532 K. Adolph.
Alters emem Rath in dessen Ampt und Regierung ^»ngnst widerfahren/ und sich mit Thätlichkeit zu widersetzen Ursach gehabt hätte / aber es ist der Zeit Lygenschafft / ^ß sie Enoerung und Neurung pfiegt zu gebären. Die Clerisey hat durch diß Be« ginnen die Stadt in schädlichen Kosten und Er- schöpffung deß gemeinen Nutzen geführt. Dann weil die Clerisey auß den Geistlichen Rechten ihre Lrcyheit besiriltcn / und durch deren Beystand weit in der Stadt Hecht und Gerechtigkeit eingriffen/ und damahls kline andere Fristen als unter den Geistliche!, gewesen/ hat ein Rath auß Italien oder Franct, eich müssen dieselbe herbey bringen, oder zu denselben umd Nath in dergleichen ,^ä en schicken/ darauffgroß Geld ergangen / da, zu noch diese He» schwcrnuß kommen/ daß man sonderbahre Boi t» schaßten zum Pabst gen Rom / die^spellÄlionzu verfolg, n, und daselbst zu rechtfertigen / müssen. b, ordnen.
Hm Römischen Hofhat man alles Recht umbS Geld feil gehalten/ wer nicht kauften können / der hals gemangelt / wie Käy'er ^i-munä»; in seiner
Ketormacion zeugt, /<5. I . ^/>, e. Es kan an dem
Päbstlichcn Hofnichlsaußgencht werden/ krumm odcr schlecht / dannumb) Geld / das richten sie /es sey krumm oder schlecht/ zu lassen oder zu thun. Dann .. <^ obwol äkl,a5 l^rspesß. schon zu seiner Zeit von „dem Köstlichen Hof in folgende nachdenckliche
„Wort außgtbrochen : <^auc!e MÄ«c nuttr^ Kn. ,,m» , <^uc>ni»in a^criunrur c2c»r2<5t» chclallldMin „in rerra , uc »ä re contln^nc rivi öi»^erez nnm» „morum in M2ZN» cci^iu. I_«care luucr ini^uiiH» ,,l« tllinlum liominum, ciunnialii in recom^enl»» „tionem «inurum m^larnm «lacur tini orelium. „Iocnncl»re llisei- aä>ulnce cua ciiscurcli» , c^lii» „eru^ic «ie ou«c> inl-cri^lil H^lli , ul ^ccumu» , leinur til»l mult» oecnmarum f,rxml2: lial»« c^Nl'l „lcinoer licil^i , 6ec2nc» cainicun^ , am» uer nia- ,,Iill»n» Iiamlnum , nco» ^er l,i»HM r«!>^>s>neln or- „l?«n> vicM , ,^«cra!nckulnm«n<,n l^lurum ^e> „vorio » »ur^orH cunlcienli^ , 5eä scelcmin m^,!> ,,tlul>ciuni f,crvccr»ci<i sc litium <Heci<lo ?Kl^. ,.<Il0 dO^P^K^l'^ : so istesdoch her< i.nach ärger worden / dann .Z,^ nach Abgang >i äy- „ser Friedcrich deß Andern und seines »nächtigen Stammes der ^ertzogen zu Schwaben / haben sich dlePä stc zu Rom an der Käysir statt gesetzt / der« selben Richterlich Amptund Regierung / auchallcS Ansehen und Macht der Känser auffsich gezogen-
l'»li kriäcricum crcvit potent»» >!<c superl,-»»» leäl5 Xuo. Kolic« . sagt^lb, >Vlzenc. Ban» tS h«t UMb dit^
st Zeit bey König 'Adolphs Regierung Pabst Uun,. faciu« der Achte nI'., (der seinen Vorfahren/einen ..einfältigen Mann/ durch heimlich,Zuruffung, sich «deß PabstthumbS zu begeben / oder deß Todtes zu „seyn / vertrieben / in einem vermauer'en Ge« „mach sterben lassen / dahero das bekandte:
.»Incr^vic ut vul^ez, «zn»vil ulluuu5, mc>«uuz uc
,.e»n>5. dann er elendig gestorben /) ^H ein öffentlich Gesetz lassen außruffen / daß em Pabst ObristcrHerr in der gantzen Welt sey / in Geistlicher und Welt»
licher Regierung- .^cereon./«^«»^/. (^«n^icutinnem kec«2t, m ^u» 5e vvminum insf>irjtu»llI)U5öcceM'>
Spcyllscher Fhronick
t,nr»l!>)U5 in univerlc» mun^a allereb^c. >l)^" Hl!»
