Das vii. Buch. Cap. cix
MgM/ ,o habe sich ein Rath billich solcher Gcrcchtig
n gtd,.^icht/ verwegen;« crkmncnundzu sprechen
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<x.^'ff 0»ltzapsscls Ansprach ist diese Antwort und ^' red er, olgf/ daß desselben Sohn M'chel gmmnt/ ^chweickart von Sickingcil / in Chmfürstlichem psaXz'scycn Gcleyt zu Cannel gcschossel, und bcscha- "'?,' Und als der Herr Churfürst der Sachen bc» u)t/ habe derselbe Hans von Weingarten Spey- >st)smH,ulptmann/ mit der Stadt Volck/ so da» n ayis ,in Feld gewesen / das Dorff Schönburg zu p uiwcrn / und darin etliche zu fangen befohlen / wcl- MZ dcr von Weingarten nicht verweigern könnm/ f.^!) hätte er an der Beut weder Theil noch gc
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werden zuManhiün MlgchaltiN/ ttndwas daraufferfolgr.
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EtcrSchreycr/BurgcrzuSpcyr/sovorIah« rcn Kayscr Friderichs Dimer zu Hofgcwc- sen/erlangt durchBm bcynlKayscr cin Stul« brüdcr Pfründ,m Dhomjtifft/und deshalbcn Kays. Befelchschrcibenan Eberhard Pfeilen Dhomprobst undPfiegern derselbenBrudcrschaftt/daß erSchrcy- ern zuln Stulbrudcrn soll auffnehmcn / und >n ein Pfrund einsetzen/ im Jahr > 46 s. Der Dhomprobst deutet die Kayserl. Schreiben m den Verstand/ als wolle dcrKaysermit solchem Befclch seiner Gerechtigkeit eii^grciffcn/ und die Pfründen mit HofdimcrN besetzen / deshalbcn Peter Schreyern die erledigte
""n gehabt / und werde ein anders uff ihn nicht Pn und wiedcrfahrcn zu lassen abgeschlagen. Uff lomicn erwiesen oder dargethan werden. Als nun solche Verweigerung begab sich Schreyer wiederum Altzapffcl die Sach so weit bracht / daß Bischoff «n Kays. -pof/ und klagt w,der den Dhom-Probst/ Mtthis zu Speyr c^mmillio» und Heuccn Vcr- daß er dein crgangcncn Bcfelch nicht nachkonimcn. hör auffgetragen/derselbe Kays.Maj'Cammcrqc- Darauff dcr Kayserlich Fiscal am Kayicrlichen ncht Anno 1466. die eingezogene Kundschafft über- Cammcrgmcht zur Neustatt um neuen Befclch an- Mckt / und sich darauß befunden / daß die Stadt gemssen/ dcr^hme daselbst erkennt/ und an BuMr-
^pepr und der Hauptmann des Schadens zu '""'^ ..... "" "" '"^"'^' "'" ^-^'"
>vch»l,berg unschuldig/ scynd sie von der Klag «Klol- ^»'t und ledig erkennt worden.
