Das IV. Buch Lap. V. 249
l'cci propri«lil,crc«iconlervan^Xopcram clanec^vi- Dkl FreyiStÜdtB0ttschafft/s0 MlssdicsiM
vunr. Die Teutsche nennen das freye Reichsstadt/ Tag gewesen.
die um ein gewiß bestimmt Geld unter des Reichs Straßburg/ >ßanß von Seckingen/ Ritter.
Hoheit und Obrigkeit leben / m andern Dmgen aus Basel/ Lconhard O» über
Erweiterung des Reichs nicht / sondern aufErhal- Wormbs/MarxMos<chclM/IohanListbcrger.
tungchrer Freyheit allen Fleiß fürwenden. Aberdie Speys/DeboltVörlin.
der Sachen bmcht seyn / denen ijt bewust / daß die Frankfurt/ Johann Paradeiß D- und Johann von
freyen Reichsstadt zu emlger Lastung / als was sie Glaubüra ^«'"v
frey und gutwillig thun/ im wenigsten nicht verbun- Hagenau/Georg Brucker/mit ^efelck der Stadt in
den. n-', Als Kapser Maximilian der Ersteauch ^ " derLmidvoatty
,-. vermeynt / daß die Stadt Svcyr unter denen icni- Colmar/ Hanß Butter
., gen Städten scye / welche denen Römischen Kay- "^
„fern oder Ihrentwegen jemand andern jährlich et- Der Reichs-Stüdt BottschM
,. was reichen müsten/hat Er an dicselblge aus Brüs- y,,msn,.s«/K>i^«,..«»«. ^ ^ ^.. >.«..'«.<'
..dcrhäcte / oderobsiedestlmgefreyttsepe ? Wor- FmüniKudw « 0crr
>. auff der Rath am Frcylag nach St Martini st - Mcinmmgen/ 5^ Äa^cm
- bigen Jahrs Ihre Majcjiät dahin allcruntertha- H » broN
«"" beantwortet / daß sie u»dihre Vo. fahren/e U«mkMF^ ' '
je weder Ihro Kays. Maj. Vorfahrcn^noch H7mpffm/« Wowr
n jemanden einiaeStädt.oderandcre Steu- ^'' 5.? "/^/ 5_^."
und
,. sä ttigt gcwc,m. ^) /> , ^ Eßlmgen / Ebcrharc Holderman / Hanß Zehe / und
' Michel Hoftmeister.
Wicwol nun berührte und andere Reichsstadt/ <-^ «.^.«5. ^.»<?. ^^-^^ ^, . ^
nach ihrer Crlediaung / fast in gleicher Freyheit/ V0handrdleseSl6dtgcschriebrn:
Recht u. Gcrechcigkeilinitocnfreyen Rcichs>Städ- Cosientz / Ubcrlingen / Rothwell/ Biberach/
ten s, ehen / zum theil auch in etlichen übertreffen/ und Kempten.
nun sämplliche Glieder eines corpo^ des Heiligen Anno 1435. auffdem Reichstag zu Wormbs ha« Römischen Reiche-Stand stynd und gehalten wer- ben die Stadt sich selbst wiederum in Frey, und den / ihre 5c<Uon und Stimm auff den Reichs- Reichsstadt abaezondert. Tciam / auch die Recht / Freyheiten mehm theils Denn am Montag nach dem Sonntag i'rmic.ni«. haben / davon zu vor bey den freyen Reichsstädten haben sich von der Smot slach eingestellt/ und bey angesagt / und <3^!, /,ö. :. ai/i.^. s7.««m. 7.<ies<l« dern des heiligen Reichs Frey,und Reichsstadt Ge- )>«tt. /,b. l. l6/>. 6.»«m. ?. Fs <ie ^^u c^. 9.««,». I . sandten angegeben / Her: Iohan Vertolff/ und M«< crzehlt/ auch in Ansehung derselben / zwischen den >ter Peter von Embden i>cclcr.^il,5 . Und als der Kayserlichen sity-n und Reichsstädten kein ooerge- Stadt Bottschafften darbor zu allen inahlenungeringen Unterscheid zu spuhl cn / sondern wie männig- fährllch und unvergi eifflich jeglicher Stadt Freyheit lich vor Augen/ unter denselben etliche an Gewalt/ undaltHerkomensniedcrgescsscn/seynddievonCölln Reichthum/ Macht und Ansehen durch löbltcheund zuoberstaufderBanckderFreystädt/darnachStraß- sürtreffllch« vernünfftige Verwaltung ihres Stadt- bürg / Basel/ lc. nach altem Herkommen uiw Ord- Regiments hoch Herfür kommen/ und durch die Welt nung gesessen / und auff der andern Banck/ Regen- berühmt und bekantseynd / v'on deren etlichen recht spurg/Augspurg/Nülnberg:c.inihrerOrdnung/wle gesagt kan werden / was der Poet von der Stadt von Mers herkommen / haben die obgenannten von Rom schreib:/ Vi^. i.^,/. Aach nicht niedersitzen wollen/ undfürgewendt/ daß ^^«,« ,i^l l<,/.l«m <l/^i»««, c^«t e.^e«/<t «^ die von Cölln jich zu ob, ,,'t hätten gesetzt / da ihnen ge-
^ bühi t zu sitzen / dagegen die von Cölln von denen zu
0«<l»t«m /e»t< /o/e»e «n,e, p/l«''"« n- Aach zu wissende gchrt/wie sie sich achten/ful eineFrey
f^. oder für eine Reichsstadt. Darauff die von Aach nicht
Soistsdochbcydcnehrbarn^rty.undRcichssiäd- Antwort geben/und obwol viel und^sreundlichnlitih,
ten also herkommen / daß sie den Untcrsche.d behal- nen gcredt worden/daß sie ,n d'e M'tttder Stuben
ten / und in Beschreibung den Titul Freyer und gegen den andern Städten wollen auff besondere
Reichsliädtf'^n. ^
A.'l486. haben der Stadt Bottschafften auffge- Mittel nicht bewilligt/ sondern seyndniltErlaubnuß
haltencm Scäot- Taa zu Eßlingen den auffgerichten wieder von dann«, abgeschleden. Abschied folgender Massen unterschrieben. ^ ^^