hat berührter Pabst in der Neuerung Mit dem^ bei Jahr/ so von ihmegestifft und "«gHM ' u,,g no > ^,° den ersten Tag der acuitzm Ve'ft"" , zu Rom als ein Pabst in Päbstlichem H"'Nw ^ zeigt / und den Gegen außgethc,lt. Den a»wm ^ ist er in 5 äyserlich er 6 leidung crschiencn Y" ^> > . Schwerdt fürtragen / und dabey «ußrus cn ',, ^cc.clun^I-läii. Sichehiesindzwty^clM'" ^
^U'sachjudi<scmHa.,dcl^
ftrAlbrecht ohne deß PMs W'llc''das ^au^
thumb angenomnien / der deswegen >M ^ ,^„ tene ^.nnrm2l,«n abgeschlagen / und »etzt cm^, ^ ärgerliche That verübt/ daher sagt <^ >?""^' ^iui>'
tjel6I'«re lucce!lorem mum. sc t»lalumec ^ tte mum «rnc vicarium , viäe qu« ^^" ^^y » l,i,lervi5ervOnim cuc>lUM : D»ch h"t "0'' ^,
ser
Beding/ daß er den König l'l'>>'^"'""?. ineine Reich vertreiben solle .- allein dieftl Kne^lt n ^ Vereinigung verwandelt wordc»/ dannbeyoc ^ ttntatcn den Pabstbcysi.tgesetzt/und d^'^ deß Königs Tochter zu Paris nnc grossem p" ? gcehlicklt„^> ,.^e
^ Daher befindet man König Adolph und "^ semer Nachfolger ingermger und der .^H^. Hochheitungem,ssenerAchlun5.T «'«Mb^ "^ ,^ ctiere stände deß Reichs / und sonoerl'ch 0 ' Reichs Städte sich sehrschwerlich »n't ^ '^ ,. Haab und Guts / Leibs und Lebe,^ bc» 'h"' ^ jh, heil und Gerechtigkeit gehandhabt d'ewc'l m°' „, nen dieselbe zubeschneiden und zu betupfter, n»» Ernst nachgestanden- . ,„,,„^gliu!<
Wlewol nun der Stadt Spcyr v'tl Be "'»^^ auftgciv^chsen / so halste doch durch '^p " ^ ^r Gerechtigkeit offlerlnahl obgesiegt / und i"^ch wßgangdiefts Streits daßdieClerney^,^ zu Rom fallen lassen / und durch gütliche A>> ,^ ^ ^ derselben Endschafft gesucht / dergesta^ H^F Thombhcrren Diener / so gegen die '^.urgc, ^ gefrevelt/ ihre Straff abgehüst/ ^^ .HdeN' nicht ferner geanret/abcr wiees ins runft^ ^l, selben zu halten/ und ob sie Geistlicher od" K^l,, cher^riz^jHonzugethan/zugeltgener^e '^^^
cken fürgenommcn werden solle. «''^ i ' ^ auff wegen deßvomRath eingezogenenGane n/ ^^s btschcheneMrbittdervonSchönbergd,coc ^^H
Lebens denselben innhaben und gemessen / ^ß, seinem Absterben jedem Theil sein Rechts. .^
fündig zu machen vorbehalten s"M '0«^ ^^sie- VertraglstmitdeßTbomb.Cap'ttlsIn!'^
gelt/ unter DÄw 1296.^151!!» ^Hllic'.
Das c^xxiii. Kapitel.
Rom« Adolph befindet die s"^ " <^ Städte rvorn.bo und Spevr wH ' ^/ Feinde in der Noch Fetrel, und '"^ .hah< undbegibt fick mitdenselbe.» lttlono" re Verbündnufi. ^„r w'd"
LS KönigAdolph ein si"ckKl!eafHe' - König Philipvum in Flanckrelcd m^ ' ,^„, lagert /hernach auch selbst PttM'cV ^^ck
A
