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Eidechse, die man an Hecken, auf Wiesen und sandigen Feldern häufig findet, wenn sie sich sonnt. In ihrer Färbung schrmannich- faltig, zeigt sie einen röthlich graubraunen Rücken mit dunklen Flecken und grünlichem Untcrleibe. Die lebendig gebärende Eidechse wurde früher für eine Abart der gemeinen gehalten und findet sich selten. Sie ist oberseits nuß° bis holzbraun, mit einem schwarzen Rücken- streifen. - Die grüßte und schönste Art ist aber die grüne Eidechse, mit grünem Nucken und gelbem Bauche. Sie hält sich meist anf sonnigen, steinigen Berghöhen auf, ist zwar sehr furchtsam, beißt aber, wenn sie gefangen, nm sich, obgleich ganz ungefährlich.
Zu den Eidechsenartigen Thicren gehört auch die Vlind s chlcich e lAnZuis iraFili»), früher wegen des Mangels der Füße zu den Schlangen gerechnet. Sie findet sich gemein, tommt aber nur an warmen Tagen zum Vorschein und gehört zu den nützlichsten Thicren, da sie sehr viele Schnecken und Würmer vertilgt. Sic kennzeichnet sich von den Schlangen durch ihren walzenförmigen Leib, da ihr Kopf von derselben Breite als ihr Hals ist.
Bon den eigentlichen Schlangen besitzt unsere Gegend drei Arten. Die häufigste ist die Ringelnatter ^ropiäunotus n.q,t.rix), mit deutlich abgesetztem Kopfe und gckicltcm Rücken, leicht kenntlich durch zwei große gelbe halbmondförmige Flecken auf dem Hinterkopfe, die wie ein Halsband aussehen. Sic bewohnt Bach- ufer wo Gestrüpp in der Nähe ist, nährt sich von Fröschen und ist ein ganz unschuldiges Thier, welches verdient, geschont zu werden. — Auf Höhen mit Laubgebüsch trifft man zuweilen die Jach schlänge (Ooronella iaevis), welche reizbar ist und leicht beißt. Sic gehört zu den zierlichsten Schlangen, wird 2 — 3 Fuß lang, hat glatten Rücken, einen großen dunlelvrauneu Flecken auf dem Hinterkopf, sowie braunen Leib. - Sehr selten finden wir die giftige Kreuzotter (Vipern, Lern»), kenntlich an einer, dem H, nicht unähnlichen Zeichnung auf dem Hinterkopf und an der schwarzen Zickzacklinie, die vom Kopfe bis zum Schwänze über den Rücken läuft. Die Färbung des Thiers ist hellbraun bis schwärzlich, seine Länge bis 2 Fuß. Gereizt, beißt die Schlange in Alles, was sich ihr nähert. Der Biß kann sehr gefährlich werden, daher ist es nothwcndig, die gebissene Stelle sofort aufzuschneiden und tüchtig ausbluten zu lassen, worauf mau sie sorgsam auswascht.
