher Begnadigung und Milde dieselbe sich heilig/dannlhnen ward empfohlen/ alles Recht und

Rhein, noch hem beyTag dem W.grn Rech verb^

strohm/von Basel biß aus Ma.mtz/ ihrer Macht/ scynd/ btt)Eydm und Eh'n zuthun. Es ist zwar

Nnöge7sund Wel^ n.cht ohn/daß^^Z"' '« anM0s«en'

scbcn acwescn / uuaet ()cr<. l-'nlini'^az ^.l.. 1. ^^//. Text der An und Hlstoucn gefehlt / thut aber der

N.?^ ^?'"^keinen lbbruch. Item.m^

gröste Krafftauf denStadten am Rbei.isirohm er- deß ersten Buchs «reg ^

wunden / u d Herzog Friderich zu Schwaben ums Ihr wurdlge Reichsstädte/,o man alle Welt rechnet/

Iahr"l4 diesttV so sind ihr doch die Glieder/ die an dem gott.chm

Arcundschaffc gemacht habe, u^lcm.nn^ .n ^1- Recht nicht welchen süllcn : Ihr habt euer Freyheit

li2m clanl^ia^^»c> serccip.enl.iolam ^ruvmci. von »er Christenheit : Ihr seyd deß H-Glaubens

«m z LalUea ulquc ^^uni«m.ur,i m.ixima vi5 re^'n Beschirmer / rechte Vogt. Item / lnm^ssen Kaps«

cssenolcimr. ^lari^ä l'^m mclm^c volm.«. Fmderich der I. An. l l s 5, den Römem ^^

^ ^ ^ Königlichen und Obllstm Stands dlese Antwort

Als die hochschädliche Spaltungen und Krieg im unter andern geben: i^°n ce<«r nobi« nuclmn im.

^eÄ/:wiscl)enKcivs "hcinnch dem I v.an einem/und p«n»n : vircuc. ü» aml^um vcnn j or»amenta su»

?«N^ N/'. ^ / lecum rraxir. 0tto l-rilmg. /,b. ^. c«/>. 2 l. Eben diß

^mab n^ ^ aVet u^d dar! können der andere/ nem.'ichderFürsten/Gr.fenund

ssri a en standen zeugen die Herren ; und der dritte Stand / nemlich die <--

Frey und RtichsMtevon sich sagen : ^n n.

daß die Stadt am Rheinsttohm sich lnsondcrs gegen ............... """ ""°" " "'""" '

dem belästigten Käyser getreu undbehulffllch vcrhal ten/da hingegen die weltliche Fürsten dm freyen ey< amen Fürstlichen Gewalt/den sie von semen Vor­fahren am xäyscrchum empfangen / deßglelchen d»e Bischöff ihre Macht wider den Kayser und andere

________ >M on nobil

»mclum n^men liaiux ccllic .- vircuce 5u» »micum ve- nie : ornamenca s»2 iccum erixir. DaNN durch die»

se Beftevung von der ersten Eygenschafft stynd die Obllgkeiten an der Grasen und Herren Ort dcrRe» gicrung s»blimirt und eingesetzt / und haben in den Städten die Bürge, schafften freye Macht und Gc-

StadtehMn dieKönigundKäyser bchertz'g t,«... ^»'''".^^'^'undSchöv^^^^

de,n Reich und ihren Nachfolgern an demselben n- ^n d '^ fi ih."n BmgerlM

sonderssürträglich/nutz/gedeyIich/undzuErhattung ^urch so he2dM

'hrer Käyserlichen Hochhcit gemäß erachtet/so sie d ^N" ^

Sta>tgle.cherGestalt/MdleFürsien^H^^ 0'elNsteN

der Regmung thc-.lhafftig nachten :^ gm^n u. d mwaltet/und von Ze.t solcher Befrey.

solch hr Vorhaben nach Gelegenheit aufH' «mm gmo ,en m.^ ^ ^^^.. ^^ ^^^,

Reichs-Versammlungen den Fürsten und Ständen M'^.^ / Städtmcister oder

deß Reichseröffnet/undmit derselben^« und ^«'g ^ zu bestellen a.^g'fangen/

BewilllgunqdieB'chöfflicheReichsstadt/as^ ^"NfaßdieB^

Mayntz/Morms/Speyr/Ttraßburg. BH 'd«"' N / ^ ^^ ,^^^^, ^^

derc am Rhein/erstlich/der ersten Eygenfcha>s"d"en OPrigrell/emw ^« ^ ----------- ....^....._««^.

sie zuvor unteiworffen gewesen / l,cml>ch der^cgie rung der Herftogen / Grafen und l'r«seaol^m ooer die derselben Statt und Verwaltung getragen/ al­lerdings lediggezchlt/ alsodaßsie keimn Obern ooer

und nedersitzcn/luid dieselben/was zu derselben Wol. fadlt/ Nul)/ ^.cvlttaciun, Gedeyen und Auftnehmen furlräalich/ verwalten/ und friedliche; ruhigs'We. lcnpfiantzenunderhalttn.ItemdmchdieseBtfreyung

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