6,6 Speyrischer Thronick ^ssMlbdW

zu gehört. In einem Privilegio, welches Käyser und gegeben haben Anno ') 3 °- .^'' ^ags in

Carl der IV. Anno > 147. der Stadt Speyr ge. Puncten ist der Raths End noch v"""" ^^nn

den/ steht, daß dieser Hoff des Königs und des derForm/ wie er umb berührte Zc,t gewcil ^

Reichs Herberg sey. T ieser Hoff ist umbs Jahr der neue Rath Oelübd und Ey^cie,, ^ ^

15 s«. zum Rath.Hoff bestätigt / und steht davon die Bürgerschafft also ermahnt ^^.< ' ftleH"

der BrieffdesInnhalls/ Daß einRath gesetzt und gehört /wie schwere und harte Eoocun)« ^^

gebotten habe/ inmasseu es auch in anderer Rh"- ......" ""^ ^'^" ""'""«n- "" >.«<

niscken Städten Ralh.Höfen also bestellet ist/ daß solch Hauß unten und oben niemand anders dann einem Römischen König/ wann er dahin kömmetj

undeinemRath / darin Rath zu halten/zu gcbrau» ^, zu!)^lru>,l,«/'^.^." .7- .l,.^sautt!ll^"

chenseyn/ und niemand darauff oder darin« Hoch, sprechet dem StadtSchlc'ber «ach'U«l"'^^ll

zciten/ Gastungen/ Versammlungen/ Täntze oder gebräuchlichen Bürger.Eyd/ doch »«'^ , ^^0

andere Kurtzweil zu halten verstattet werden soll, so heutigs ^ags ist/ geschworen / dann om'. ^^,^/

lang biß solche Verordnung ein Rath wieder an» in: vom Rath vermehrt und verv!i ^c«.

dert und abthut- Die Wächter-' äuiilin bey sol« wie davon an seinem Ort soll Mcwul'^u ' ^^0. chemHoffhateinRathvondcnSlul.Brüdern er- Wann alsovcydeTheil emander y'°c > u ^^^

taufft An. 1424- in welchem Jahr auch der steinin rcn / so ist per Rath zurück m A/^lMn t"5

Gang amRalh.Hoff/ darauff hernach ein Rath gangen/ daselbst hat man den .^."'?,'" .,en "'5

jährlich der Bürgerschafft geschworen /erbauetwor- Brich abgelesen/ die fte sondeu^gc^" ,^^ ^

den/lH' wie hierunten bey selbigem Jahr zu schenk noch schweren/ dirauff die alte Bma" > ^ ^

Mit dem Proceß der Schwörung/der vermuth» neuen die Schlüssel zu der Stadt ^c»

lieb Anno »3 ?,. nach der Auffruhr eingeführt / ists Insiegeln überantwortet- also ergangen. Wann der alte außgchende Rath

auff 'l'rium I^cßum Moraens den neuen Rath und Daß XII. 6üpl"'<

die Bürgermeister« erwädlt , so seynd folgenden ^ "" ^^,

Tags darnach der alte und neue Rath auffden Hoff V«n einer neuen Verbesseruttg^des"» zuA.Lorentzbcy S-Oeorgen.Kirch gangen, wann mencoderSradt Gp«vr/ «ms ^pr he, man zuvor zum drittenmal die gewöhnliche Wlocl nxlct-e b ß autsdiele Zeit mchrcrty«" gcläut/ und sich die Bürgerschafft auff berührtem ^d4ct Verbliche,,. Hoff versammlet- Wann dann der Rath vorder " frren<und

Bürgerschafft auff dem Gang in der Höhe erschie« Hss^ in dm Rheinischen erbaren H"/^.

nm/ loyal einei aus dem alten Ratb folgenden In» II Reichs» Städten/ bey Regierung .'^> ^^c,

daltszu derselbengcredt, welches ma« aus dem al- ^ wigs des Vierdten / fast aUe"!)^^ .^gen

len Tatschen in unser jel<o bräucbliche R ort ver. rimgen der Städte Regiment e,ngesaucn/i^^^^

ändert: Ibr Herren/ wir dancken euch allen mit die Historien/ daßdicselbedochbey """' .^M-

Fleiß/ daß ihr d'ß Jahrs also unterthänig und ge< mation siandhafftcn festen Grund '"»" » '^ niehr

Kovsam seodt alwesen unsern Herrn den Bürgcmei» dern die Erfahrung von einer Zelt zur « ^ew

sinn und dem Rath/die diß Jahr indem R Mb gcwc. Nachrichtung an die Hand geben/ ^ ^sserutig

sm, und habt daran recht gethan, und euer Eydund und andern Ort nützlicheHülffund ^ und

Ehre bewahret/ dann ihr wol wisset/daß alle unsere , Volstand und Btfördcwngdcs «"V «^"0"

Bürgere und Inwohner,den Bürgemeistern und Plivat-Nutzen fürgenommen und angei r ^^

dem Rath geschworen haben gehorsam zu seyn oh. ^nnen; dann als der Adel und dlt ^'l , ^^,

ne Widerrede/und seynd dazu auff den Eyd verbun' derHaußgenossen in berührten ^"^ aus ih""

den. Dieweil dann unler Jahr cmß ist/ so haben wir runa verwaltet, hat der Rath /?"!""" Olafen

andere Raths Herren gewählt als wir sollen / die wir erweblet/ in gleicher Gestalt als M n»' ^ ^.H hicher vor euch gestellt/die sollen allh,e öffentlich vor

euch allen schweren/ daß ihr sehet und höret/ weß sie Reaiment über die Bürgerschafft «N"' ,/v?n

derGtadt und euch vcrbu. den seyn , und darum nen ihrer Satzungen,Aufflagen/Em o^der- so höret undmercketden Erd wo'/ w,e schwer der

ist/undwiehochtrs,tbindttsomögetihrihnfndesto selben nützlichen Verwendungen un^

baßgttrauen / daß sie recht thun gegen derStadt den weder Red noch Antwort geben, un^ ^,e

«"beuch allen. Auff solche Erinnerung hat der "(3^^

Stadt Schreiber die Brieff / so noch heutiges st^rmeynt/ daß man dabeyau^om^n ^. Tags ein ,ede Raths Person schwcret / öffentlich

»erlesen/ und darauffden Eyd / der noch bräuchlich/ ^mna verschafft / haben du nach Men ^

bestabet/ denselben haben aus den Ralhs-Pcrso. <m der Städte nach ^ltbrtm L" " ^^^,hf

nen sieben auff einmal geschworen/ und hernach wie. dieselbe.« sich aezoge»'/«nd m,t oen ^^,>m^

dersieben/bißzuEnd^a'leinistindemoydfolssender tKadt.Rtgiment verfast und anqe^^^^^

Paß zu schwören bey den Alten im '^ rauch gewesen/ s^.e Natur selbst allg/macl) «^'^«nd ^"

die E'r-iaung die die Ratbe und die Bürgere von Urt, Menschen und ^'kb^""2ndigsH

Mäyntz und Worms, u- d ein Rath zu Speyr zu. I.m .w« Anfang, Auffnchmen/ b/i .^. ^W sammen gegeben und gelobt haben im Iabr ,.9^." «nd endlich ihren Abgang M^.^St^

dazu die Süne und Brich / so die Städte gemacht ^ bey Einführung der neuen Rw'"" ^