tums. Sie wurden erst 1820 gegossen. Die große wiegt 21 Zentner und trägt die Inschrift: ^dosopb 2sobbaur und B>vald Lobott von Naivri ^oss iviob anno 1820 in bovorom sanotoruin Losmao ot Oainiani sub praovobili O. Budolpbo Dioirema^or oonsnlo ooinunitatis ^AosIioimonsiZ ok O. Xd- zunoto doanno Hollinoistor sainptibus ooinunitatis busatis ot soolosias sub li. O. paroobo ot dooano d. Oöbol prassido eoelosiao Valsntino Ha^ssr ot O. kabrioao maAistro Llat- tbaoo Hoiiinoistsr/ d. h. „goß mich zu Ehren der hl. Kosmas und Damian, während der wohlachtbare Herr Rudolf Eicke- mayer Bürgermeister und Joh. Hellmeister Beigeordneter war aus den Mitteln dieser Gemeinde und der Kirche unter dem Pfarrer und Dekan I. Gäbet, dem Kirchenvorstande Valentin Kaiser und dem Kirchenrechner Matthäus Hellmeister." Die kleinste wiegt 6 Zentner und trägt die Inschrift: „Joseph Zechbaur und Ewald Schott aus Mainz goß mich in bouorom sanvtornrn dosopbi ot Barbaras anno 1820./ d. h. „zu Ehren des hl. Joseph und der hl. Barbara."I
Früher befand sich auch mitten auf dem Langhaus ein kleines Türmchen; noch jetzt läßt sich die Stelle deutlich erkennen; es waren in ihm zwei kleine Glöckchen aufgehängt, durch deren Läuten das Türmchen sich aber so stark hin und her bewegte, daß es 1820 beseitigt werden mußte. Die Glöckchen wurden beim Gusse der neuen größeren Glocken verwandt.
Die Kirche hatte früher 4Altäre, außer dem Hochaltäre einen Muttergottesaltar, einen Barbaraaltar und einen Kreuzaltar. Sie wurden nach 1719 neu errichtet/) aber an die Stelle des Kreuzaltares kam ein St. Josephsaltar. Mit Ausnahme des Muttergottesaltares wurden sie bei Gelegenheit der Konsekrierung der neu erbauten Laurenzikapelle auf dem Laurenziberg im September 1730 konsekriert.2) Der Muttergottesaltar scheint schon früher konsekriert worden zu
0 Diese beiden Glocken wurden in Algesheim selbst gegossen, hinter dem kürzlich abgebrochenen Heiligenhäuschen vor dem neuen Kirchhof. Eie kosteten 600 fl., wovon die Glockengießer 350 fl. bar empfingen, für die übrigen 250 fl. erhielten sie 2 Stück Wein, welche in der Gemeinde gesammelt wurden.
2) In einem Pfarrbericht von I7lS werden noch diese 4 Altäre erwähnt.
2) Notiz im Pfarrarchiv.
