584 K.Adolph. Speyrischer AMicl
der gine Stadt geftiet ist/und unser kandvoget/oder ^^«^ ^-^itol
ein a:idcr unser Ammetinan / das nit genamen noch V^s (DXX1 V . ^Upl^l»
halten wolle/daß die Stadt/nach dergine gefriet ist/ «nevr rv^
wrcche ane geverde, und darüber den Herren angrie- Rsm'g Adolph begabt, die Stadt vp>.^
fe/und den Bürgern von Wormesse odervonTpire/ gen siandhafftergetreucr Dlenjl m^
oder etwedemhelffejeschen die sollent siejhrne danne ch«n rnvile^ien.
nie schuldig stützet unde untz an unS/waS darumbe ull^ ,.. «Morietl
scrs Willen lvere, da sollen! sie zu helfen- <6I>Ie unvartheyisch Königs AdolPY««/' .^
c?«lraelobentibn oucbbcden/undibr iedwedern ^8>»^fs.^reib,n, die leaen demselben dll>u'''^^h
rurigd^
Wir geloben! ihn ouchbcden/undjhr jedwedem ^Nfbcschreiben, die legen demselben t"!'""'^!)
sunder und samet / Qbe wir den Bürgern und der "^» che tob zu / daß sein Hertz/ ^anaeri, ^
Stadt von Mentze keine Gnade fürbaß nu oder her- und Thaten zu Vermehrung und Tl" bmer" IM
nach delent / den jhn den Bürgern von Wormesse Reichs gestanden / und deßhalben »veder ^'" ,^^.
undvonSvire, daß wir dieselbe Gnade jhnbeden noch Gefahr gescheuetInsonders hat er ^,
oder jhr jedwedem sollent tun gentzliche und ellecliche/ Städte Auffnebmcn und Wolsiand den ^ ,^ ^,
ane allein andmIuden/wandedievonMentzanden Königen und Kchfern fruchtbarund t""'""^ .^,,
ane allem andmIuoen/wandedlevonMentzanden Helgen und Kchfem fruchtbarmio'"'', "^he»'
Juden / die zu Mentz innc sint/ fürbas ander Recht messen / und deßhalbm sich gegen dieselbe "''^„ch
hadent, danne die Bürgere von Wormesse oder von lung nutzlicher Privilegien und Freyhe, eu r" ^^
Svire hant an den Juden die bi jn sitzent , und ane sie zu Kräfften und Reichthum!) erwachst» ^ ^^,
andere Ding/ die die von Mentze sunder babent/der mild und löblich erwiesen / und hierin« lew^^
die von Wormesse und von Svire nit bedürfent/ ane fahren König Rudolpdi Exempel .^olg"'" ^a
alle geverde. der Städte Gedeyen an königlicher ^eso»
Und umde die Helfe/ die dieselbe Burgere von und Vorschub nichts erwinden lassen- jHvll' Wormesse und von Svire uns tun sollent, das soll "m KäyserFriederichs deß Andern -VW'» ' M
«ls» stan, )<<anne wir jhr Helffe bedörffen, so sollent meldet/ was Gestalt dessen '^campte im ^VM!»
wir etlewen unsern heinlicher zu jhn senden, der chn <ine Mühl beym Rechholtz erbauet/ und oe'" ^^
vorlege unsern Willen/und war die Reyse gehe, und Theil der Epeyrbach dahin abgeleit/ ?al"" /
sollent die vorgenanntenBurqeremit enander danne Stadt ihrc Beschwcrnuß dem Käystr fulS"'"^r
zu Rath werden/ was heisst sieuns danne thun / d»e und erhalten / daß die Mühl auffm ^'"^ «ie0lt
uns frome sy und nützliche / und jhn erlich ane gever» abaeschafft /und das Wasser der Stadtgas '^e-
de, nach demc Dingt alse es danne stet. Und was zugestellt worden Solchen Bau der a"H" lKs
helffe sie die Bürgere von Wormesse und von Svire nen Mühlen beym Rechholtz hat Kon'SH^e>,
mitenander also beschophent die sollent wirgcnamcn/ Land<Vogt im Speyrgau erneuert/ uno^.^ ^,
und damitte soluns auchbegnuegen/ a'so daß wir «ingebildet/ daß eine Mühle an berühr ""^t
fürbas umbe me Helffe sie sunder oder sammt nit König nützliches Einkommen/ und der" .^.
