,^ Das VI. Buch. Tap. V. 59y

von^?/".^"""^"^"hder StadtSpevr fünff des Außschuß werden also benennt : Bür<

vondenaußaewlchenmH^ßgmossenalsogeschrit. germeister Bmoldt Fuchs , Golschalck und

«x^'i, '"" "°?7 ^'-,"')."'' ^ «N8re8»ci<,nem Werner Schaff zurück/ Brüdere/ alle drey für.

K..c f^p""lal e. ^ 5e bo« sc i^« a^un« nehme berühmte Ritter, Henrich von Cölln / und

die «.7/^.^^^'^ '^ DieHaußgenossen/ Seyfned Retschelin vom Adel' welche samptlich

d s^i,L.V^^anm bey Herrn und dem Adel auffm Land bekandt

vor s^^.^^ ?""'"?/ "w daß s.e solches und wol angesehen gewesen. Diese haben bey

or lch selbst aus guter gerechter Meynung gethan denselben zu gelegener Zeit in Geheim beschwerlich

Bi6»-r,^« >.« i, - ^ ^ «. ^ ^ ». fürbracht und geklagt: Demnach die Haußgenol«

auffe Vl^"?"'^'^"?^^ .""bdar- ftn und Adel von Alters diese Gerechtigkeit in der

Veränderung, darauß etlicher Masi Stadt verbracht/ daß sie nach der freyen Reichs-

' Städte Recht und

"Nd sie hledurch er,lre,tcn wollen- Oberkeitliche Regierung in der Stadt Speyr ver.

Das V ^anif^l "^t" / wären auch vom Außschuß der Zünffte

""^ ^' >-"pllel. vor Jahren jederzeit dazu erwählt / und bey söl.

V«n Anstcllunq und procesi der Auffruhr ?"^"^'gkcit und Freyh«t des Regiments ge.

Anno 7? ?o handhabt und ungelrrt gelassen worden; daß doch

<3^« ^. . . ^> «< vor wemg Iahren/solcher alten und allenthalben

«»^Emnach die benirte Vermehrung des Raths bekantllchen Gerechtigkeit zu wider / die Gemein.

^XU Anno i)?,?- geschehen, haben dieHaußge, devon denZünfften etlicheihnen zugeordnet, wel«

^. nossm und der ander Adel in der Stadt der che den Gewalt des Regiments zu ihren Handen

^ "Mchafft Fsnehmen , der Bestellung des genommen / und werde darnach getracht, daß der

der«. ^Ä>^" ^ mit wenigem widersetzt/ also daß gemeine Pöfel allein den Regenten.Stuhl besitze/

bo» .. ^>?^ ""d Bürgerschafft hernach bey Ver. Adeliche fürnehme Geschlechter, erfahrne und ver-

sie b? ""g!c,chung diß Auffstandes sich erklärt, suchte keut, thätlich von ihrer offenbahren kundba*

der m ^^''"" de>n alten R«th gespürt/ da ibnen ren Freyheit verstossen, und dem gemeinen Mann

unterthänig seyn und dienen sollen. Darauff

den/».^I^bsAnno i )-7. wäre angezeigt wor. bey allen, zu denen sie Zustucht genommen / in«

»ern^.?^^s"l'b^"licher Massen mit Mißfallen ständig und mit Fleiß gebeten , daß sie solchen

sckl^ "" / jtdoch hätten sie gutwillig den Für- vermessentlichen Gewalt/Bcschwernuß/ Schimpff/

Spott und Verkleinerung von den Adelichen

,,,.,"« empfangen/und den Raths Eyd einträchtig Stammen und alten Geschlechten abzuwenden /

"" einander geschworen, wären der alle Rath von dieselbe bey ihren berbracheen Rechten und Frey»

5-und der neue von' 6, Personen in gleichem Ge» heilen wider des Pöfels Hochmuth und Unterdru«