Graf Schaffrids Forderung hat solch Endscbafft "reicht / nachdem man viel Jahr am Kays. Hofge- 'Mfettigt/ und bttderscits mit grossem mcrcklichem Unkosten/ ?lusilagcn/ Gabcn/Gcschcnckund Vereh- Umgen ausigeseckelt / und nnt langwierigem Um- "leb mild gemacht/ daßKayser Friderich den Par-
mciiterundRathcrthclll/ des Inhalts/ daß siez« handhab Kays. Vlaj. Bcfelch an den Dhomprobst/ sich Peccr Schreyers annehmen / ihneindicerledigte Pfrundcinlttzcn/ und dabey schützen und handhaben sollen/ mit angehengten schweren Bedrauungm/ wo sie dem Kays. Gebot schuldige Folg und Gehorsam nicht wurden leisten. Daneben das Kays. Cammer- Gericht den Dhomprost undSmlbrudcrumb begangener Wioersttzung und Ungehorsams willen an
theycngütlicheVergleichunguffcrlegt/undalsman 5"!!^?^^^3^^''^^'""°"«erfordenund
dazu geschritten / hat der Graf an <Zpeyr )Q2oo. fl. gc-ordert/ desgleichen auch au Wcisscnburg/ aber an Scraßburg «^ acc». fi. Endlich hat GrafEmich zu tein'ngen die Irrung zwischen seinem Bruder und der Stadt Speyr dahin getheidigt und abgehandelt/ daß cin Rath 220?. ft. für alle Forderung bezahlt/ So geschehen An. 1471. Sontags nach Kx»liÄuo. ni« dr.,c>,. Eines Raths Abgesandte am Kayscrl. H^s in dieser und andern Sachen haben an einen ^tl) imIahr 146 8.von Neustatt in Oesterreich bist ^r Zeitung geschrieben: Wir haben allhie alleUn- Mc / wer baß mag/ der steckt den andern in Sack. As Datum ist zu groß / man nimmt uns was wir ^ben/ und last uns kaum den Seckel.
Das cix. Kapitel.
bcruffcn. Der Handel ist einem Rath ftembd und sehr bc,chwcrlich fürkommen/ jedoch in Ansehung dc r ernsten schwelen Bedrauungm / und des brtrüotcn unruhigen Stands im Reich/ hat man diegmngcre Beschwcrnuß der grossem furgesetzt / den Dhom- Probst erzürnt/und des Kaysers Gnad erhallen/und dem Befelch gemäß / Peter Schreyern in die leere Stulbrüdcr Behausung einlogirt. Es befind sich aber auß einem andernNtandat des Kays. Cammcr« gerichts/daß die Stulbrüder mitSchreyern kein Gc- meinschafft wollen haben/sondern sampt demDhom- Probjtdemselben allesLeyd zugefügt/ auch von Gefallen und Einkommen nichts widerfahren lassen. Auff die Kays. <2>catwn« scynd die Partheyen durch ihre Anwaldt am Kays.Cammergericht zur Neustatt erschienen/ und hat der Dhomprobst in seinem Namen fürtragen lassen/ daß er ein Geistlicher gcpfründ-
«.. . ^. . .« ^. .. ter Maiin/Dhomhcrr und Priester/darum ersc>
Eberhard pt<,l Dhomprobst 3« Spe?r w,rd wol wegen seiner Person / als auch der Sachen hall'
von Ray,er Friderich m lne Äcdt erttart/ am Kays. Hof/ und für keinem weltlichen Richter z>.»
beglbc »ich auß Speyr / veryaffrer Bur- erscheinen schuldig/ mit Begehren / ihnc der Ladung
ssermMer und etliche des Rarhs m ^l. ledig zu erkennen / oder die Sach an Pabst zu Ron,
^mmillinn zu Udenheim - Bllct)ott rnat> als seinen ordentlichen Ricbterzu weisen. Und so uff
thlan vernnglinjpssr den Rath hmter- sein einwenden Kays. Maj. noch strenger verfahre»,
rucks beym Raysir : l,Merst«Yt in der würde/ hat er seinem Anwaldt Befelch geben von,
G^adr innerlich« iL.npörung / bauer, das Kays Cammergericht nach Rom zu ^pellircn. In
Schloß zu dNarieneraut. Chursurlt Hn< der Stulbrüder Namen hat Anwaldt eingewcndt/
derich mache unterj'chiedllche verrräg daß sieunbillich in die Sach gezogen/wären schlechte
zwischen 3)'schaff und RatK / dardurch arme Brüder/ die anders nichts zuthun / dann der
diü vechasste ledlg werden. Rayser ^ll' Kirchen zu warten / und müssen mit denen zufrieden
d richs <Vel)Oes'Vrieshaben wenig Ansc- seyn/die der Bischoffoder Dhomprobst zuSveyr ,h-
hens i Schiff und wahren der Sörger nen in ihre Brüderschafft zuordnet/ die Sach gehört
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