IV
Der dritte Abschnitt des Buches behandelt die Geschichte des fürstlich wiedischen Hauses, welchem die Stadt Neuwied nebst Umgegend so viel verdankt. Diese Blätter werden sicherlich vielen Bewohnern eine liebe Gabe sein, indem sie von dem verehrten Fürsten- Hause die Hauptepisoden erzählen, in welche auch die Stadt selbst so vielfältig verflochten ist. Zu der Umgebung Neuwieds übergehend, habe ich zunächst die umliegenden Ortschaften des rechten Rheinufers, welche einen Theil des früheren Fürstenthums Med bilden, in eingehender Weise beschrieben, kam dann zu den benachbarten Orten der linken Rheinseite und dem stets interessanten, gehcimnißvollen Laacher See, von dessen Gestade ich den Wanderer durch das romantische Brohlthal wieder zum Rheine geleitete.
Den Schluß des Buches bilden populäre Betrachtungen über das naturhistorischc Gebiet unserer Hcimath. Aus der Thicrwelt hob ich vorzugsweise zwei Kapitel hervor: Die liebliche Vogclwelt und die mehr abschreckende Amphibienwclt. In Bezug auf das Pflanzenreich glaubte ich eine populäre Ucbcrsicht der einheimischen Gewächse geben zu müssen, wobei ich jedoch nur die irgendwie augenfälligen und wichtigeren berücksichtigte.
Nie dieses Buch mit Liebe zur Hcimath geschrieben ist, so möge es auch mit Gunst von deren Bürgern und Freunden aufgenommen und mit Nachsicht beurthcilt werden! Dann würde es Familienbuch für jedes Haus werden und eiue gewiß nicht unberechtigte Stelle in dessen Bücherschrank einnehmen.
Der Verfasser.
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