,."t/biß auffbie Zeit und den Tag/da die Auffruhr ckung zu schützen/ und mit gerüstem Volck/ nach

""u Ierrätherty ihre Vollstreckung errei,i t, bey eines jeden Vermögen/ wieder in ihre Freyheit und

lammengchssm,dochwärederalteRathder gerin- Gerechtiakcit einzusetzen, ihnen mit ErnstundEy»

M Theil des Raths gewesen, welcher ohneBelie- ser wollen angelegen seyn lassen / und verho'ffen

""g und Beyfall des mehrcrn Theils des neuen seyn / damit die/ so den gemeinen Mann zu der

'^"l)s nichts thun/setzen oder verrichten können noch Bedrangrwß und Ungerechtigkeit gegen den A?el

,!.?/ k'M geschwornen Raths Eyds. Darauß verleitet, der Strenge nach andern zu Abscheu möch«

'Lzu vernehmen / daß die Hauhgenoffcn und deren ten geltrafft werden. s^"'dte in Ansehung deß Gewalts und ge. Auff solche Werbungen istihnen auffgewisseZeit/

2.^""en Zusammensetzung der Bürgerschaft, der deren sie sich mit einander verglichen ein ansehnlicher

dem 3" l'auffgelassen / behutsam und fürjlchtlg m reisiger Zeug zu Hülff gezogen im Jahr dreyzel'en

'' ^ andel verfahren, äusserlich mit Mbehrden, hundert und dreyssig, und wird das in ^Ki« darzu

^^""und Wandel dem gemeinen Mann ein gu- gesetzt : czmxi qui«km nobil« «»nc sc sunr äi-

z,. schein gemacht/ inMittelst ins dritte Jahr in H« civi^rix. öc !ic,minum b»l)!«nrlull, in « c»°i-

z.^/'gener Still und Heimlichkeit mit Anschlägen ral« immic,. daß etliche vom Adel/ der Stadt

A?,« ^" ^ damit sie durch der Bürgerjchafft Zer» und Bürgerschafft abgesagte Tod F inde/gewesen.

ben 3/!'^. ^"derbung an Haab und Gut, dane. Und haben sie die Haußgenossen die Sach mit d,n

v rm^n- .'^'' ^">t, Weib und Kmdt, Blut. Oebülffen dergestalt überlegt und angestellt/ daß sie

ke.N. ^<!"" gesucht« vollkommlichen Obrig- zween Tag vor Simon Iudä das ist gewesen Mon>

^X.>>.?^^ über die Stadt möchten mit tags nach Lucä des Evangelisten / in den nächstgele-

re w?/< ^^ "streiten. Dieweil aber schwe. genen Orten bey der Stadt wol gerüst sich sollen

aen K>. ? Sachen unter vielen nicht verschw«. einstellen/ und daselbst ferner vernehmen/welcher ge-

vi^ls. ^ !" baben der Adel und Hauwe- offen statt der Stadt Angriff zu verrichten. Dielen An«

ver^ !^ "^ Außschuß von fünff Personen schlag haben die vom Außschuß der H^ußaerossn

übe, <,.? ^." V ^^^" "»lle Macht und Gewalt in so acwarsamer Geh. im verhandelt / daß vielen der

Aeain?'!/ ""^ It0tbdu,ffl zu Behauptung ihres Haußgenossen Gesellschafft derselbe verborgen blie.

sch!aa,,. """ Gewalts über di, Stadt zu berath. btmbißalleSackenineWncksollenausi^sfcl e".^e,

dasselb. "' "?^ ^''" ^"h ersprießlich erfunden/ gen den Rath und gemeine Bürge, sch fft haben die

aussertt,..^. ^/^" ^arzu sich alle andere mit Haußgenossen insgemein in allen Sacken und ^e-

"" Hulff Ltlbs und Guts verbunden. Die schafften solchen Glimvff und Bescheidenheit c>e.

Uff 3 braucht,