I. Zur Topographie.
/ast im Centrum des rheinischen Schiefergebirges liegt auf beiden Seiten des Rheines das Coblenz-Neuwieder Becken. Von feinem Eintritt in dasselbe oberhalb V raub ach bis gegen Valien dar durchströmt es der Rhein in nordlicher, von da an bis zu feinem Austritte, gleich unterhalb Andernach, durchströmt er es in nordwestlicher Richtung. Das südliche Ende des Beckens liegt von dem Punkte des Nheiudnrchbruches am Bin gerloch, bei dem Eintritt in das rheinische Schiefergebirge, 6 Meilen, das nördliche Ende des Beckens ist von dem Austritte des Flusses aus dem rheinischen Schiefergebirge, bei Nolandseck, 3</z Meilen entfernt.
Der Eintritt des Rheines in das Coblenz-Neuwieder Becken erfolgt bei Oberspay, I^Meilen oberhalb Coblenz, da wo der Rhein die bei Bovpard plötzlich eingeschlagene östliche Richtung verläßt, um sich wieder entschieden nach Norden zu wenden. Seine Länge beträgt in dieser Richtung von Süden nach Nordwesten vier Meilen. Nehmen wir das Becken in seiner grüßten Breite, so beträgt dieselbe von Mayen im Westen bis Sann im Osten Zl/z Meilen; fassen wir es jedoch in seiner engeren Vegränzung und beschränken es nur auf die Erweiterung der Thalsohle des Rheines, so ist sein größter Durchmesser von Mühlheim bei Coblenz im Westen bis Sann im Osten nur eine Meile. Die größte Entfernung der das Becken im Westen uud Osten angränzenden Höhenpunkte, des Mayener Waldes und des Gänsehalses im Westen bis zu der Montabaurer Höhe im Osten, beträgt 51/3 Meilen; die Entfernung des Nord- abhanges des Iacobsberges zu Voppard im Süden bis zur Alteck im Norden beträgt 3^5 Meilen.
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