I. Aus der Thierwelt.

,dem bereits im I. Buche über die Thierwelt des Ncu- wieder Beckens die allgemeinen Angaben gemacht worden sind, er­übrigt es hier, die interessanteren Parthien des ThierlebenZ unserer Gegend eingehender zu betrachten. Wir greifen namentlich zwei Kapitel heraus: Die Vogel- und Amphibicnwelt.

1. Unsere Vogelwelt.

Die Vogclwclt des Neuwieder Beckens wurde sowohl von dem gelehrten Reisenden, dem Prinzen Max zu Wieb, als auch von Herrn Brühls in Neuwied tüchtig erforscht. Ihren Angaben fol­gend, wollen wir versuchen, einen Uebcrblick über dieselben zn gewinnen.

Es sind namentlich die Vögel des Laubholzes, welche hier hei­misch sind, zugleich unsere beliebten Sänger. Nu Vögeln des Nadel­holzes fehlt es ziemlich, da die Gegend nicht viel Nadelwald besitzt. Ebenso sind die Sumpf- und Wasscrvögel nur sparsam vertreten und kommen nur auf dem Zuge zu uns.

Nach dieser Vorausschickung begiunen »vir daher unsere Betrach­tungen mit den Bewohnern des Laubwaldes.

Von den Adlern ist der Fischadler (I'aloci Iialiswg L.) nicht selten bei uns und schadet der Fischzucht sehr. Vom Seeadler lFkIco alliioilla 1^.) wurdeu vou Zeit zu Zeit Exemplare geschossen.

Die eigentlichen Falken sind bei uns hauptsächlich durch den Thurmfalken (?8,I«u tiurmoulug I.,) und Edelfallen (?. pe- rsFnuus I..) vertreten. Erster« nistet in alten Kirchtürmen, auf

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