. Das vil. Buch. Cap. cvn. . 865

och dergestalt/ daß man dabc» etwas Unwillen spü- lassen/ daß sich niemand an den Geistlichen / so noch

'' wimm/ inmassrn hernach im Ncrck erschienen, in der Stadt/ mit Womn oder Wcrcken soll vr>?

, l>^ ^ '^^ d"' ^"b diese Antwort ertheilet/ ha- qrciffm/ und wer mit ihnen zu thun hätt/ oder ge«

'" " ^'iilil'ochs nach Truumtis die i» der Stadt wunne/dersolt ordentlichen Rechtens pfiegcn.

"Milane Geistliche dein Rath alierbottcn / acht Nach dem Fest der H. Dreyfaltigkcit/ ml 14".

" l?". ^"^'" ^"^ ^br lang zu uerzinßen/ wcl- c^ahr / stynd Maraqrafe Carl von Baaden / sein

"m./ ""^t blindcrt Gulden betreffe/ jedoch daß die Bruder der Pischoff von Metz / und Ulrich / Grase

''«u^ewlchene Gelstliche ailch darunter begricffcn von Würtemberg / mit ihrem Kriegs-Volck aufge<

!' l^("'^?"'< ^"dt Schirn» geniestm solten/ wel- lochen/ haben Churfürst Friedrichen und sein Land-

' a/s^ ?? ^"b abgeschlagen/ die Pfaffhcit aber an- schafft öffentlich zu bekriegen angefangen / und im er <

!3 V '" ^" ^^'ben handlcn zu lassen / welches stcn Anzlig Hcidelsbcim belagert. Zu solchem ih<

^ »willigt worden. ^> Daraus endlich rcr,a rein Finhaben hat sie ein gemein Sag und erdicht

^Npruxun» nach ^.5 ^3.i,Ie.i« seyn vor Schreiben desto muthiger und hurtiger gemacht/

darinn in geheimen Vertrauen einer dem andern zu<

geschrieben/ der Churfürst sey verborgen aus diesen Landen in Bayern und die Ober-Pfaltz verreist/deß«

^5th kommen/ Herr Georg Grase zu Lciningcn/ ^eyftied von Vcnningcn/ Thomherrcli/ und von

A.,^""V ^"^!.' ^''^ abgeordnete/ sainpt ^> , ^«yern uno o,e over-'pMtz verrein/oer«

Z!^.^''Wl''garlen/dcr^ta0tHau wegensieverhofft/in seinem Abwesendeste schlcuni-

w V.^?''^'l"^> 'mwohner/ und haben diese ger die Oberhand in diesen Landn zu bekommen.

0 d!Ä, ^^!?, ^"'N'UN.- ^s wäre den Abge- Solch Geschrey und erdichter Brief war mit

E N ^'H ^ '!!k^ "^'""? !''.!^"'^ "l^ "" K>iegs<Gesch'vi,idigkeit arrsoebrrttt.

^. '^'" "'^ "' ^Mewust/ w,e daßs.e beyde/ der 5err Churfürst sich still/ und in seinem Residetttz

^tc:nhäuser/eine gute Zeit zu .Heidelberg gchalm,/ und ein wachsam Mg auf

bw?> '« F ^"'?!!'^ ""ö noch wahrenden grossen den Fcindgehabt. Nachdcmnun obbcmeldteFür-

e> 3." ?/'/^, ^'^5^ osst und lMnnlgfaltig zu stendas gedachte Städtlein Hcidelsheim zum Wi-

^^'"' dtrstand Mit Kriegs-Volck n^ohl besetzt verMerM/

EbnvÄ^ daß "" babensie für unrachsam crmessen/sich daselbst uffzu-

N"1^'^ Cle. Mund ein Ersamer halten/ die ^elt und gute G legenbeil aur Handen

Msen Feind/ und etliche Tho.nherren l.nd andere seynsie minderReuimnuff8°o'Mann^rck ^

Pfaffe.,/ ,.ch aus der Stadtzum Bischoss begeben/ gebrochen/ haben das N^^

damitdan>^.,Rathd,ePfaffheu/die ch'rMwesen s)zann soll gew sen ftyn/".n^g -^ «nte^

Noch w?.,^ »..1^ «., ^.. ^ > ^.^5 ' K'"^''^ "c^

w, sie urb.etig/ von fteyem guten W-llen) und zu »g rH d Vd^b^^^ Erhaltungguter Freundschafft/ einem Rath inner- Flc, erler.tt/ st b N

halbMona^FMzugchmundzuerlege^ taustnd

N^"^"^ nichtweitvinS>ckenhe?N^

Mhdcr Clcnseyveripwchen/sie/die ihrige und das vermerckt gezogen/ und istChursurstDitterick von

^edenKneg übcrbey sichzu dulden/ und gleichih- Mäyntz auch GH 'mN

«n Bürgern zu beschirmen/ doch daß sieniemand stossen/haben also 2^

NilV'^^"'5^s? Umdfürgerückt'undsichHsichN ^at^Os'^oausgewichen/belang

H h vielfältig eHcht/ dieselbe gleichfalls ,n diesen entblößt. Alsbald ihnen

doch abgeschlagn/ aber MitibremVolck in Rl'ckeNgejeltt/ und i'i zu beyden

°a n b, ^ ^,^,v,ll,get worden/ daß ein Ratb/ so Theilen ein sehr ernster Streit^rqanqen bey den

Um' >hm/ nicht wolle veMten/ daß derselben Fm,ten / daß sie allenthalben Tods-Gefahr wn

uV'l.H^ser «n der Stadt geplündert/ beraubt Wasser und Feind vorAuqen/ und bey den Cbur-

unoverbrochenwerdm.lV-«Und wofern in drr- si.rstrn/ daßsic trefflichen Vortheil in Händen>c-

.wblge., Zeit dc>^ B'schoff von Speyr m,t der habt. Per Sieg hat sich alsbald auf Churfürst

Atadt/oder die Stadt mit dem B'schoff zu Feind- Friedrichs Seiten gelenckt/ und seynd die fürnehmste

'^ V/^"5" l^le/ welche dann von denen jctzi- Herren/ jampt dem niehrer Theil der Reisigen/ alle

,?" glichen ,n der Stadt ferner blc,bm wo - gefangen/ viel erschlagen / Theils auch durch die

"ten/die sollen dem Rath Gelübde tlmn/der Stadt/ ^ ..... ^.. ..... .., . .' "^,'. ,..,^/...^ .

^»^, ^, "^ ^''^" '" louii y">«- ^ ^, "««/ »"»ii^rieoricy lewil von die em'pressen uno -lzehlung dieser Vertrags>Punctcn haben die Par- ,ie an H. Ludwigen zu Bayern geschrieben, ^cw ^w" zu bcydcnTheilcn dieselbe be.ahct/ und mit ,st folgenden ^nnhalcs: WebenerHand'Trell zu halten zugesagt. Darauf Unsern freundlichen Dienst/ undwas wirLiebs "" ^ath uff allen Zlmfften ein Gebott verkündigen und Guts vmuögM zuvor / Hochgebornll Fürst/

liekl