Das IV. Buch Kap. XXHI. 329

Meten alle in guter Ordnung entweder qerüst oder Zahl deren man sich verglichen / auffs höchst 35«.

wol gebutzt aus dem Rath-Hof zum Altburg-Thor und Nickt darüber/ c3> wiewol demB'ft'0 stLud.'

hinaus / den alten Weg die F. oschaw ünd St. Ger- wig / als welcher den ClM> pursten zu Pfaltz und "

mans-Berg hinum zum weisscn B'ldt / da der andere Hohe Hmen bey sich gehabt / zugelasten"

Stadt Geleit gegen Rhcmhausen aus-und an- worden/m,teinermchrcmZahl/lnAnlchenietzt."

geht / und wenn man daselbst des B'schofflichen gcmeldter Hcnen/ einzuleiten / dessen sich hernach"

cieugs ansichtig wird / wendt sich der Stadt Reu- B'schoff Georg / Psaltzgraff bey Rhe,n auch ge-"

leren allgemach wider berührten Weg zurück zum braucht/ deme man es aus gleichmässiger conl^e.«

heiligen Crcutz-Thor / welches nach deren Einzug «nou nicht abschlagen können / es wäre aber d,e"

gleich beschlossen wird / und halten oaselbstzwischen Bürge, schafft damals so starck/daßdem Rath«'"

demselben und dem Gilgen-Thor / so gleicher Gestalt ne solche Anzahl einzulassen nicht verdächtig oder"

beschlossen : Wenn der Fürstliche Zeug am heiligen gefährlich gewesen/ wie solches aus der Schirms- 'i

Crcutz.Thorist/stelgen IhwFürstl. Gnaden der Verein Chur» Fürst Ludwigs des Züchten/"

Hell Bilchoffab / begeben sich in den nächsten Gar- Pfaltzgraftcn/ und der Stadt zu Messen/ da man "

tcn ,n eine Behausung / legen daselbst eine zierliche sich gar erklärt gehabt/ ihn mit zweylausend ge."

.Kleidung an / und lassen ihre Gegenwart durch wapneten Pferden in die Stadt zu lassen/ deren"

Dero Wclichen Beampten einen vermelden / und Anhang wenigstens auch ». biß 2°«o. ausgemacht"

fragen/wie starck man dieselbe zum ersten wolle ein- haben wird/ -Q und wird das Thor nach denftl-

lassen / antwortderBurgcrmeistcr/ mit der Anzahl ben wldcr beschlossen. Auff solches wirdauffgege-

wie man sich verglichen / dieselbe ist auffs höchst funff- benc Losung das zwcyteThor bey Sanct Gilgen ge-

l'g Pferd/ darauss die/so auff und an das Thor bc- öffnet/ und wann d r gantze Zeug durch d,e Vorstadt

stellt/ achthaben/Daß über die bestimmte Zahl keiner (darin clliche Rollen aus der Bürgerschafft/ und

hineinkomme. So Ihr. Fürstl. Gnaden damit ein- nach Gelegenheit auch srembde Soldaten in«

gezogen/ und das Thor wider beschlossen/ theilt sich stung Mit ,hrm Spielen gestellt seyn) an das Alt.

die Rcutcrey auff dem geraumen Platz ab/ und die- bu-g/Thor kommt/bcichleust man wieder das Thor

then Ihr. Fürst!. Gnaden den Bürgermeistern und zurück / und hält man daselbst / biß auff des rcgie-

Dero Zugeordnecen die Hand/ und spricht der Bur- »cl.dn Bulgermeisters/ so in der Stadt ist/ ertheilte

germeiiter Ihr. Fürstl. Gnaden nach altem Herkom- Lo,ung.- Alsdann eröffnet man das Altburg-Thor/

men folgenden Inhalts an : Hochwürdiacr Fürst/ undzeucht der Stadt Reutcrey vorher/ dieFürstliche

wofern nun Dieselbe darum da / einem Rath / der auf oem Marck in ihrer Rüstung / sampt etlichen Stadt und den Bürgern zu Spcyr ihre Freyheit/ groben Geschützen. Auffm Marck vor eines Raths Privilegien und Recht mit besiegeltem Brieff und ooe, Bürgers Behausung / wie sichs fügt / werden Huldigung/als sich gebührt/und ^Fürstl. Gnaden Schranckengr,chlagen / daß sich niemand tan ein­Vorfahren auch gethan / zu bestättigcn / sie auch bey d.mgen / daselbst wartet der Bürgermeister / so in Recht und Freyheit bleiben zu lassen/und ihnen dar- der Stadt vei blieben / sampt etlichen Zugeord««- über besiegelte donklmanun zu übergeben / so will ten des Raths/ und bey denselben steigen derrcgie- damuff E- Fürstl. Gnaden ein E. Rath einlassen/ rmde und zween alte Bürgermeister und Stadt- empfahen / und alles das icnige thun/ was sichge- lchrcioe' <o geritten/ab/und theilen sich die Reisigen buhlt / und derselben Vorfahren auch getban ha- auf die andere Heilen des Marcttsgegen über / in» den: Antworten Ihr Fürstl. Gnaden mit Ja / sie wendig den Schranckcn steigen Ihr Fürstl. Gn. der seyen darum da. "Darauff wird von deren Räthen Her: Hlschoft ab/ gehea in die Behausung / und wer-

«

von'd^Stad"^ v°c" "cn ^inem' des abgestorbenen dieser Stadt scynd'E. Fürstl. Gn. glücklichen An»

Hcrm Bischoffs donKrm2lw».Brieff abgehört. funfft insondcrs erfreuet / lasten dieselbe unterdienst-

" l»ch cmpfahen/ und seynd der Zuversicht/ es werde der-

Wenn denn der alt und neu Brieff gleichlautend selben Einritt gemeiner Stadt zu Nutz und Wol-

befunden / so redt der Bürgermeister serner: Gnci- fahrt gereichen / wie ste sich zu Ihrer Fürstlichen Gna<

diger Fürst und Her:/was der verlesenBricffinn- den gnädigen und nachbarlichen Willens ohn-

halt/ das wollen E. Fürstl. Gnaden mit Hulden (oder zwclffenlich getrosten / Mit unterdlenstllcher Bitt,

mit Leaunq der Rechten auff die lincke Bru,i) bestät- ^«e wollen gemeiner Stadt 'ederM mn Gnaden

tigcn/ Ä. twortIhrFür il.Gnaden/ wassieemem gewogen blelben. Darauff sich Ihre Fürstliche

RathundderStadtSpeyrzugcsaqt/undmitBr'ef- Gnad gnädig erb.ettn. Nach solchem bekleiden

fenbcstactigt> das wollen sie treulich halten (legend.e sie sich m e,u weiß Rocket/gHcn darnach zwischen

rechte Hand auffdle linckeBrust) alsIhrGOTT den Bürgermeistern auo derMhausung / undvor

HM " -^ < > ^ und hernach d»e Fürstliche Hoff.Iunckern/Rathe,

Wenn diß also zwischen den beschlossenen TH0' Beampte / und «Mre zum ^^

renvmicht/gibtderBurgermcisterLosung/denBl- Napff gegen dem Munster nehmen d<e Burger,

schofflichcn rcisigen Zeug/so vorm Thor/biß die Hul. me.ster von Ihr" Fürstlichen Gnaden

digunggeschehen / gehalten/ einzulassen/ nachder schled/ und verfugen sich m Rach^Hof gegen über/

«.l den

/>

»