dringen sollent- gute Gelegenheit zum Mahlwerck g^ len zu
Daß disi wahr si / und steet bliebe/ darumbe haben Demnach aber dem König bey scmtM ^^rnacl)
wir unser Küniglich Ingefiegel/ mit Ingesiegeln der Speyr ein Rath lassen vermelden / wa» " ."^ach
BurgereundderStadtzuWormesse/undderVur- und^cbaden von solcher Schmaleruns^ ^ah'
gereund der Stadt von Gpire der vorgenannten ge- derStadtzu besorgen/ KäyserFricdMw ^ ,
hencktt an dielen gegenwärtigen Bneffe / zu einem ren dergleichen Beschwcmußzu Onnuly ^' ^cl-
wahren Urkunde/und einer gantzen Festenungen al- und dafür gehalten/ daß man mehr a^m '' „ ^Y<
ler der vorgenannten Redt. nen als den eygenNutz zu sehen/den ^"'^v cw"
Wir aberdieBurgermeistere/der Rath, und die <-„„ und Röntgen auch mehr am Mo.' ^^eß'
Bürgere gemcinliche von Wormesse/ und wir die furnehmen Staet als an einer Mühlen S" "ffge-
Burgermeistere, der Rath und die Burgere gemein- ^lbcn die Mühl abzubrechen befohlen ".^che" zu
lichc von Spire verjehen an diesen Br,effen/daß wir hellen / daß seine Königliche Malest" ^ A ^^s
geloben und gelobet hant bi geswornmEyde / den thun gebieten wolle; also hat ^W/"Hbege^
wir der Rath von jedweder ^tadt der vorgenanw Raths Beachren mitgt,zdigcrWlUs^^lenu'"
ten getan hantfür uns und unsere Mitburgere/und net/und nicht allein dicMschaftung0l^<^,son<
die Gemeinde von jedweder Stadt/ unserme Her, Erstatlunc, der Bach'Flußnnt^rnito»' ^^ijge'
ren dem Künige Adolphe zu dienen und zu helffene dem daß auch ins tunfttige keineMu^ ^ yen
getruwellche, verbundellche und vestccllche / in alle bauet werden / verbellen / vcrnwg n»^>
die W'ß, also do vorgeschrieben stat,ane alle gever- pnv.lemi. . ,, ««^„oruw ^
de. Und deß zu einen, Urkunde und einer Stätig, i^z ^«lolp!^« vei g««» ^om» ^ fl«"n-
keit, so han wir unsere Ingcsiegcle von jedweder semper ^u^uttu«. «°cum eli« v°wm ,„^""'
Stadt gehencket an diesen Bliest zu unsers -Ocrm ul)uz «ua.n tucun«. ?«le.nem ^3>"' ^^w lw-
Ingcsltgeldeßvorgenannten^üni>)es.OirreBrilff c,u«ä cum äiv« mem«r^l-näe^u« i ^ ^
wart gegeben zuSvire an deß heiligen CmtzesTage, p«aroc ^mec«l!«c n«tt» 'Uu«l« ^^,^ 2^"
also es erhaben wart / da man zahlte von Christes Suirbach ä>c«ur. «le^km ?"^cul ^"'^
Geburte zwelfhundertIar/ und sibene und Rechholtz, q"«"^ '.pl° ^°'""" .^„ conci"""'
NUNtz'gIar/ indcmsestmIare ^oen.«°xera:, c.v.Ku« 5l"ren<^' ^„.l rett "
unsers Richts. l.,^ e.. m K°c 5en..)unam, ^« ^^. u "
