II. Aus der Pflanzenwelt.
Nichten wir den Blick auf di» in unserer Gegend vorkommenden Gewächse, so wollen »vir in Folgendem nur die durch Schönheit, seltenes oder häufiges Vorkommen, Schädlichkeit u. dergl. hervorragenden betrachten, bei den krautartigen Pflanzen beginnend und zu den strauch- und baumartigen übergehend.
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Auf den Niesen leuchten uns allenthalben die gelben Blüthcn des Hahnenfußes (lianunonwz) entgegen, der in zahlreichen Arten bei uns vertreten ist, während der Wasserhähnen fuß (üllnun- (!ulu8 aPiatili») und fluthendcr H. <M. ünitan») mit ihren Weißen Blumen den Wasserspiegel der Bäche (Wiedbach, Nette) in den Monaten Mai bis Juli schmücken und wahre Inseln erzeugen.
Das Windröschen lAnoinolln iiLinoroza) belebt als eine der frühesten Frühlingspflanzen den noch öden Teppich der Waldungen mit seinen Weißen Sternblumen. Fast zur selben Zeit besäet ihre Schwesterart, die Küchenschelle Anemone ^ulsatilla) sonnige Hügel (Windhanscn u. a. O.) mit ihren violetten Glockenblumen. Schöne Verkünderinncn der beginnenden Vegetation.
Auf sumpfigen Wiesen finden wir zur selben Zeit gemein die gelbe Dotterblume (^llltlia palustris mit großen nierenförmigcn Blättern, in den Gebirgsthälcrn den stinkenden Nieswurz (Hollebm-n» tosüänF), dessen Blätter durch fußförmige Thcilung eine auffalleude, anziehende Gestalt besitzen. Der grüne Nieswurz »MelledariiZ viriäi»), ein seltener Gast, hat am Fuße von Wcrnerseck einen Standort gefunden.
Durch ihre schönen blauen Spornblüthcn zeichnen sich aus! die
