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streitig ist er in jener ältere,i Zeit einer der thätigste» und für die Mach! sei,,es Hauses eifrig wirkenden Grafen vuu Wied gewesen.
Es f.'lgte ihm sein Lohn Ger lach I., welcher mit der Gräfin Agnes von Iienbnrg-Mdingen zwei Söhne, Wilhelm II. und Johann II,, »rzielte und im Jahre INI seine Besitzungen lhe,lte. Wilhelm ll. erhielt die znr Grasschaft Wied gehörigen Schlösser Wied, Vraunsbera, Dierdorf und einen Theil von Isenburg u. f, w.; Johann II. wurde Besitzer der Herrschaft Isenburg mit feinem Wohnsitze auf der Isenlmrg.
Die Linie Ise »bürg -Grenz au besah den dritten Theil der Isenburg,
Wilhelm II, nannte sich Graf zu Wied und Herr zu Iscnburg, Johann II. aber nur Herr zu Isenburg,
Graf Johann II. hatte nur eine Tochter, welche sich im Jahre 142? mit Dietrich IV., Herrn von Runkel, vermählte und ihm vier Söhne gebar, von welchen der älteste Friedrich IV. die väterlichen Besitzungen, so wie die des kinderlosen Grafen Wilhelm II. zuWied erbte und fo der Stammvater des dritten, jetzt noch blühenoen, wiedischen Fürstenhauses wurde. Johann II. starb 1454, Wilhelm II. 1402.
Dritte Periode.
Die Glasen und Fürsten ^n Wied a«5 dem Haust NnnKcl, 1462 big jetzt.
Friedrich I., „Herr von Runkel, Graf zu Wied und Herr von Isenburg", in kaiserlichen Belehunngsurkunden so genannt, war zugleich Amtmann zu Andernach, mit der Gräfin Agnes von Birnebnrg vermählt, starb im Jahre 1487 nnd erhielt seine Nnhestätte in der Pfarrkirche zn Niederbiber. Friedrichs Nachfolger wurde sein dritter Sohn, Johann III., 1467-15^3, welcher die feinen Geschwister» zugefall, nen Erb- und Pfandschcf- ten allmllhlig durch Kauf wieder mit feiner Herrschaft vereinigte.
