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Konrad geschieht keiner weiteren Erwähnung. Alle starben ohne Nachkommenschaft und so endete mit Lothar im Jahre 1243 das erste wiedische Haus,

Einer für die wiedischen Besitzungen vechängnißuollen Ver­wandtschaft aus diesem ersten Grafenhau,e halxn wir i.uch zu ge­denken. Es n!ür die Gräfin Mechtilde von Saun, die als Erbin des Hau,es Wied'Neuerbnrg erscheint. Obgleich die Ver­wandtschaft noch nicht hinreichend aufgeklärt ist, finden wir sie im vollständigen Bentz der Nachlassenschaft dieses um 118? erlo­schenen Zwe,ges und vermag darüber frei uud ungestört zu ver­fügen. Frühzeitig W,!we und ohne Nachkommen, vermachte sie im frommen ^iune der damaligen Zeit, 1280 und 1283 ihre Be­sitzungen zu Li»z, Lenbsoorf, Neustadt, N^bach, Windhagcn, Gils- dorf, Fechtern, die Schlösser Wieo, Wiuoeck, Renneuberg (bei Linz), mit Va,allen, Kliiusleriale», Lelbeigenen, Wiesen, Wildbahnen, Wäldern und andere,» Znbehörungen, die sie au diesen Gütern uud au den Pfarreien Neuerburg und ^reitbach befaß, dem Erz­slifte Köln. Auch gegen das Deutschordenshaus zu Vreitbach, so wie gegen das Gotteshaus uud das Spital zu Heisterbach, so wie gegen viele andere fromme Stiftungen, war sie in hohem Grade freigebig. Aber der Besitz des Hauses wurde bedeutend geschmälert.

Zweite Periode.

Von dem Erlöschen der ältesten wiedischen Linie vi« Dm Erlöschen del Meilen Linie Isenbulg-Wied. ,243 l»i« <464.

Die Grafen Lothar, Theodorich und Georg von Wieb besaßen zwei Schwestern, von welchen die ältere Theodore (1t82 bis 11!)? vorkommend) mit Vruuo I., Herrn und Grafen uonIjen- vurg, die jüngere, deren Namen unbekannt (I,aide?), mit Gott­fried von Evustein vermählt war.

Bruno 1. erbaute über dem jetzigen Oberbiber, nördlich der Alteck, die Burg Bruno'oberg, Braunsberg, deren jetzt noch weit sichtbare Ruinen auf dem bewaldeten Bergrande hervorragen-